Néstor Gorosito

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Néstor Gorosito
Spielerinformationen
Voller Name Néstor Raúl Gorosito
Geburtstag 14. Mai 1964
Geburtsort San Fernando del Valle de Catamarca
Argentinien
Größe 175 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
0000–1982 CA River Plate
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1982–1988
1988–1989
1989–1992
1992–12/93
01/94–1995
1995–1996
1996–1999
1999–2001
CA River Plate
CA San Lorenzo de Almagro
FC Swarovski Tirol
CA San Lorenzo de Almagro
CD Universidad Católica
Yokohama F. Marinos
CA San Lorenzo de Almagro
CD Universidad Católica
109 0(8)
43 (25)
77 (22)
67 (11)
58 (12)
6 0 (3)
99 (29)
39 0(1)
Nationalmannschaft
1989–1997 Argentinien 19 0(1)
Stationen als Trainer
2002–2003
2003–2004
2005
2006–2007
2007–2008
2009
2010
2011–
CA Nueva Chicago
CA San Lorenzo de Almagro
CA Lanús
CA Rosario Central
Argentinos Juniors
CA River Plate
Deportivo Xerez
Argentinos Juniors
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Néstor Raúl Gorosito, mit Spitznamen „Pipo“, (* 14. Mai 1964 in San Fernando del Valle de Catamarca, Provinz Catamarca) ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler und nunmehriger Fußballtrainer.

Karriere als Fußballspieler[Bearbeiten]

Nachdem Néstor Gorosito seine fußballerische Ausbildung beim CA River Plate genoss, wurde er 1982 in den Profikader übernommen. Dort entwickelte er sich 1985/86 zum Stammspieler. In dieser Saison konnte er mit dem Gewinn des Meistertitels in der argentinischen Primeran División auch seinen ersten Karrierehöhepunkt verzeichnen. Im Sommer 1988 wechselte er zu CA San Lorenzo de Almagro, wo sich der Mittelfeldspieler einen Namen als Goalgetter machen, was sich im Gewinn des argentinischen Torschützenkönigs 1988/89 niederschlug; in 37 Spielern erzielte Gorosito 21 Treffer.

Damit sollte es für ihn Schlag auf Schlag gehen, denn neben seinem Debüt in der argentinischen Nationalmannschaft führte dies zum Transfer zum österreichischen Bundesligisten FC Swarovski Tirol, dem abgespaltenen Profibereich des FC Wacker Innsbruck, wo er in Ernst Happel einen Trainer von Weltruf hatte. Mit den Tirolern wurde er 1989/90 österreichischer Fußballmeister und bestritt dadurch auch sieben Spiele in der UEFA Champions League. 1991 wurde Gorosito mit der Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

Nachdem im Sommer 1992 der FC Swarovski Tirol aufgelöst und wieder in den FC Wacker Innsbruck integriert wurde, verließ Gorosito Österreich und kehrte in seine Heimat zu CA San Lorenzo de Almagro zurück. Im Januar 1994 wechselte er zum chilenischen Erstligisten CD Universidad Católica. Dort sorgte er ebenfalls für Schlagzeilen und wurde nach dem Sieg bei der Copa Interamericana – im Finale wurde CD Saprissa nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel im Rückspiel nach Verlängerung mit 5:1 besiegt[1] – überdies zum Fußballer des Jahres 1994 gewählt. Dennoch unterschrieb er im Sommer 1995 einen Vertrag beim japanischen Erstligisten Yokohama F. Marinos, kam dort bis zum Sommer 1985 jedoch nur zu sechs Einsätzen, in denen er immerhin drei Treffer erzielte.

Im Sommer 1996 wechselte Gorosito ein drittes Mal zu CA San Lorenzo de Almagro, wo er bis zum Sommer 1999 spielte. 1997 bestritt er sein letztes Spiel in der argentinischen Nationalmannschaft. 1999 unterschrieb er neuerlich einen Vertrag bei CD Universidad Católica. Mit Ablauf der Saison 2000/01 beendete er seine aktive Laufbahn.

Karriere als Fußballtrainer[Bearbeiten]

Nachdem Gorosito seine Ausbildung zum Fußballtrainer absolvierte, trat er im Sommer 2002 beim Erstligisten CA River Plate in Buenos Aires seinen ersten Posten an. Dort konnte er den Verein vor dem drohenden Abstieg bewahren. Dies schien der Start zu einer erfolgreichen Karriere zu sein, doch kam bei seinen folgenden Engagements die Ernüchterung. Bei seinen folgenden Engagements bei CA San Lorenzo de Almagro und CA Lanús wurde er jeweils entlassen. Auch die danach folgenden Trainerstationen dauerten jeweils nur ein Jahr; jenes beim spanischen Erstligisten Deportivo Xerez gar nur sechs Monate.

Gegenwärtig trainiert Gorosito den argentinischen Erstligisten Argentinos Juniors aus der Hauptstadt Buenos Aires.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Osvaldo José Gorgazzi und Karel Stokkermans in „Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation“ (RSSSF): Copa Interamericana (englisch; abgerufen am 22. Dezember 2011)
Vorgänger Amt Nachfolger

Andreas Ogris
Fußballer des Jahres Österreich
1991

Andreas Herzog