Museum für Konkrete Kunst

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Museum für Konkrete Kunst mit der Außenskulptur von Marcello Morandini

Das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt präsentiert in der ständigen Sammlung und in Wechselausstellungen auf rund 800 m² Ausstellungsfläche die Vielfalt der Konkreten Kunst seit ihren Anfängen. Daneben widmet es sich ausgesuchten Aspekten des Designs, das im 20. Jahrhundert vielfach eng mit der Konkreten Kunst verbunden war.

Den Grundstock der Sammlung bildete der Ankauf der privaten Kunstsammlung von Eugen Gomringer, der zu den zentralen Vertretern der sogenannten Konkreten Poesie gehört. Der Ankauf konnte durch die großzügige Unterstützung von Industrie und Handwerk sowie durch zahlreiche Spenden der Ingolstädter Bürgerschaft realisiert werden. 1992 wurde das Museum für Konkrete Kunst in seinen heutigen Räumen in einem ehemaligen Kasernengebäude aus dem 18. Jahrhundert eröffnet. Die architektonische Gestaltung der Münchner Architekten Claus und Forster wurde 1993 vom Bund Deutscher Architekten ausgezeichnet.

Um der ständig wachsenden Sammlung und den vielfältigen Aktivitäten des Museums einen angemessenen Rahmen bieten zu können, ist ein Neubau auf dem ehemaligen Giessereigelände in Ingolstadt geplant, der 2015 eröffnet werden soll. Eine Umbenennung in Museum für konkrete Kunst und Design wird der ständig erweiterten Designsammlung Rechnung tragen.

Direktorin des Museums ist Simone Schimpf.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Museum für konkrete Kunst Ingolstadt, Ausgabe der Reihe "Museum", Westermann-Verlag, Braunschweig 1991[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe Seite über das Team des Museums unter http://www.mkk-ingolstadt.de/index.php/team/
  2. siehe Daten der Reihe in der DNB unter http://d-nb.info/012831727

48.76208333333311.427105555556Koordinaten: 48° 45′ 43″ N, 11° 25′ 38″ O