Muster
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Begriff Muster (v. spätmittelhochdeutsch mustre; aus lat.: monstrare = zeigen) bezeichnet allgemein ein Merkmal, das bei Wiederholungen erhalten bleibt bzw. reproduziert wird. Die Wiederholungen können räumlicher (z.B. Stoffmuster) und/oder zeitlicher Art (z.B. Verhaltensmuster) sein oder auch reproduktiver Art (z.B als Vorlage). Dies kann sein:
- ein Vorbild oder eine Vorlage für etwas
- eine Warenprobe
- eine graphische Struktur, siehe Muster (Struktur)
- in der Textiltechnik, siehe Muster (Textil)
- in der Kunst, siehe Ornament (Bildende Kunst)
- ein immer wieder anwendbares Schema, eine immer wiederkehrende oder wiederholbare Struktur
- Verhaltensmuster,
- Textmuster,
- in der Soziologie gesellschaftliche Handlungsmuster, siehe Pattern variables,
- in der Informatik Beschreibungsmuster von Zeichenketten, siehe regulärer Ausdruck,
- in der Musik eine wiederkehrende, selten veränderte, rhythmische, harmonische oder melodische Tonfolge,
- eine wiederverwendbare Problemlösung im Sinne von Christopher Alexander (Mustertheorie)
- allgemein philosophisch Muster (Systemtheorie)
- in der Softwareentwicklung ein Analysemuster, Entwurfsmuster oder Architekturmuster
- in der Architektur als Architekturmuster (Architektur)
- in der Lichttechnik Projektionsmuster, auch als Gobo bezeichnet,
- in der Computersicherheit Virensignaturen für Antivirensoftware.
- in der Fliegerei Flugzeugmuster als Synonym für Flugzeugtyp
- in der Kryptologie die Struktur einer Textpassage, siehe: Mustersuche (Kryptologie)
Personen mit dem Namen Muster sind
- Peter Muster (* 1952), schweizerischer Leichtathlet
- Thilo Muster (* 1965), Organist
- Thomas Muster (* 1967), österreichischer Tennisspieler
- Wilhelm Muster (Pseudonym Ulrich Hassler, 1916-1994), österreichischer Schriftsteller und literarischer Übersetzer
Wikibooks: Muster – Lern- und Lehrmaterialien
| Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe. |

