Myfest

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Besucher beim Myfest, 2011

Das Myfest [ˈmaɪfɛst] ist das seit 2003[1] jährlich am 1. Mai (Tag der Arbeit, Maifeiertag bzw. Kampftag der Arbeiterbewegung) stattfindende Straßenfest im Berliner Ortsteil Kreuzberg, das sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet und ein großes kulinarisches und kulturelles Angebot von Konzerten bis zu Feuerwehrvorstellungen bietet. Der Name wird wie „Maifest“ ausgesprochen und ist ein Kunstwort aus diesem Begriff und dem Englischen „my“ für „mein“.

Organisiert wird es vom Netzwerk Myfest, einem breiten Bündnis aus Anwohnern, Gewerbetreibenden und bürgerschaftlichen Initiativen. Die Veranstalter erhielten dafür 2004 einen Präventionspreis des Landes Berlin.[2]

Das Fest soll vor allem die Bereiche um das Kottbusser Tor, den Heinrichplatz und die Oranienstraße mit friedlichen Menschen in Festatmosphäre überziehen, um den Ausschreitungen am 1. Mai in diesem Gebiet entgegenzuwirken und potentiellen Gewalttätern alternative Unterhaltung zu bieten. Der seit 2003 zunehmend friedlichere Verlauf der Kreuzberger Maifeiern wird von Polizei, Politik und Anwohnern in erster Linie dem Myfest zugeschrieben.[3][4] Es wird daher vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und von der Berliner Polizei im Rahmen des „AHA!-Konzeptes“ gefördert.

Ebenfalls am 1. Mai findet bereits seit 1996 das Mariannenplatzfest statt.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Myfest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ein kleiner Erfolg. In: Berliner Zeitung, 3. Mai 2003
  2. Ausgezeichnetes Myfest. In: Berliner Zeitung, 4. November 2004
  3. Wir lassen uns nicht überraschen. In: Der Tagesspiegel, 30. April 2008
  4. Rangeleien um den Bierverkauf. In: Berliner Zeitung, 3. Mai 2008
  5. 1.-Mai-Feste zoffen sich. In: die tageszeitung, 8. April 2009