Mustermesse Basel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eingang der Halle 2
Altes Symbol der Messe Basel

Die Mustermesse Basel (kurz «muba») ist eine jährliche Messe-Veranstaltung in der Schweizer Stadt Basel. Sowohl der Name als auch die Abkürzung werden in der Umgangssprache oft für das Messegelände verwendet, obwohl dort auch andere Messen als die muba stattfinden (z. B. Baselworld). An der Halle 2 (Architekt Hans Hofmann) schmückt eine grosse Uhr die Glasfassade, welche zum Wahrzeichen der Messe geworden ist – eine baugleiche befindet sich im Kraftwerk Birsfelden. Seit 2003 erhebt sich am Messeplatz der weithin sichtbare Messeturm, der damit zum zweiten Wahrzeichen der Messe geworden ist.

Die «muba» belegt jeweils alle drei Stockwerke der Halle 2, sowie den ersten Stock der Halle 1. Sie zieht jährlich über 300'000 Besucher aus der Schweiz, Süddeutschland und Frankreich an und ist damit nach der OLMA und vor der BEA die zweitgrösste Publikumsmesse der Schweiz.

Das Gelände der Messe Basel umfasst auf fünf Hallen rund um den Messeplatz verteilt eine Ausstellungsfläche von 132'000 m², ein Kongresszentrum mit 16 Kongress- und Konferenzräumen, ein Musical Theater mit 1500 Sitzplätzen sowie ein Parkhaus mit über 1000 Plätzen.

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Mustermesse bietet als Warenmesse verschiedenen Unternehmen die Möglichkeit, Neuigkeiten aus verschiedenen Bereichen des Detailhandels vorzustellen. Die muba findet jeweils im Frühjahr statt. Am Eröffnungstag haben alle, die eine «Blaggedde» (Plakette der Basler Fasnacht) gekauft haben, freien Eintritt.

Grosser Beliebtheit erfreute sich früher die «Länder»-Abteilung, in der sich verschiedene Länder aus der ganzen Welt präsentieren konnten. Zum einen wurden traditionelle, zum anderen auch innovative Waren vorgestellt und verkauft. Pro Messe galt die Aufmerksamkeit vor allem einem «Gastland», dem deutlich mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt wurde als den anderen. Seit Anfang 2000 gibt es diese «Länder»-Abteilung in dieser Form jedoch nicht mehr. Das «Gastland» ist jedoch nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der muba. Im Jahr 2011 war Ägypten an der «muba» vertreten.

Anfang der 1990er Jahre fand in der Messe Basel die Computermesse Orbit statt, die später nach Zürich verlegt wurde.

Wichtige Daten[Bearbeiten]

  • 1916: entschied der Basler Regierungsrat, eine Basler Mustermesse durchzuführen
  • 1917: fand die erste Mustermesse statt
  • 1920: wurde die Genossenschaft Schweizer Mustermesse gegründet
  • 1926: wurden die erste definitive Messehalle auf dem heutigen Messegelände eröffnet
  • 1953: und 1954 wurde die zweite Messehalle gebaut
  • 1963: bis 1965 wurde die Halle 3 gebaut
  • 1973: Erste Uhren- und Schmuckmesse, heute unter dem Namen Baselworld bekannt
  • 1984: Das Kongresszentrum Basel wird eröffnet
  • 1998/99: Neubau der Halle 1
  • 2001: Zusammenarbeit mit der Messe Zürich als MCH Messe Schweiz AG
  • 2009: Umbenennung von MCH Messe Schweiz AG in MCH Group AG
  • 2012: Grosser Neubau auf dem Messeplatz in Basel, die Halle 3 verschwindet und wird durch eine neue Halle über dem Messeplatz ersetzt
  • 4./5. Dezember 2014: OSZE-Ministerratskonferenz[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1] Vorbereitungen auf die OSZE-Ministerratskonferenz in Basel

47.5651638888897.6012944444444Koordinaten: 47° 33′ 55″ N, 7° 36′ 5″ O; CH1903: 612242 / 268286