My Soul to Take

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Filmdaten
Deutscher Titel My Soul to Take
Originaltitel My Soul to Take
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 107 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie Wes Craven
Drehbuch Wes Craven
Produktion Wes Craven
Iya Labunka
Anthony Katagas
Musik Marco Beltrami
Kamera Petra Korner
Schnitt Peter McNulty
Besetzung

My Soul to Take ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2010. Regie führte Wes Craven, das Drehbuch stammt ebenfalls von ihm. In Deutschland erschien der Film am 3. März 2011 in den Kinos, in den USA am 8. Oktober 2010.[2]

Handlung[Bearbeiten]

1994 terrorisiert ein Serienmörder die kleine Stadt Riverton. Am selben Tag werden sieben Kinder geboren. Vor seinem Tod schwört der Killer die Neugeborenen zu töten. Daraufhin wird er scheinbar von den Polizisten erschossen, seine Leiche wurde jedoch nie gefunden.

Auf den Tag genau nach 16 Jahren beginnt erneut eine mysteriöse Mordserie, in welcher die Sieben nacheinander ermordet werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde komplett in 2D gedreht und anschließend, aufgrund der aktuellen Erfolge der 3D-Filme, in 3D konvertiert.

Die Produktion des Films begann im April 2008, da die Veröffentlichung zuerst für Oktober 2009 geplant war.[3]

Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten]

Aufgrund des geringen Erfolgs, konnten die Produktionskosten, die sich auf 25 Millionen US-Dollar beliefen, nicht wieder eingespielt werden. Die weltweiten Einnahmen beliefen sich auf ca. 21 Millionen US-Dollar.

Kritik[Bearbeiten]

„Die abstrus anmutende Story handelt von einem übernatürlichen, Riverton Ripper genannten, Serienkiller, der vor 16 Jahren nach mehreren Morden auch seine Frau grausam abgeschlachtet hat und daraufhin angeschossen spurlos aus dem gecrashten Ambulanzwagen verschwand. In der gleichen Nacht wurden im Ort sieben Kinder (darunter der Sohn des Killers) geboren, die in der Gegenwart an ihrem sechzehnten Geburtstag in unheimlicher Verbindung mit der Seele des Rippers stehen. Er kann von jedem der Teenager Besitz ergreifen und so sein blutiges Machwerk fortführen. Die Gruppe der Teens besteht aus dem typischen demographischen Querschnitt einer (Film)Highschool: der süße Schüchterne (Max Thieriot fungiert als Identifikationsfigur), sein nerdiger Kumpel, das hübsche Biest, die religiöse Moralapostolin, der gemeine Bully sowie ein afro-amerikanischer und asiatischer Junge ohne nennenswerte Eigenschaften. Letzterer wird das erste Opfer des Rippers, der mit langen Dreadlocks eine gewisse Ähnlichkeit mit Rob Zombie zu seinen White-Zombie-Tagen aufweist. Ohne viel Spannung oder sehenswerte Slashereffekte stirbt einer nach dem anderen aus der Gruppe sowie ein paar weitere Pechvögel. Die Verdachtsmomente, die auf verschiedene mögliche Täter hindeuten, bleiben unausgegoren und die Erklärung ist wenig überzeugend. Die schauspielerischen Leistungen der weitgehend unbekannten Akteure sind durchschnittlich, regelrecht ärgerlich sind die quasi nicht vorhandenen 3D-Effekte (der Film wurde im nachhinein konvertiert). Das Gesamtergebnis ist ein seelenloses Slasherflick mit spärlichen Schockmomenten, bei dem man glauben könnte, dass es hier lediglich um „my money to take“ ging.“

Kino.de[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabekarte (PDF; 34 kB) der SPIO
  2. a b Kino.de: Filmkritik
  3. Michael Fleming: Craven to direct '25/8' for Rogue, Variety.com. 12. Februar 2008. Abgerufen am 26. September 2009. 

Weblinks[Bearbeiten]