Nösnerland

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Das Nösnerland (auch Nösnergau) ist eine historische Region in Nord-Siebenbürgen angrenzend an das Reener Ländchen. Es ist der nördlichste Ausläufer des Königsbodens, zwischen den Flüssen Bistritz und Marosch. Der Hauptort des Gebietes war die Stadt Bistritz. Bis 1944 war das Nösnerland mehrheitlich von Siebenbürger Sachsen bewohnt, die allerdings mit dem Abzug der deutschen Wehrmacht evakuiert wurden und nach Österreich und Westdeutschland flüchteten. Heute ist das Nösnerland Teil des Kreises Bistrița-Năsăud und hat eine überwiegend rumänische Einwohnerschaft.

Historische Orte[Bearbeiten]

Historische Orte im Nösnerland sind:[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hermann A. Hienz: Schriftsteller-Lexikon der Siebenbürger Deutschen, Bd. 7, Böhlau, Köln 2000, ISBN 3-412-12599-7.
  • Claus Stephani: Das goldene Horn. Sächsische Sagen und Ortsgeschichten aus dem Nösnerland. Ion Creangă Verlag: Bukarest, 1982.
  • Georg Daniel Teutsch: Zur Geschichte von Bistritz. In: Archiv des Vereins des Vereins für Siebenbürgische Landeskunde, Bd. IV, 1860, S. 255-294.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hermann A. Hienz: Schriftsteller-Lexikon der Siebenbürger Deutschen, Bd. 7, Böhlau, Köln 2000, ISBN 3-412-12599-7.