Musikjahr 1936

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19341935Musikjahr 1936 | 1937 | 1938 | 1939
Weitere Ereignisse · Country-Musik

Musikjahr 1936
Richard Rodgers (r.) und Lorenz Hart (l.) in den 30er Jahren
Rodgers und Hart versuchen mit dem Musical On Your Toes erstmals, Ballett als handlungstragenden Teil im Stückaufbau zu verwenden.

Ereignisse[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Uraufführungen[Bearbeiten]

Jazz / Swing[Bearbeiten]

  • Januar: Mit „The Music Goes Round and Round“ kann Tommy Dorsey mit seiner Kleinformation Clambake Seven seinen ersten Nummer-1-Hit in den nationalen Charts platzieren; Edythe Wright ist die Bandvokalistin.
  • 15. Februar: Benny Goodman & His Orchestra landen mit dem Walter Donaldson-Titel „It’s Been So Long“ einen Nummer-1-Hit in den Vereinigten Staaten. Ende des Monats wiederholte Goodman den Nr. 1-Erfolg mit „Goofy Goofy“, abermals mit Helen Ward als Sängerin.
  • 4. April: Andy Kirk & His Twelve Clouds of Joy sind die ersten, die mit dem Swingklassiker „Christopher Columbus“ in die US-Charts kommen; es folgen Benny Goodman, Fletcher Henderson und Teddy Wilson, alle vom 25. April 1936 an.
  • 2. Mai: Als Chor-Song wurde „You“ ursprünglich von Walter Donaldson für das Film-Musical The Great Ziegfeld geschrieben; Tommy Dorsey & His Orchestra haben damit einen weiteren Nummer-1-Hit in den USA. In derselben Woche hat Fats Waller einen Hit mit „All My Life“, ein Song aus dem Film Laughing Irish Eyes
  • 30. Mai: Jimmy Dorsey hat seinen ersten Nummer-1-Hit mit Alan Jay Lerners „It Is True What they say About Dixie?“, ein Stück, das viele Tanzbands in ihrem Repertoire hatten.
  • 27. Juni: Mit der von Jimmy Mundy arrangierten Ballade „These Foolish Things (Remind Me of You)“ kommt Benny Goodman zum fünften Mal auf Nummer 1 der Hitparade. Der Song wird bald zu einem populären Jazzstandard. In derselben Woche startet Fats Wallers „It’s a Sin to Tell a Lie“ in die US-Charts und landet schließlich ebenfalls auf Position 1.
  • 4. Juli: Andy Kirk hat seinen ersten Nummer-1-Hit mit Gus Kahns „Until the Real Thing Comes Along (It Will Have to Do)“, ein Titel, der auch in den Versionen von Jan Garber, Fats Waller und Erskine Hawkind Erfolg haben wird.
  • 12. September: Billie Holiday schafft es mit ihrer Version des Gershwin-Klassikers „Summertime“ auf #12 der US-Charts. Der Song aus Porgy and Bess schafft es zwar erste wieder Ende der 1950er-Jahre in die Hitparade, wird aber zu einem populären Standard.
  • 3. Oktober: Mit dem Song „You Turned the Tables On Me“ aus dem Filmmusical Sing, Sing, Sing hat Benny Goodman abermals einen Nummer-1-Hit. Bandsängerin Helen Ward enttäuscht alle männlichen Fans, als sie sich danach vorübergehend von der Bühne zurückzieht, um zu heiraten.
  • 24. Oktober: Jimmy Lunceford & His Orchestra bringt erfolgreich Will Hudson/Mitchell Parishs „Organ Grinder’s Swing“ in die Hitparade; Sy Oliver arrangiert die bald populäre Version erst im Studio.
  • 14. November: „The Way You Look Tonight“ ist ein Erfolgssong aus dem Film Swing Time, mit dem Teddy Wilson und Billie Holiday #3 der US-Charts erreichen. Auch Fred Astaire und Guy Lombardo sind mit dem Song erfolgreich.
  • 19. Dezember: Teddy Wilson und „Lady Day“ erobern erneut die Hitparade mit „I Can’t Give You Anything but Love“, der vier Wochen in den Charts bleibt und #5 erreicht.

Sonstiges[Bearbeiten]

Geboren[Bearbeiten]

Erstes Quartal[Bearbeiten]

Zweites Quartal[Bearbeiten]

Drittes Quartal[Bearbeiten]

Viertes Quartal[Bearbeiten]

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten]

Todestag gesichert[Bearbeiten]

Genauer Todestag unbekannt[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Musik 1936 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien