n-Undecan

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Strukturformel
Struktur von Undecan
Allgemeines
Name
  • n-Undecan
Andere Namen
  • Undekan
  • n-Undekan
  • Hendekan
Summenformel C11H24
CAS-Nummer 1120-21-4
PubChem 14257
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 156,31 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,74 g·cm−3 (20 °C) [1]

Schmelzpunkt

−25,6 °C [1]

Siedepunkt

195,9 °C [1]

Dampfdruck

60 Pa (20 °C) [1]

Löslichkeit

unlöslich in Wasser[2]

Brechungsindex

1,4164 (20 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 08 – Gesundheitsgefährdend

Gefahr

H- und P-Sätze H: 226​‐​304
P: 260​‐​262​‐​301+330+331 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][2]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 65
S: 23​‐​24​‐​62
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

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n-Undecan (auch Undekan) ist eine farblose Flüssigkeit mit der Summenformel C11H24 bzw. CH3(CH2)9CH3, die in der Organischen Chemie zu den unverzweigten Alkanen der Kohlenwasserstoffe gehört.

Eigenschaften[Bearbeiten]

In Wasser ist n-Undecan unlöslich (hydrophob). Der Flammpunkt liegt bei 61 °C, die Zündtemperatur bei 195 °C.[1] Zwischen einem Luftvolumenanteil von 0,6 bis 6,5 Prozent bildet es explosive Gemische.[1]

Verwendung[Bearbeiten]

n-Undecan ist unter anderem ein Bestandteil von Benzin und Dieselkraftstoff.

Gefahren[Bearbeiten]

n-Undecan entfettet und rötet die Haut. In den Augen führt die Flüssigkeit zu Schmerzen und Rötung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Eintrag zu Undecan in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 17. Dezember 2007 (JavaScript erforderlich).
  2. a b Datenblatt N-Undecan bei Merck, abgerufen am 17. Dezember 2007.
  3. David R. Lide (Ed.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90th Edition (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-516.
  4. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.