NGC 3384

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Galaxie
NGC 3384
Messier object 105.jpg
Die Galaxie Messier 105 (rechts) zusammen mit NGC 3384 (links) (2MASS/UMass/IPAC-Caltech/NASA/NSF)
DSS-Bild von NGC 3384
Sternbild Löwe
Position
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Rektaszension 10h 48m 16,9s[1]
Deklination +12° 37′ 42,9″ [1]
Erscheinungsbild
Morphologischer Typ SB(s)0-:  [2]
Helligkeit (visuell) 9,9 mag [3]
Helligkeit (B-Band) 10,9 mag [3]
Winkel­ausdehnung 5′,5 × 2′,5 [2]
Flächen­helligkeit 12,9 mag/arcmin² [3]
Physikalische Daten
Zugehörigkeit M96-Gruppe  
Rotverschiebung 0,002442 ± 0,000117  [1]
Radial­geschwin­digkeit +731 (±35) km/s  [1]
Entfernung 38 (±2) Mio. Lj  
Geschichte
Entdeckung Wilhelm Herschel
Entdeckungsdatum 11. März 1784
Katalogbezeichnungen
NGC 3384 • UGC 5911 • PGC 32292 • CGCG 66-21 • MCG +2-28-12 • 2MASX J10481689+1237454 • GC 2207 • H I-18 • h 758 • Holm 212B • PRC C-34 • NGC 3371 (?)
Aladin previewer

NGC 3384 ist eine S0-Galaxie im Sternbild Löwe. Die Galaxie hat eine Ausdehnung von 5′,5 × 2′,5 und eine scheinbare Helligkeit von 9,9 mag. Sie findet sich zusammen mit Messier 105 und NGC 3389 im selben Himmelsareal und bilden dort ein optisches Tripel. Während es sich bei NGC 3389 um ein Hintergrundobjekt in etwa doppelter Entfernung handelt, gehören die beiden anderen Galaxien zur 30 bis 35 Millionen Lichtjahre entfernten Leo-Gruppe. Für NGC 3384 wird ein Durchmesser von etwa 55.000 Lichtjahren angenommen.[4]

Die Galaxie wurde am 11. März 1784 von Wilhelm Herschel entdeckt. Wahrscheinlich bezieht sich der Katalogeintrag NGC 3371, der auf eine Beobachtung von John Herschel vom 23. März 1830 zurückgeht, ebenfalls auf diese Galaxie.

Literatur[Bearbeiten]

  • Meusinger, H.; Ismail, H. A.: "The inner structure of the S0 galaxy NGC 3384"; Astronomische Nachrichten 328 (6), S. 562 (2007)
  • Busarello et al.: "Yet another sub-component inside a bulge: the structure of the peculiar S0 galaxy NGC 3384"; Astronomy and Astrophysics 314, S. 32-42 (1996)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b SIMBAD
  2. a b NASA/IPAC Extragalactic Database
  3. a b c SEDS
  4. Sterne und Weltraum April 2012 S. 78