Mut (Mersin)

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Mut
Wappen fehlt
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Mut (Mersin) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Mersin
Koordinaten: 36° 38′ N, 33° 26′ O36.63333333333333.433333333333Koordinaten: 36° 38′ 0″ N, 33° 26′ 0″ O
Einwohner: 29.477[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 324
Postleitzahl: 33 xxx
Kfz-Kennzeichen: 33
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Murat Orhan (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Mut
Einwohner: 64.602[1] (2008)
Fläche: 2.518 km²
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Kaymakam: Osman Yenidoğan
Webpräsenz (Kaymakam):
Festung von Mut

Mut ist eine Stadt und ein Landkreis der türkischen Provinz Mersin. Die Stadt hat 29.477 Einwohner und der ganze Landkreis 64.602 (Stand 2008)

Mut ist ein ruhiges und ländliches Gebiet am Fuße des Sertavul-Passes auf dem Weg von Ankara und Konya über das Taurusgebirge zum Mittelmeer bei Anamur und Silifke. Mut ist für seine Variante der Aprikose – die Mut Şekerparesi – bekannt. Am Eingang zur Stadt steht die Statue eines Mädchens, das einen Korb davonträgt. Das Wetter im Sommer ist heiß, und die Menschen ziehen in die höheren Lagen an den Bergen. Die Wälder dort sind die Heimat von Wildschweinen, und das Gezende-Staubecken am Ermenekfluss ist eine willkommene Abwechslung in diesem trockenen Landkreis. Der Damm besitzt ein Wasserkraftwerk, das in Rumänien gebaut wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet ist wahrscheinlich seit der Zeit der Hethiter bewohnt und war dann ein Teil des antiken Kilikiens. Zur Zeit des römischen Reiches lag bei Mut die Stadt Claudiopolis. Den Römern folgte das Armenische Königreich von Kilikien. Im 13. Jahrhundert wurden die Armenier durch die türkischen Karamaniden ersetzt, die das gleichnamige Fürstentum Karaman gründeten. Die Moschee des Lal Pascha und die Rote Minarette (türkisch Kızılminare) sind zwei der Bauwerke der Karamaniden, die heute noch in Mut stehen. Mut beansprucht für sich, wie auch andere Orte des Gebietes, das Grab des Volksdichters Karacaoğlan zu beherbergen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Zentrum der Stadt liegt die byzantinische Festung Mut Kalesi. Sie wurde im 14. Jahrhundert von den Karamaniden ausgebaut.

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 23. November 2009