Muzeum Ziemi Szprotawskiej

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Sitz des Museums im Saganer Tor
Hochzeittruhe aus dem 18. Jh.

Muzeum Ziemi Szprotawskiej (aus dem Poln.: Regionalmuseum in Sprottau) ist ein im Jahr 2000 durch den Verein Towarzystwo Bory Dolnośląskie gegründetes Museum. Der Sitz des Museums befindet sich im Saganer Tor. Die Institution führt die Tradition des ehemaligen Laube- und Heimatmuseums (1926–1945) fort, das von Felix Matuszkiewicz gegründet wurde. Sie ist zuständig für die Geschichte und Archäologie über das Gebiet des alten Kreises Sprottau, also die Gemeinden Sprottau, Mallmitz, Primkenau und Waltersdorf umfassend.

Die Struktur des Museums umfasst vier Gebiete: Archäologie mit Geschichte, Archiv, Natur und Touristik. Die Dauerausstellung betrifft Steinzeit, Bronzezeit, Mittelalter und Neuzeit (Deutschtum und Sowjeten in Sprottau).

Zu den wertvollsten Exponaten der Institution zählen unter anderen:

  • Eigenartiges Kampf-Hackmesser aus dem 16. Jh.
  • Anonyme Stadtchronik aus dem 18. Jh. (Zeitraum: 1000-1548)
  • Hochzeittruhe aus dem 18. Jh.
  • Bombardierungskugel aus dem 15 Jh.
  • Urnen (Altertum)
  • Grabstein von Vogdt aus dem 18. Jh.
  • Schwere Maschinengewehre vom ehemaligen Fliegerhorst Sprottau

Die Hauptarbeiten des Museums sind die Forschungen über die sogenannten Dreigräben, Wallburg Chrobry, Burg Sprottau, Flins, Kampf bei Primkenau.

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