NHL 1938/39

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Die NHL-Saison 1938/39 war die 22. Spielzeit in der National Hockey League. Sieben Teams spielten jeweils 48 Spiele. Den Stanley Cup gewannen die Boston Bruins nach einem 4:1-Erfolg in der Finalserie gegen die Toronto Maple Leafs. Nachdem die Montreal Maroons aus finanziellen Gründen nicht mehr angetreten waren, wurde ab dieser Saison nicht mehr in zwei Gruppen gespielt. Überragender Spieler war der Topscorer Toe Blake, der auch die Hart Memorial Trophy gewann. In den Playoffs spielte sich jedoch ein anderer Spieler in den Vordergrund. Nach nur zehn Toren in der regulären Saison traf Bostons Mel Hill sechs Mal in den Playoffs. Seinen neuen Spitznamen „Sudden Death“ Hill verdiente er sich in der Halbfinalserie gegen die Rangers. In der Serie über sieben Spiele entschied Hill drei Spiele in Overtime, so auch das letzte nach 48 Minuten.

Reguläre Saison[Bearbeiten]

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Abkürzungen: W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, GF= Erzielte Tore, GA = Gegentore, Pts = Punkte

W L T GF GA Pts
Boston Bruins 36 10 2 156 76 74
New York Rangers 26 16 6 149 105 58
Toronto Maple Leafs 19 20 9 114 107 47
New York Americans 17 21 10 119 157 44
Detroit Red Wings 18 24 6 107 128 42
Montréal Canadiens 15 24 9 115 146 39
Chicago Blackhawks 12 28 8 91 132 32

Beste Scorer[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte

Spieler Team GP G A Pts
Toe Blake Montréal 48 24 23 47
Sweeney Schriner NY Americans 48 13 31 44
Bill Cowley Boston 34 8 34 42
Clint Smith NY Rangers 48 21 20 41
Marty Barry Detroit 48 13 28 41
Syl Apps Toronto 48 15 25 40
Tommy Anderson NY Americans 48 13 27 40
Johnny Gottselig Chicago 48 16 23 39
Paul Haynes Montréal 47 5 33 38
Roy Conacher Boston 47 26 11 37

Stanley-Cup-Playoffs[Bearbeiten]

Alle Spiele fanden im Jahr 1939 statt. In Runde 1 spielten der erste und der zweite der regulären Saison in einer Best of 7 Serie den einen Finalisten aus, während der dritt- und viert-platzierte sowie der fünft- und sechst-platzierte in einer Best of 3 Serie die beiden Teams für das Spiel der Runde 2 ausspielten. Erneut in einer Best of 3 Serie wurde hier der zweite Finalist ermittelt. Das Finale wurde dann wieder im Modus Best of 7 ermittelt.

Runde 1[Bearbeiten]

New York Rangers vs. Boston Bruins
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
21. März Boston 2 1 NY Rangers 3OT
23. März NY Rangers 2 3 Boston OT
25. März NY Rangers 1 4 Boston
28. März Boston 1 2 NY Rangers
30. März NY Rangers 2 1 Boston OT
1. April Boston 1 3 NY Rangers
2. April NY Rangers 1 2 Boston 3OT
Boston gewinnt die Serie mit 4:3
und zieht ins Finale ein.
Toronto Maple Leafs vs. New York Americans
Datum Auswärtsteam Heimteam
21. März NY Americans 0 4 Toronto
23. März Toronto 2 0 NY Americans
Toronto gewinnt die Serie mit 2:0
und zieht in Runde 2 ein..
Montréal Canadiens vs. Detroit Red Wings
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
21. März Detroit 0 2 Montréal
23. März Montréal 3 7 Detroit
26. März Montréal 0 1 Detroit OT
Detroit gewinnt die Serie mit 2:1
und zieht in Runde 2 ein..

Runde 2[Bearbeiten]

Toronto Maple Leafs vs. Detroit Red Wings
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
28. März Detroit 1 4 Toronto
30. März Toronto 1 3 Detroit
1. April Detroit 4 5 Toronto OT
Toronto gewinnt die Serie mit 2:1
und zieht ins Finale ein.

Stanley-Cup-Finale[Bearbeiten]

Boston Bruins vs. Toronto Maple Leafs
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
6. April Toronto 1 2 Boston
9. April Toronto 3 2 Boston OT
11. April Boston 3 1 Toronto
13. April Boston 2 0 Toronto
16. April Toronto 1 3 Boston
Boston gewinnt die Serie mit 4:1
und den Stanley Cup.

Beste Scorer in den Playoffs[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte

Player Team GP G A Pts
Bill Cowley Boston 12 3 11 14

NHL Awards und vergebene Trophäen[Bearbeiten]

Auszeichnung Spieler Team
Art Ross Trophy: Toe Blake Montréal Canadiens
Calder Trophy: Frank Brimsek Boston Bruins
Hart Memorial Trophy: Toe Blake Montréal Canadiens
Lady Byng Trophy: Clint Smith New York Rangers
Vezina Trophy: Frank Brimsek Boston Bruins

Weblinks[Bearbeiten]