Musterzulassung

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Die Musterzulassung (engl. type certificate - für das Dokument; type certification - für den Prozess) bzw. Einzelstückzulassung ist die offizielle Zulassung (Zertifizierung) eines Luftfahrzeugs zum Flugverkehr. Musterzulassungen sind auch für die verwendeten Triebwerke, Propeller, Geräte und Ausrüstungen erforderlich. Sie erfolgen durch die Luftfahrtbehörde des Staats, in dem das Luftfahrzeug später registriert wird. Im Rahmen der Zulassung wird überprüft, ob die zugrunde liegenden Bauvorschriften erfüllt wurden.[1] Der Begriffsbestandteil Muster bezieht sich auf die Gültigkeit für Bau- oder Modellreihen (Flugzeugmuster/-typen).

Musterzulassungen sollen die Sicherheit des Luftverkehrs gewährleisten. Neben der Musterzulassung benötigt ein einzelnes Luftfahrzeug noch ein sogenanntes Lufttüchtigkeitszeugnis um am Luftverkehr teilnehmen zu dürfen.

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland regelt die Luftverkehrszulassungsordnung (LuftVZO) die Einzelheiten zur Musterzulassung, insbesondere, welche Luftfahrtgeräte eine Musterzulassung benötigen. Die Musterzulassung basiert auf den Lufttüchtigkeitsanforderungen. Sie wird für zivil eingesetzte Luftfahrzeuge vom Luftfahrt-Bundesamt, mit Genehmigung der EASA oder von dieser direkt, erteilt. Für die Musterzulassung militärischer Luftfahrzeuge und deren Ausrüstung ist das Luftfahrtamt der Bundeswehr zuständig.


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Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Hinsch: Industrielles Luftfahrtmanagement: Technik und Organisation luftfahrttechnischer Betriebe. Springer, Heidelberg Dordrecht London New York 2010, ISBN 978-3-642-12488-4, S. 55.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website des Luftfahrt-Bundesamts; eingesehen am 22. Februar 2012