Museum für Hamburgische Geschichte

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Museum für Hamburgische Geschichte
Logo
Daten
Ort Hamburg, Deutschland
Art Stadtgeschichte
Architekt Fritz Schumacher
Eröffnung 1922
Betreiber Stiftung Historische Museen Hamburg
Leitung Lisa Kosok
Website www.hamburgmuseum.de
ISIL DE-MUS-059814
Karte des Museums für Hamburgische Geschichte.

Das Museum für Hamburgische Geschichte (im werblichen Auftritt auch: Hamburg Museum) ist ein 1908 gegründetes kulturhistorisches Museum in Hamburg. Das Museum bietet einen Überblick über die Geschichte Hamburgs von etwa 800 bis zur Gegenwart, und ist mit seinen Außenstellen das größte städtehistorische Museum Deutschlands. Das Museum ist Teil der Stiftung Historische Museen Hamburg.

Geschichte und Organisation[Bearbeiten]

Eingangsbereich des Museums
Das Museum 1930

Die Anfänge des Museums gehen auf die Sammlung Hamburgischer Altertümer zurück, die der 1839 gegründete Verein für Hamburgische Geschichte zusammenstellte. Die ersten Exponate waren Architekturfragmente des abgerissenen Domes und zweier Klöster. Nach dem Brand von 1842 wurde die Sammlung durch weitere Teile von Häusern, wie z.B. dem Eingang des abgebrannten Rathauses, ergänzt. Für die stetig wachsende Sammlung gab es jedoch noch keinen festen Ausstellungsort, sodass die Exponate ab 1849 provisorisch im Keller des Johanneums untergebracht wurden. 1853 wurden diese dann der Schulbehörde unterstellt.

Unter den folgenden Erweiterung der Sammlung ist insbesondere die Aufnahme des Bestandes aus Hamburgs Zeughäusern, der 1875 einige besonders kostbare Stücke brachte, hervorzuheben.

Die Gründung eines Museums wurde ab 1884 von Hans Speckter[1] geplant und in der Folge von Alfred Lichtwark konzipiert und umgesetzt. 1906 beschloss der Senat die Gründung eines Museums für Hamburgische Geschichte und berief 1908 Otto Lauffer zum ersten Museumsdirektor des Museums für Hamburgische Geschichte, der das Haus bis 1946 leitete. Sein Nachfolger Walter Hävernick prägte mit einer chronologischen statt thematischen Ordnung der Sammlung und einer Neuausrichtung auf die Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte Hamburgs das Gesicht des Museums in der Nachkriegszeit. Der Archäologe Jörgen Bracker wurde 1976 zum Direktor berufen, und hatte dieses Amt bis 2001 inne. Ihm folgte als Direktorin die Kunsthistorikerin Gisela Jaacks, die seit 1971 im Haus gearbeitet hatte. Seit 2008 steht das Museum unter der wissenschaftlichen Leitung der Historikerin Lisa Kosok, die vorher das Museum der Arbeit geleitet hatte. Von 1957 bis 1972 hatte das Museum die Aufgaben der Bodendenkmalpflege und Sammlung archäologischer Funde aus Hamburg inne, die archäologischen Sammlungsbestände wurden 1972 an das Helms-Museum abgegeben, die Aufgabe Bodendenkmalpflege wurde 1964 zunächst einer eigenständigen Behörde und schließlich 1987 ebenfalls dem Helms-Museum übertragen.[2]

Innenhof des Museums

Seit 1985 wird das Museum vom Verein der Freunde des Museums für Hamburgische Geschichte e.V. unterstützt. Seiner Initiative verdankt es unter Anderem die Vollglasüberdachung des Innenhofs. Hierdurch konnte eine zusätzliche Ausstellungsfläche gewonnen werden, die zugleich auch für Konzerte oder Ähnliches genutzt werden kann. Am 1. Januar 2008 wurde das Museum von der Freien- und Hansestadt Hamburg in die neugegründete Stiftung Historische Museen Hamburg eingebracht.

Das Museum verfügt über die Außenstelle in der Kramerwitwenwohnung, Krayenkamp 10.[3] Außerdem gehören einige Objekte des Museumshafens Övelgönne dem Museum, so zum Beispiel der Schwimmkran HHLA I - Karl Friedrich Steen.

Seit 2011 besteht unter dem Titel GLAM - Galleries, Libraries, Archives and Museums eine Kooperation des Museums mit Wikipedia und Wikimedia Commons, bei der Sammlungs- und Ausstellungsobjekte digital zugänglich gemacht und Bilder unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden. Seit November 2012 sind in der Ausstellung des Museums QR-Codes installiert, die mit Hilfe des QRpedia-Systems auf Wikipedia-Artikel verlinken.[4]

Gebäude[Bearbeiten]

Das 1914–1922 nach Plänen von Fritz Schumacher errichtete Museum befindet sich auf der westlichen Seite des Holstenwall, keine 100 m vom Millerntor entfernt. Am Ort des Museums befand sich die im 17. Jahrhundert vom Festungsbaumeister Valckenburgh errichtete Bastion Henricus als Teil der barocken Hamburger Wallanlagen. Nach dem Schleifen der Wallanlagen wurde im tieferliegenden Gelände um die Bastionen der Park Planten un Blomen errichtet. Auf der Bastion stand von 1826 bis zu ihrem Abriss Anfang des 20. Jahrhunderts die Hamburger Sternwarte. Die Flanken einer Bastion stehen nicht rechtwinklig zur Grundlinie des Walls, wodurch das Bastions-Grundstück gegen den Holstenwall gedreht ist. Der ehemalige breite Wassergraben der Wallanlagen ist als Wasserlauf in den Park integriert, wodurch eine Erweiterung des Grundstücks durch Anschütten Schwierigkeiten bereitet hätte. Daher setzte Schumacher, dessen repräsentative Hamburger Bauten sonst symmetrische Fassaden und Baukörper in klarer Ausrichtung zu Straßenachsen besitzen, auf einen um 45° gegen die Straßenlinie gedrehten Entwurf mit einem zweigliedrigen Baukörper, der spitzwinklig in die Wallanlagen ragt.[5]

Ehemaliges Südportal der Hauptkirche Sankt Petri im Innenhof des Museums

Schumacher schuf 1909 die ersten Entwürfe für das Gebäude. 1914 begannen die Bauarbeiten, die jedoch 1916 inmitten des Ersten Weltkriegs unterbrochen wurden. Der Architekt ließ Spolien (Fragmente aus historischen Bauten) in die Fassade aufnehmen. Im Innenhof wurde das 1604/05 von Georg Baumann geschaffene Südportal der im Hamburger Brand 1842 zerstörten Hauptkirche St. Petri eingebaut. 1922 wurde das Museum eröffnet.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Gebäudes in mehreren Luftangriffen zerstört, besonders in den Angriffen vom 18. November 1943, vom 27. bis 29. Juli 1944 und vom 30. September 1944. Im Standardwerk über die Zerstörungen westdeutscher Bauten im Luftkrieg wird das Museum als „charakteristisches Beispiel für die allmähliche Zermürbung vieler Bauten durch zahlreiche Kleinschäden“ bezeichnet.[6] Zwar konnten die Sammlungen rechtzeitig ausgelagert werden, aber einige ortsfeste Exponate, besonders die fest eingebauten historischen Interieurs im oberen Stockwerk, waren verloren.

1946 wurde das Haus als erstes Hamburger Museum nach dem Krieg wieder eröffnet. Seit 1976 steht das Museum samt den innen, außen und auf dem Grundstück eingebauten „Dokumente[n] hamburgischer Bau- und Kunstgeschichte“ unter Denkmalschutz.[7]

Im Hauptgeschoss befindet sich ein Café, das Museumsbesuchern und – über einen separaten Eingang – auch anderen Gästen zur Verfügung steht.

1989 wurde der L-förmige Innenhof des Gebäudes mit einem Glasdach überdacht und von nun an als „Fritz-Schumacher-Hof“ bezeichnet. Der Entwurf für den Umbau stammte vom Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner, die Statik verantwortete Jörg Schlaich. Zwei tonnenförmige Netzkuppeln überspannen 14 bzw. 17 m. Die Feldelemente aus Flachstäben mit vorgespannten Diagonalseilen sind mit Sonnenschutzglas einfachverglast,[8] der Übergang von Glasdach zum Gebäude schließt nicht dicht ab, wodurch Innen- und Außenklima ungefähr gleich sind. Sollten Schnee- und Eislasten zu groß werden, kann das Dach beheizt werden.[9] 1995 wurde die Restaurierung des Petri-Portals abgeschlossen, das nach seiner Beschädigung 1842 und Einbau im Innenhof des Museums im Zweiten Weltkrieg abermals schwer zerstört worden war.[10]

Sammlung[Bearbeiten]

Rekonstruierte Kaufmannsdiele, wie sie in vielen Althamburger Bürgerhäusern zu finden war.

Neben Archiven, in denen für Hamburg relevantes Schriftgut gesammelt wird, und der Bibliothek mit Hamburg-Literatur umfassen die Sammlungsbereiche des Museums außerdem weiterem Bauschmuck und Bauteile alter Hamburger Gebäude, Exponate zu Handwerk und Gewerbe, Schifffahrt und Verkehr sowie Wohn- und Gartenkultur, Judaika, Kunsthandwerk, Militaria, Musikinstrumente, Spielzeug und technisches Kulturgut. In einem kleinen Gemäldedepot werden zudem in wechselnden Ausstellungen ausgewählte Gemälde der Sammlung vorgestellt, die einen Einblick in den Bestand geben.

Ständige Ausstellung[Bearbeiten]

Die ständige Ausstellung umfasst sechs Abteilungen: im ersten Obergeschoss ist ein Stadtgeschichtlicher Rundgang von den Anfängen Hamburgs im 9. Jahrhundert bis zur Gegenwart konzipiert. Das Thema Hamburg im 20. Jahrhundert ist im Erdgeschoss und Untergeschoss ausgestellt, der Bereich Mode, Musik, Kunst und Theater befindet sich ebenfalls im Erdgeschoss. Im zweiten Obergeschoss sind die 400jährige Geschichte der Juden in Hamburg und Historische Wohnräume ausgestellt, zudem findet sich hier die verkehrshistorische Anlage der Modelleisenbahn.

Stadtgeschichtlicher Rundgang[Bearbeiten]

Historisches Modell der Hamburger Hafenanlagen, um 1800. Im Vordergrund der Große Grasbrook, hinter dem Wallgraben das Katharinenviertel mit Kirche, das Wandrahm- und das Kehrwiederviertel, dahinter der Binnenhafen

Zentraler Ausstellungsteil ist ein Rundgang in der ersten Etage, der die Stadtgeschichte von ihren Anfängen als Siedlung Hammaburg im 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart thematisiert und dabei insbesondere Einblicke in die Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Hafen gibt. Nachvollziehbar wird das Werden und Wachsen der Stadt von Mittelalter und Reformationszeit, über Frühe Neuzeit und Aufbruch in die Moderne bis zur Hafen- und Stadtentwicklung durch zahlreiche sehr detaillierte Stadtmodelle.

Die Ausstellungsräume sind vielschichtig gestaltet. So wird in dem Nachbau einer Kogge und deren Innenraum das Mittelalter und das Thema Kampf gegen die Piraten mit den Legenden um Klaus Störtebeker dargestellt. In der Sammlung befindet sich ein 1878 auf dem Grasbrook entdeckter, etwa 600 Jahre alter Schädel, der traditionell dem Seeräuber zugeschrieben wird. Dieses Exponat wurde 2010 entwendet und im März 2011 über einen Mittelsmann zurückgegeben.[11]

Das 16. Jahrhundert und die Reformation werden neben anderen durch eine große Zahl Sakralskulptur thematisiert. Der wirtschaftliche und kultureller Aufschwung der Stadt ab dem 17. Jahrhundert wird vor allem in dem Aufbau einer barocken Kaufmannsdiele nachvollziehbar. Schifffahrt und Schiffbau ab dem 18. Jahrhundert finden neben vielen weiteren Exponaten in dem großen Werftmodell der Wapen von Hamburg III und den Kupferbarren von Wittenbergen aus einem Schiffswrack Ausdruck.

Die Bedeutung des Hafens für die Stadtgeschichte wird im Ausstellungsbereich Taktgeber Hafen mit diversen Exponaten und medialer Aufarbeitung dargestellt. Seit 2012 macht zudem der sogenannte Hamburg-Medientisch mit digitalen Stadtplänen und einem Zeitrad die Hamburger Stadtgeschichte interaktiv nachvollziehbar. [12]

Hamburg im 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Das zwanzigste Jahrhundert wird vom Museum mit einem Ausstellungsbereich dargestellt, der sich sowohl im Keller- wie im Erdgeschoss befindet. Die Ereignisse und Entwicklungen vom Deutschen Kaiserreich bis zur Jahrtausendwende werden insbesondere anhand von Alltagsinszenierungen thematisiert, so zeigt ein Wohnzimmer aus der Kaiserzeit, ein Milchladen aus den 1930er Jahren, ein Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg, ein Wohnzimmer aus den 1950er Jahren, eine Wohngemeinschaft um 1972 und ein Designer-Loft aus den 1990er Jahren die jeweiligen Lebenswelten. Weitere Themenbereiche sind unter anderem Revolution in Hamburg, Leben unter dem Hakenkreuz, Hamburgs Weg in den Feuersturm und Wirtschaftswunder.

Mode, Musik, Kunst und Theater[Bearbeiten]

Der Ausstellungsbereich Mode, Musik, Kunst und Theater stellt Facetten des kulturellen Lebens in Hamburg seit dem 17. Jahrhundert dar. Ausführlich thematisiert wird darin die Kostümgeschichte von 1750–1830 und 1830–1920 sowie die Ausstellung der Künstlerkleider Hans Leips und Flamencokostüme des Tänzers Sylvin Rubinstein. Ausgestellt werden zudem im Themenbereich Musik und Theater im 17. und 18. Jahrhundert zahlreiche Exponate von den damaligen Bühnen der Stadt, so zum Beispiel das Cembalo von Carl Conrad Fleischer von 1716 oder eine Posaune von 1587. Ein wichtiges Stück der Sammlung aus der Barockzeit ist das von 1680 bis 1692 gebaute Modell des Salomonischen Tempels.

Juden in Hamburg[Bearbeiten]

Im zweiten Obergeschoss zeigt die Ausstellung Juden in Hamburg die 400jährige Geschichte der jüdischen Bewohner der Stadt, von den ersten Einwanderungen um 1600, den Emanzipationsprozess bis zur rechtlichen Gleichstellung im späten 19. Jahrhundert, die Zeit der nationalsozialistischen Verfolgungen und den Wiederaufbau der Gemeinde nach 1945. Eines der zentralen Objekte ist der Nachbau des Interieurs einer Synagoge. In zahlreichen Exponaten wird die Bedeutung der Juden für die Stadtgeschichte, ihre Integration ebenso ihre Diskriminierung dargestellt sowie die Verfolgung und Vernichtung der Juden während der Zeit des NS-Herrschaft.

Historische Wohnräume[Bearbeiten]

Der Ausstellungsbereich Historische Wohnräume im zweiten Obergeschoss zeigt Zeugnisse hamburgischer Wohnkultur, Räume mit Inneneinrichtungen des Klassizismus, Biedermeier oder Historismus, verzierte Zimmerdecken, Wandpaneele oder illusionistische Wandbemalungen. Höhepunkte in diesem Gang sind unter anderem die Decke aus dem Catharinenstraßenzimmer, der Festsaal aus der Deichstraße 53, das Klopstockzimmer und eine Bilderuhr mit Alsterpanorama.

Modelleisenbahnanlage[Bearbeiten]

Vorderseite der Modellbahn mit Bahnhof HH-Harburg

Mit einer Gleislänge von über 1200 Metern im Maßstab 1:32 (Nenngröße 1; 45 mm Spurweite; 250 Weichen) auf einer Fläche von rund 250 m² ist die vom Verein Modelleisenbahn Hamburg e.V. – kurz: „MeHeV“ – betriebene Bahn die größte dieser „Spur 1“ in Europa.

Der Verein wurde bereits 1931 gegründet, 1946 wurde sein erster Vorsitzender Direktor des Museums. Die Anlage im zweiten Obergeschoss konnte nach zahlreichen Schwierigkeiten am 7. Oktober 1949 eröffnet werden, sie wurde 1956 erweitert. Fahrzeuge, Unter- und Oberbau, Bauten sowie ein zeitgenössisches Panorama entstanden überwiegend in Eigenleistung. Seit 1949 im Dienst und somit ältestes noch fahrendes Modell auf der Anlage ist der „Fliegende Hamburger“ (VT 04 000).

Nach Kurzschluss und einer unfreiwilligen „Umbaupause“ (1994 bis 1996) werden wieder tägliche Vorführungen des Bahnbetriebs zwischen Harburg und dem Hamburger Hauptbahnhof veranstaltet. Gezeigt werden ebenfalls Fotos, Modelle und Objekte zur Entwicklung von Fernbahn und städtischem Nahverkehr.

Sonderausstellungen[Bearbeiten]

Titel der Ausstellung Zeitraum der Ausstellung
Werke von Arnold Lyongrün 1911
Hamburger Bildnisse - Gemälde aus Privatbesitz 04.11.1935 - 01.12.1935
Hamburg und die deutsche Hanse - Ausstellung des Hamburgischen Staatsarchivs 07.1938
Hamburgs Omnibusse und Pferdebahnen 1839-1890 09.1947 - 10.1947
Unsere Alster , verbunden mit einer Gemäldeausstellung von Arthur Illies - Ausstellung des Alster-Vereins 13.05.1950 - 28.05.1950
Richter und Gerichte im alten Hamburg - Ausstellung der Justizverwaltung und des Staatsarchivs 02.10. - 28.11.1954
HAPAG - aus der Geschichte einer Hamburger Reederei 03.1960 - 05.1960
Hamburger : Fritz Kempe - Fotographische Portraits von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Freien und Hansestadt Hamburg - aus der Sammlung der Landesbildstelle in Verbindung mit der Hamburg-Gesellschaft 03.11.1964 - 10.12.1964
125 Jahre Eisenbahnverbindung Berlin-Hamburg [?] 1971[?]
Festzüge in Hamburg 1696-1913 -bürgerliche Selbstdarstellung und Geschichtsbewußtsein 09.05.1972 - 10.09.1972
Weihnachtsausstellung 12.1972
Der Ausruf in Hamburg - ländliche Händler auf dem Markt 18.05.1973 - 02.12.1973
Gärten, Landhäuser und Villen des hamburgischen Bürgertums: Kunst, kulturgesellschaftliches Leben in 4 Jahrhunderten - Ausstellung in Verbindung mit dem Denkmalschutzamt Hamburg und dem Staatsarchiv 29.05.1975 - 26.10.1975
... nach Amerika! - Auswanderung in die Vereinigten Staaten 04.07.1976 - 26.09.1976
Freiheit für Amerika! Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 - Gedenkausstellung der British Library im MHG 14.12.1976 - 13.03.1977
Backsteinbau in Hamburg - Ausstellung in der Finanzbehörde am Gänsemarkt 05.1977 - 06.1977
Von Lessing ist keine Notiz zu nehmen - Ausstellung in der Finanzbehörde am Gänsemarkt 01.1979 - 05.1979
Arbeiterbewegung in Hamburg von ihren Anfängen bis 1918 05.1979 - 09.1979
Volkskunst aus Polen 12.1979 - 02.1980, Eröffnung 19.12.1979
Mit Ansgar beginnt Hamburg 07.02.1980 - 23.03.1980
Maler der See - Marinemalerei in 300 Jahren (Sammlung Peter Tamm) 11.1980 - 02.1981
50 Jahre Modelleisenbahn Hamburg 1931-1981 1981
Arbeit und Vernichtung - das Konzentrationslager Neuengamme 1938-1945 Eröffnung des Dokumentenhauses 18.10.1981
Schicht um Schicht zur Hammaburg - eine Ausstellung des Museumspädagogischen Dienstes 12.05.1981 - 31.12.1981
Frieden für das Welttheater - Goethe, ein Mitwirkender, Beobachter und Vermittler zwischen Welt und Theater, Politik und Geschichte 26.11.1982 - 27.03.1983
Hans Leip - Schriftsteller, Maler, Graphiker 1893-1983 22.09.1983 - 27.11.1983
Kola-Fu - Konzentrationslager und Gestapogefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel 1933-1945 09.1983 - 05.1984
Zwischen Schären und Fjorden, Fluchtwege nach Norden - Neue Arbeiten von Volker Meier 21.06.1984 - 21.10.1984
Navy Look - Seeleute in der Mode 08.1984 - 11.1984
Ein schwedischer Archipel - Schiffe, Fischer, Bauern - eine Ausstellung des Stockholmer Stadtmuseums 01.02.1985 - 05.05.1985
Stadt, Land, Fluß ... Alstergeschichten - eine Ausstellung des Museumspädagogischen Dienstes 07.1985 - 03.1986
Steine des Anstoßes - Nationalsozialismus und Weltkrieg in Denkmälern 1945-1983 12.1985 - 01.1986
Hammonias Töchter - Frauen und Frauenbewegung in Hamburgs Geschichte 09.1985 - 01.1986
Ehemals in Hamburg zu Hause: jüdisches Leben am Grindel; Bornplatz-Synagoge und Talmud-Tora-Schule 09.1986 - 02.1987
Hamburg-Bilder, Hamburg-Texte - Visionen und Reflexionen Gerrit M. Bekkers zu hamburgischer Geschichte 29.04.1987 - 02.08.1987
Vergessen - Behinderte, Zwangssterilisierte, Prostituierte, Swing-Jugend, Homosexuelle, Bettler und Obdachlose, Zeugen Jehovas. Ausstellung der Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes ab 08.1987
Hamburger Porträts des 17. Jahrhunderts 09.1987 - 11.1987
Wir sind die Kraft - Arbeiterbewegung in Hamburg von den Anfängen bis 1945 [und 1945-1949] 11.1988 - 02.1989
Die Hanse - Lebenswirklichkeit und Mythos 08.1989 - 11.1989
Matthias Claudius, der Wandbeker Bote - zum 250. Geburtstag 08.1990 - 10.1990
Geschichte in Gold - Ausstellung einer Hamburger Privatsammlung im Münzkabinett des MHG 20.03.1991 - 02.06.1991
Werftstücke und Containerbilder - Arbeiten von Dieter Nestler 26.04.1991 - 16.06.1991
Das Modell salomonischer Tempel 10.1991 - 11.1991
400 Jahre Juden in Hamburg 08.11.1991 - 29.03.1992
Im Gleichschritt aus dem Tritt
Hamburger Abläufe - Malerei, Fotografie, Installation von Rainer Müller 05.1992 - 06.1992
Figur und Abstraktion - das Schaffen des Künstlers Siegfried Jonas 05.1992 - 08.1992
Gesichter und Persönlichkeiten - Hamburger Bildnisse aus dem Museum für Hamburgische Geschichte 02.09.1992 - 03.01.1993
Volker Meier Retrospektive 06.1993 - 09.1993
Wenn alles in Scherben fällt...! Hamburgs Weg in den Feuersturm 07.1993 - 02.1994, verlängert bis 02.1997
Winterlager - Grafik und Malerei von Rolf Zander 1955-1990 01.1994 - 03.1994
Der Erste Weltkrieg: 'Von Menschenschlachthaus' und 'Stahlgewittern' - Visionen und Realität. 07.1994 - 11.1994, verlängert bis 02.1997
Restaurieren heißt nicht wieder neu machen - ein Berufsbild im Wandel 12.1995 - 02.1996
Der diskrete Charme öffentlicher Einrichtungen - die Faszination des Alltäglichen - Malereien und Zeichnungen von Conrad Brockstedt 1989-1995 20.12.1995 - 11.02.1996
Am Ende der Welt - rund um Kap Hoorn, Feuerland, Patagonien. Geschichte und Entdeckungen im Spiegel alter Karten 05.1996 - 10.1996
Gerd Stange: Weitergraben - Graben als künstlerische Strategie 17.12.1996 - 23.02.1997
Die ganze Schiffahrt im Kleinen - Schiffs- und Hafenmodelle von Edmund Köster 12.1996 - 02.1997
Bauen nach der Natur - die Erben Palladios in Nordeuropa 30.05.1997 - 31.08.1997
Stadtlandschaften - Papierarchitekturen - Papierobjekte und Zeichnungen von Werner A. Nöfer 13.02.1998 - 14.06.1998
Mein großer Traum ist Mexico: Text-Foto-Porträt von Menschen mit HIV und AIDS 22.04.1998 - 07.06.1998
Tiere, Menschen, Illusionen - 150 Jahre Hagenbeck 06.1998 - 11.1998
Zeremoniell und Freiheit 25.03.1999 - 19.09.1999
Eröffnung Dampfer Werner Eröffnung 05.05.1999
Der Lebensbaum : Shu Chuanxi und die Erneuerung der chinesischen Malerei 12.10.1999 - 09.01.2000
Manfred Besser : Stadt Land Fluß ; Bilder von den Ufern der Elbe 21.01.2000 - 20.02.2000
Hamburg und die Hapag : Seefahrt im Plakat 08.03.2000 - 02.07.2000
Ich wollte es würde Nacht oder die Preußen kämen : die Schlacht bei Waterloo im Kleinformat 28.03.2000 - 24.04.2000
Ein KZ wird geräumt : Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung 03.05.2000 - 12.06.2000
Das Tor zur Welt Constantin Hahm mit Bildern, Zeichnungen und Hahm's Hafenbar 25.10.2000 - 14.01.2001
Bibel, Schwert und Götterglaube 25.01.2001 - 04.03.2001
Gottes Freund aller Welt Feind : von Seeraub und Konvoifahrt ; Störtebeker und die Folgen 23.03.2001 - 02.09.2001, verlängert bis 07.10.2001
Auf der Elbe nach Helgoland : unser Leben mit dem Strom 29.05.2002 - 29.09.2002
Es brannte an allen Ecken zugleich : Hamburg 1842 21.11.2002 - 23.02.2003
Die Antiken Mosaiken von Ravenna 04.03.2003 - 13.04.2003, verlängert bis 21.04.2003
Der Traum von der Stadt am Meer : Hafenstädte aus aller Welt 10.09.2003 - 01.02.2004
Experiment und Tradition : Schmuck und Gerät von Hildegard Risch und Eva Mascher-Elsässer 01.04.2004 -13.06.2004
Axel Groehl - Zur Französischen Revolution ; Kunstausstellung mit Werken von Axel Groehl 13.05.2004 - 05.09.2004
Die große Welt der kleinen Schiffe : Geschichte der Seefahrt en miniature 30.10.2004 - 06.03.2005
Grenzenlos : zeitgenössische jüdische Künstler in Hamburg und Schleswig-Holstein 05.12.2004 - 12.12.2004
1945 : Kriegsende in Hamburg - Eine Stadt erinnert sich 27.04.2005 - 14.08.2005
Faszination Hamburger Hafen : Fotographien von Walter Lüden 16.09.2005 - 08.01.2006
Die Neustadt - religiöse Vielfalt und Toleranz 27.10.2005 - 24.11.2005
Die unaufhörliche Gartenlust : Gartenkultur in Hamburg vom 17. bis zum 20. Jahrhundert 03.03.2006 - 30.04.2006
The Hamburg Sound : Beatles, Beat & Grosse Freiheit 03.06.2006 - 5.11.2006, verlängert bis 07.01.2007
Glaskultur in Niedersachsen : Tafelgeschirr und Haushaltsglas vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit 29.03.2007 - 24.06. 2007
Geflohen aus Deutschland - Hamburger Künstler im Exil 1933-1945 07.09.2007 - 09.12.2007
Hamburgs Geschichte zwischen Mythos und Wirklichkeit 13.02.2008 - 10.08.2008
Konstrukteur der modernen Stadt : William Lindley in Hamburg und Europa 1808-1900 01.10.2008 - 22.02.2009, verlängert bis 17.05.2009
Multiple City - Hamburg 15.07.2009 - 15.11.2009
Wachgeküsst : die Wiederentdeckung eines hanseatischen Landhauses (1830-1909) ; eine öffentliche Restaurierungsschau 23.04.2010 - 09.01.2011
atmen und halbwegs frei sein : Flucht nach Shanghai 20.05.2011 - 17.07.2011
Die große Flut - Katastrophe, Herausforderung, Perspektiven 24.02.2012 - 02.09.2012
Heilige Räume - Zwei Ausstellungen zur Sakral-Architektur. Die Geheimnisse des Salomonischen Tempels & Neue Moscheen im Bild der Stadt. 01.11.2012 - 03.03.2013
Wohin mit der Stadt? Was kann, was will, was soll das Hamburg Museum? 25.04.2013 - 30.06.2013
Daten entstammen der Dokumentationsabteilung des Museums für Hamburgische Geschichte.

Literatur[Bearbeiten]

Monographien und Sammelbände zur Museumsgeschichte und Sammlung
  •  Gisela Jaacks (Hrsg.): Kirchen, Kanonen und Kommerz. Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 2003, ISBN 3-9809110-1-2 (Führer durch die Abteilungen Mittelalter bis 17. Jahrhundert).
  •  Herbert Hötte: Das historische Museum in Bewegung: Das Museum für Hamburgische Geschichte; eine Fallstudie. Dölling und Galitz, Hamburg 2001, ISBN 3-933374-87-1.
  •  Olaf Matthes, Arne Steinert (Hrsg.): Museum - Musen - Meer. Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 2001, ISBN 3-9805772-7-9 (Festschrift).
  •  Wilhelmine Jungraithmayr (Hrsg.): Das historische Museum als Aufgabe: Forschungen und Berichte aus dem Museum für Hamburgische Geschichte 1946 - 1972. In: Mitteilungen aus dem Museum für Hamburgische Geschichte N.F. Nr. 6, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1972.
  •  Otto Lauffer (Hrsg.): Ehrengabe des Museums für Hamburgische Geschichte zur Feier seines hundertjährigen Bestehens. Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1939.
Werke zur Architektur des Museums
Veröffentlichungsreihen des Museums
  • Mitteilungen aus dem Museum für Hamburgische Geschichte. Hamburg 1909–1922 und 1952–1977, ZDB-ID 504167-3.
  • Aus den Schausammlungen des Museums für Hamburgische Geschichte. Hamburg 1962–1976, ZDB-ID 256362-9.
  • Hamburg-Porträt. Hamburg 1976–, ZDB-ID 540865-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Museum für Hamburgische Geschichte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Speckter: Die Nothwendigkeit eines Museums für Hamburgische Geschichte. Vortrag gehalten im Verein f(ür) Hamb(urgische) Geschichte am 7. Jan(ua)r und im Architekten- und Ingenieur-Verein am 16. Januar 1884. L. Voss, Hamburg 1884, S. 1-32.
  2.  Das „Reitergrab“ von Hamburg-Schnelsen. Befund und Deutung – ein Beitrag zur Sachsenforschung. Universität Hamburg, Hamburg 2011, S. Anhang S. 90 (Magisterarbeit).
  3. Außenstellen – Kramerwitwenwohnung
  4. Museum für Hamburgische Geschichte/QRpedia: Hamburg Museum: Wikipedia im Museum, abgerufen am 15. November 2013.
  5.  Ralf Lange: Architekturführer Hamburg. Ed. Menges, Stuttgart 1995, ISBN 3-930698-58-7, S. 56–57.
  6.  Hartwig Beseler (Hrsg.): Kriegsschicksale deutscher Architektur: Verluste - Schäden - Wiederaufbau: eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 1, Nord. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1988, ISBN 3-529-02685-9, S. 56.
  7. Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg (PDF-Datei; 894 kB), Stand 13. April 2010, Denkmalschutzamt in der Behörde für Kultur, Sport und Medien, S. 84, Denkmallisten-Nr. 559.
  8. Hamburg Museum, Überdachung Innenhof (PDF; 1,5 MB) bei Schlaich, Bergermann und Partner. (Abgerufen am 17. Januar 2010.)
  9. Klaus-Dieter Weiss: Museumerweiterungen in Paris und Hamburg : Architekten Van Gerkan, Marg und Partner. In: Werk, Bauen + Wohnen, Schweizer Ausgabe. Band 77 (1990), Nr. 4, doi:10.5169/seals-58362, S. 54–58.
  10. Webseite hamburgmuseum: Chronik, abgerufen am 23. August 2011
  11. Die Welt: Hamburg hat seinen Störtebeker-Schädel zurück, 17. März 2011, abgerufen am 23. August 2011.
  12. Interaktive Karte im Hamburgmuseum, 19. Juni 2012, abgerufen am 17. November 2013.

53.5511111111119.9730555555556Koordinaten: 53° 33′ 4″ N, 9° 58′ 23″ O