NATO-Flugplatz Geilenkirchen

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NATO-Flugplatz Geilenkirchen
AWACS Geilenkirchen.JPG
Kenndaten
ICAO-Code ETNG
IATA-Code GKE
Koordinaten
50° 57′ 38″ N, 6° 2′ 32″ O50.9605555555566.042222222222290Koordinaten: 50° 57′ 38″ N, 6° 2′ 32″ O
90 m ü. MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 6 km westlich von Geilenkirchen
Basisdaten
Eröffnung 1953
Betreiber NATO
Beschäftigte 2400 [1]
Start- und Landebahn
09/27 3051 m × 45 m Beton

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Der NATO-Flugplatz Geilenkirchen, englische Bezeichnung Air Base Geilenkirchen, ist ein Militärflugplatz der NATO in Deutschland und liegt in der Nähe der nordrhein-westfälischen Stadt Geilenkirchen an der niederländischen Grenze. Die zunächst als RAF Station Geilenkirchen, kurz RAF Geilenkirchen, bekannte Einrichtung war neben Wildenrath, Brüggen und Laarbruch, heute Weeze, die dritte von insgesamt vier sogenannter Clutch Stations, neu gebauter Royal Air Force (RAF) Stützpunkte in der Nähe der Grenze zu den Niederlanden und somit möglichst weit entfernt von der damaligen innerdeutschen Grenze. Heute ist er Haupteinsatzflugplatz, englisch Main Operating Base (MOB) des NATO E-3A-Verbandes, einer der beiden Einsatzverbände der NATO-Frühwarnflotte (NATO Airborne Early Warning & Control Force – NAEW&CF).

Lage und Geschichte des NATO-Flugplatzes Geilenkirchen[Bearbeiten]

Der NATO-Flugplatz Geilenkirchen befindet sich in der Teverener Heide, die für ihn teilweise überbaut wurde, rund sechs Kilometer westlich der Stadt Geilenkirchen in der Nähe der Ortschaft Teveren, umgeben von einem bewaldeten Naturschutzgebiet und Ackerland. Die bei der örtlichen Bevölkerung als Flugplatz Teveren bekannte Anlage erstreckt sich über eine Fläche von 620 Hektar. Ein Teil des Flugplatzgeländes liegt direkt an der deutsch-niederländischen Grenze.

RAF Geilenkirchen[Bearbeiten]

Mit Beginn des Kalten Krieges war klar, dass die als Besatzungsmacht seit 1945 in Nordwestdeutschland stationierte British Air Force of Occupation längerfristig in der Bundesrepublik stationiert bleiben würde. Die Royal Air Force stützte sich in den ersten Jahren nach Kriegsende auf verschiedene meist ehemalige Fliegerhorste der früheren Luftwaffe, von denen sich einige nur wenige Flugminuten vom „Eisernen Vorhang“ entfernt befanden.

Man beschloss, die Flugzeuge möglichst weit von der innerdeutschen Grenze entfernt im britischen Sektor zu stationieren. Daher wurde Anfang der 1950er Jahre der Flugplatz von der RAF errichtet und 1953 eröffnet. Im Mai 1955 wurden zwei Staffeln auf Hunter F4 umgerüstet. Bis 1968 wurde die Anlage von der RAF Germany als Stützpunkt von zunächst Tag-Abfang- und später Allwetter-Abfangjägern genutzt. Zuletzt lag hier eine Staffel Lightnings, des ersten Mach 2 tauglichen Jägers der RAF. Im Januar 1968 wurde der Flugbetrieb in Geilenkirchen eingestellt.

Nutzung durch die deutsche Luftwaffe[Bearbeiten]

Im März 1968 wurde der Flugplatz an die Deutsche Luftwaffe übergeben. Im August 1968 wurde er Standort des mit Pershing I/IA -Raketen ausgerüsteten Flugkörpergeschwaders 2 der Luftwaffe und des zur Unterstützung angegliederten 85th US Army Field Artillery Detachment. 1981 räumte das Flugkörpergeschwader den Flugplatz in Teveren und verlegte in die Selfkantkaserne nach Geilenkirchen Niederheid. Das zugehörige Atomwaffenlager lag unmittelbar nördlich der Air Base 50° 58′ 19″ N, 6° 3′ 15″ O50.9719444444446.0541666666667. Hier waren die atomaren Gefechtsköpfe für das in Teveren und später in Niederheid stationierte Flugkörpergeschwader (FKG) 2 gelagert. 1991 wurde das Flugkörpergeschwader aufgelöst, das Sondermunitionslager geschlossen.

NATO Air Base[Bearbeiten]

Nach der Entscheidung der NATO, die NATO-Frühwarnflotte aufzustellen und den Flugplatz Geilenkirchen zur Haupteinsatzbasis des E-3A-Verbandes zu machen, wurden 1980 umfangreiche Baumaßnahmen in die Wege geleitet, um geeignete Einsatz- und Unterstützungseinrichtungen für die Unterbringung des E-3A-Verbandes bereitzustellen

Im Januar 1980 traf das erste Personal des E-3A-Verbandes auf dem Flugplatz ein. Im Oktober 1980 erkannte der Ausschuss für Verteidigungsplanung (Defence Planning Committee) der NATO dem E-3A-Verband den Status eines internationalen militärischen Hauptquartiers zu. Bis Ende 1981 hatte das deutsche Flugkörpergeschwader den Flugplatz verlassen und wurde in die Selfkant-Kaserne nach Niederheid, im Norden von Geilenkirchen, verlegt. Das 85th US Army Field Artillery Detachment verblieb bis zu seiner Auflösung im Juli 1991 auf dem Flugplatz.

AWACS auf dem Flugfeld

Der Flugbetrieb des E-3A-Verbandes wurde im Februar 1982 nach Auslieferung der ersten E3A-Maschine AWACS aufgenommen. Am 31. März 1982 übergab die Bundesrepublik Deutschland den Haupteinsatzflugplatz offiziell an die NATO. Der E-3A-Verband wurde am 28. Juni 1982 offiziell in Dienst gestellt und erreichte zum Ende des Jahres 1988 die volle Einsatzfähigkeit (Full Operational Capability).

Zu den wichtigsten Baumaßnahmen auf dem Flugplatz gehörten zunächst eine neue 3 km (10.000 Fuß) lange und 45 m (150 Fuß) breite Start- und Landebahn, neue Hallenvorfelder und Rollbahnen, ein neuer Kontrollturm, ein neues Gebäude der Information Technology Wing (in dem auch die Flugsimulatoren und Einsatzsimulatoren untergebracht sind), Unterkunftsgebäude, sowie umfangreiche Renovierungsarbeiten an den vier vorhandenen Luftfahrzeughallen.

Inzwischen sind die meisten Gebäude auf dem Flugplatz renoviert bzw. dem heutigen Standard entsprechend umgestaltet worden. Außerdem wurden einige neue Gebäude errichtet.

NATO E-3A-Verband[Bearbeiten]

Der E-3A-Verband ist der erste und einzige multinationale fliegende Verband der NATO und damit einzigartig in der Militärgeschichte. Die Position des Verbandskommandeurs (Component Commander) wird im turnusmäßigen Wechsel durch einen Brigadegeneral der deutschen oder der US-Luftwaffe eingenommen. Der E-3A-Verband ist in fünf Hauptfunktionsbereiche gegliedert: Operations Wing (Fliegende Gruppe), Logistics Wing (Technische Gruppe), Base Support Wing (Einsatzunterstützungsgruppe), Training Wing (Ausbildungsgruppe) und Information Technology Wing (IT-Gruppe); hinzu kommen die üblichen Stabsabteilungen. Jede Gruppe wird von einem Oberst aus einem bestimmten NATO-Mitgliedstaat geführt.

Das Personal dieser multinationalen integrierten Einheit umfasst mehr als 3000 Soldaten und Zivilbedienstete aus 16 NATO-Mitgliedstaaten. Dies umfasst auch militärische und zivile Mitarbeiter in Unterstützungsfunktionen, z.B. bei den Standort-Serviceteams des Bundeswehrdienstleistungszentrums, den nationalen Unterstützungseinheiten und den Sozialbetreuungseinrichtungen (MWA).

Luftfahrzeuge des E-3A-Verbandes[Bearbeiten]

Die ersten Maschinen vom Typ E-3A, auch als NE-3A bezeichnet (N für NATO), kamen ab 24. Februar 1982 auf der NATO Air Base in Geilenkirchen zum Einsatz, zuvor in den USA seit März 1977. Die Flugzeuge für die NATO wurden bei den Dornier-Werken in Oberpfaffenhofen ausgerüstet und später auch noch betreut. Heute erfolgt die technische Betreuung der NATO-Flugzeuge im Werk Manching der EADS. Hier wurde auch in den letzten Jahren ein ESM-System nachgerüstet, zu erkennen an den beiden Antennenbeulen links und rechts am vorderen Rumpf.

Der Auftrag zum Betrieb des AWACS liegt bei der NATO Airborne Early Warning and Control Programme Management Organisation (NAPMO), die insgesamt für die Planung, Durchführung und Verwaltung des luftgestützten Frühwarn- und Führungsprogramms der NATO (englisch NATO Airborne Early Warning and Control Programme, NAEW&C) verantwortlich ist. Sie ist direkt dem Nordatlantikrat mit Sitz im NATO-Hauptquartier in Brüssel (SHAPE) unterstellt.

Die Systeme werden von verschiedenen NATO-Staaten und der NATO selbst benutzt. Die 17 NATO-eigenen Maschinen haben eine luxemburgische Flugzeugkennung und sind in der Air Base Geilenkirchen bei Aachen stationiert, im Auftrag der NATO fliegt die RAF vom Stützpunkt Waddington. Zusätzlich existierten bis November 2011 auf dem Stützpunkt in Geilenkirchen noch drei Trainingsmaschinen ohne Antenne, so genannte TCA (Trainer and Cargo Aircraft). Während des Kalten Krieges hat das System die Funktion der Frühwarnung vor tieffliegenden Flugzeugen des Warschauer Pakts erfüllt.

Im Juni 2007 feierte die NATO auf dem Stützpunkt Geilenkirchen ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und einer Sonderlackierung einer E-3A-Maschine.

Der E-3A-Verband verfügte ursprünglich über achtzehn E-3A AWACS Luftfahrzeuge und drei Ausbildungs-/Transportflugzeuge (Trainer Cargo Aircraft – TCA), alles umgerüstete Boeing 707 Maschinen. Im Rahmen des Beitrags von Luxemburg zum NATO AWACS-Programm wurden alle Luftfahrzeuge des NATO E-3A-Verbandes in Luxemburg registriert. Nach dem Startunfall einer E-3A am 14. Juli 1996 in Aktion in Griechenland und der Außerdienststellung der TCA im Jahr 2010 gehören dem Verband nun noch 17 E-3A an.

Seit ihrer Indienststellung Anfang der 1980er Jahre sind die Luftfahrzeuge und ihre Bordsysteme sowie die zugehörigen Bodensysteme regelmäßig modernisiert worden. Seit Anfang der 1990er Jahre wurden zwei umfangreiche Modernisierungsprogramme durchgeführt. Das zuletzt durchgeführte mittelfristige Modernisierungsprogramm (NMT-Programm) wurde im Dezember 2008 abgeschlossen. Im Rahmen dieses Programms, das die Modernisierung des Navigationssystems, digitale Kommunikationssysteme, fünf zusätzliche Bedienerkonsolen und sonstige Modernisierungsmaßnahmen umfasste, wurden 17 E-3A-Luftfahrzeuge und zwei Einsatzsimulatoren umgerüstet. Dank dieser Modernisierungsmaßnahmen werden die NATO-AWACS-Luftfahrzeuge weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Durchführung von NATO-Einsätzen spielen und einen bedeutenden Beitrag zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit leisten.

Die drei E-3A-Staffeln des E-3A-Verbandes verfügen über dreißig multinationale Besatzungen, deren Mitglieder durch 14 der 28 NATO-Mitgliedstaaten gestellt werden: Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Italien, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, die Türkei, Ungarn und die Vereinigten Staaten. Hinzu kommt die Aircrew Training Squadron (Ausbildungsstaffel für Luftfahrzeugbesatzungen), die der Training Wing angehört und ebenfalls multinational zusammengesetzt ist.

Normalerweise befindet sich jeweils nur ein Teil der E-3A-Maschinen auf dem NATO-Flugplatz Geilenkirchen; die übrigen sind auf die vorgeschobenen Einsatzflugplätze des Verbandes (Forward Operating Bases/Location – FOB/FOL) oder auf andere Flugplätze verlegt. Die FOB/FOL befinden sich in Griechenland (Aktio), Italien (Trapani), der Türkei (Konya) und Norwegen (Ørland). Die FOB/FOL sind ausnahmslos auf Flugplätzen des jeweiligen Gastgeberstaates eingerichtet. An jedem dieser Standorte sind etwa 30 Soldaten bzw. zivile Mitarbeiter beschäftigt, die dem E-3A-Verband unterstellt sind. Sie kommen alle aus den jeweiligen Gastgeberstaaten.

Wirtschaftliche Bedeutung des NATO-Flugplatzes Geilenkirchen[Bearbeiten]

Mit mehr als 3000 Personen, die auf dem NATO-Flugplatz Geilenkirchen beschäftigt sind, leistet der Flugplatz einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag für die umliegenden Gemeinden in Deutschland und den Niederlanden. [2]

Eine vom NATO E-3A-Verband durchgeführte Studie (Economic Impact Study – EIS) zur Untersuchung der wirtschaftlichen Auswirkungen des NATO-Flugplatzes Geilenkirchen belegt, dass im Jahre 2008 ein Betrag von 275,8 Millionen Euro in die umliegenden Gemeinden (d.h. einen Bereich im Umkreis von 200 Kilometern) geflossen ist (Summe der Löhne und Gehälter der auf dem Flugplatz beschäftigten Personen: 150,7 Mio €; Ausgaben des Flugplatzes: 81,3 Mio €; durch indirekt geschaffene Arbeitsplätze in den umliegenden Gemeinden entstandene Löhne und Gehälter: 43,8 Mio €). Dies bedeutet im Vergleich zu 2007 eine Steigerung um 10,7 Millionen Euro auf regionaler Ebene. Der gesamtwirtschaftliche Beitrag (für ganz Europa und Nordamerika) belief sich im Jahr 2008 auf 447,3 Millionen Euro, was gegenüber 2007 einer Steigerung um 22,8 Millionen Euro entspricht. [3][2].

Den größten Anteil der Kosten der Stationierung trägt die Bundesrepublik Deutschland.

Proteste[Bearbeiten]

Auf beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze gibt es Bürgerinitiativen gegen die Air Base. Diese treten nicht grundsätzlich gegen die Existenz der Air Base ein, sondern fordern eine Modernisierung der eingesetzten Maschinen. Die Triebwerke der E-3A und der TCA wurden Mitte der 1950er Jahre entwickelt und sind dementsprechend laut. So werden in der Innenstadt von Geilenkirchen, welche unmittelbar in der Einflugschneise liegt, Spitzenwerte bis zu 100 dB (A) gemessen. Hinzu kommt, dass diese veralteten Triebwerke erheblich mehr Abgase emittieren als moderne Triebwerke. Eine Landung der mit baugleichen Triebwerken ausgestatteten Zivilversion der Boeing 707 ist auf westeuropäischen Flughäfen wegen ihrer Lärm- und Abgasemissionen nicht mehr gestattet.

Der Einbau modernerer Triebwerke wäre zwar möglich, doch lehnt die NATO diesen wegen der hohen Kosten ab. Stattdessen wird von Seiten der NATO über einen Umzug des Verbandes in ein osteuropäisches NATO-Mitgliedsland wie Polen oder Rumänien nachgedacht, was für den Raum Geilenkirchen einen deutlichen wirtschaftlichen Aderlass bedeuten würde.

Unfälle[Bearbeiten]

Gedenkstein in Hohenbusch.jpg
Boeing KC-135E, eine ähnliche Maschine stürzte 1999 ab.

Am 13. Januar 1999 stürzte ein amerikanisches Tankflugzeug vom Typ Boeing KC-135E der Washington Air National Guard unmittelbar hinter der Landebahn bei einem Durchstartversuch ab. Alle vier Insassen des mit rund 10.000 Litern Kerosin beladenen Flugzeuges kamen ums Leben.[4] Da das Flugzeug, im Gegensatz zu der zivilen Version Boeing 707, weder einen Flugdatenschreiber noch Stimmenrecorder besaß, war die Unfalluntersuchung schwierig[5][6] und ergab, dass die Ursache für das Unglück eine fehlerhafte Stellung des Trimmruders des Höhenleitwerks war.[7] Es konnte jedoch nicht eindeutig geklärt werden ob dies auf einen technischen Fehler oder Fehlbedienung zurückzuführen war.[8]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aachener Zeitung über die NATO-Airbase, abgerufen 12. Oktober 2010
  2. a b NATO Air Base Geilenkirchen, Final Comprehensive Study, Final Report May 2009, page 179, Landrum & Brown, Mestre Greve Associates, the MPD Group
  3. NATO AWACS - Economic Impact Study. E3a.nato.int. 31. Dezember 2008. Abgerufen am 30. Januar 2013.
  4. Georg Schmitz: Das traurigste Kapitel in der Geschichte der Airbase. In: aachener-nachrichten.de. 12. Januar 2009, abgerufen am 12. Januar 2014.
  5. John Wiley: Four Washington airmen die in Crash. In: news.google.com. Eugene Register-Guard, 15. Januar 1999, abgerufen am 12. Januar 2014 (englisch).
  6. Udo Stüßer: Nach Absturz: Die Crew bleibt in Teveren unvergessen. In: aachener-nachrichten.de. Abgerufen am 13. Januar 2014 (Paywall).
  7. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  8. Air Force unable to determine cause of crash. In: kitsapsun.com. 6. Juni 1999, abgerufen am 12. Januar 2014 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Air Base Geilenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien