NGC 4449

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Galaxie
NGC 4449
Starburst in NGC 4449 (captured by the Hubble Space Telescope).jpg
Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops
DSS-Bild von NGC 4449
Sternbild Jagdhunde
Position
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Rektaszension 12h 28m 10,96s[1]
Deklination +44° 05′ 33,4″ [1]
Erscheinungsbild
Morphologischer Typ IBm;HII Sbrst  [2]
Helligkeit (visuell) 9,4 mag [3]
Helligkeit (B-Band) 10,0 mag [3]
Winkelausdehnung 5,5′ × 3,6′ [1]
Flächenhelligkeit 12,8 mag/arcmin2 [3]
Physikalische Daten
Rotverschiebung (+680 ± 10) ⋅ 10-6  [1]
Radialgeschwindigkeit (+204 ± 3) km/s  [1]
Entfernung ca. 12,5 Millionen Lj  
Geschichte
Entdeckung Wilhelm Herschel
Datum der Entdeckung 27. April 1788
Katalogbezeichnungen
NGC 4449 • UGC 7592 • PGC 40973 • Z 216.5 • MCG +7-26-9 • 2MASX J12281111+4405368 • GC 3002 • H 1.213 • h 1281 •
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NGC 4449 ist die Bezeichnung für eine Galaxie im Sternbild Jagdhunde. NGC 4449 hat eine Winkelausdehnung von 5,5' × 3,6' und eine scheinbare Helligkeit von 9,4 mag.

NGC 4449 ist eine irreguläre Galaxie vom Große Magellansche Wolke-Typ, auch LMC-Typ genannt. Sie ist ca. 12,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Ursprünglich eine Balkenspiralgalaxie, änderte sie aufgrund enormer gravitativer Kräfte bei einer Durchdringung, also quasi Kollision mit einer Nachbargalaxie, die vor etwa 500 Millionen Jahren stattgefunden hat, ihre Form. Dabei entstanden heiße Gas-Areale, aus denen in weiterer Folge sogenannte Starbursts hervorgingen, Regionen mit sternformierenden Zonen. Diese imponieren in RGB-Aufnahmen als blaue und rote Verdichtungen.

NGC 4449 wurde am 27. April 1788 von dem deutsch-britischen Astronomen William Herschel entdeckt.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c SIMBAD
  2. NASA/IPAC Extragalactic Database
  3. a b c SEDS