Nõmme

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Dieser Artikel behandelt den Stadtteil von Tallinn; für das Dorf Nõmme in der Gemeinde Leisi auf Saremaa siehe Nõmme (Leisi).

59.38166666666724.673611111111Koordinaten: 59° 23′ N, 24° 40′ O

Straße in Nõmme
Bahnhof von Nõmme

Nõmme ist ein Stadtteil der estnischen Hauptstadt Tallinn. Die Gesamtfläche beträgt 28 km². In Nõmme leben 35.463 Menschen (Stand: 31. Dezember 2011).

Lage[Bearbeiten]

Nõmme liegt im Südwesten Tallinns, mit dem Stadtteil Mustamäe im Norden und der Stadtgrenze im Süden. Östlich von Nõmme befindet sich der See Ülemiste, nordwestlich des Harku-See. Bis 1940 war Nõmme eine eigene Stadt, bevor sie nach Tallinn eingemeindet wurde.[1]

Stadtbezirke[Bearbeiten]

Der Stadtteil wird heute in neun Bezirke untergliedert: Hiiu, Kivimäe, Laagri, Liiva, Männiku, Nõmme, Pääsküla, Rahumäe und Vana-Mustamäe.

Pääsküla ist der älteste Teil des heutigen Nõmme und wurde bereits im 13. Jahrhundert im Liber Census Daniæ erstmals als Siedlungsplatz urkundlich erwähnt.

Bebauung[Bearbeiten]

Nõmme besteht hauptsächlich aus alten, einzeln stehenden Häusern vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie sind teilweise denkmalgeschützt. Wegen der vielen natürlich gewachsenen Bäume und Grünflächen, die die Architekten und Planer des Viertels belassen haben, wird der Stadtteil auch „Waldstadt“ (estnisch metsalinn) genannt.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Nõmme ist der Tallinner Stadtteil mit dem höchsten Anteil an estnischsprachiger Bevölkerung. Er beträgt laut der Volkszählung 2011 85,3 %, während die russischsprachige Bevölkerung nur 13,1 % ausmacht [2].

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nõmme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.tallinn.ee/g4103s2025
  2. Informationen zur Muttersprache je Siedlungseinheit laut Volkszählung 2011, abgerufen am 23. Oktober 2013