NHL 2008/09

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Meister: Logo der Pittsburgh Penguins Pittsburgh Penguins
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Die Saison 2008/09 der National Hockey League war die 91. ausgespielte Saison der nordamerikanischen Eishockeyprofiliga. Die reguläre Saison begann am 4. und 5. Oktober 2008 mit jeweils zwei Auftaktpartien zwischen den Ottawa Senators und den Pittsburgh Penguins in Stockholm sowie den New York Rangers und den Tampa Bay Lightning in Prag. Die ersten Spiele in Nordamerika fanden am 9. Oktober statt. Nach Abschluss der regulären Saison, die bis zum 12. April 2009 ausgetragen wurde, begannen die Playoffs um den Stanley Cup, die am 12. Juni 2009 endeten.

Neben dem erneuten Saisonauftakt in Europa wurde am 1. Januar 2009 das dritte Freiluftspiel in der Geschichte der Liga ausgetragen, dabei trafen die Chicago Blackhawks im Wrigley Field auf die Detroit Red Wings.[1] Das 57. NHL All-Star Game fand am 25. Januar 2009 im Centre Bell in Montréal statt.

Die Saison war die erste Spielzeit seit vier Jahren, in der jede Mannschaft mindestens einmal gegen jedes andere Franchise der Liga spielte.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Regeländerungen[Bearbeiten]

Wie schon in den beiden vergangenen Spielzeiten nahm die Ligaleitung erneut lediglich kleine Änderungen am Regelwerk vor. Das erste Bully eines Powerplays wird ab dieser Saison in der Verteidigungszone des Teams, das durch eine Strafe minimiert wurde, gespielt werden und nicht wie zuvor in der Zone, in der der Regelverstoß begangen wurde. Eine zweite Änderung soll die Verletzungsgefahr von Spielern beim Versuch, ein Icing zu verhindern, verringern. Somit sind beim Versuch das in Nordamerika übliche „Touch-Icing“ zu verhindern oder auszuführen nur noch Körperkontakte zwischen den gegnerischen Spielern gestattet, die dazu dienen, den Puck zu spielen, und nicht um den anderen Spieler in seinen Ausführungen zu behindern. Unnötige oder gefährliche Angriffe können somit zu Zeitstrafen führen.

Zudem wurde die in der vergangenen Saison neu eingeführte Bully-Regel, nachdem das Spielgerät die Spielfläche verlassen hat, für Schüsse auf das Tor, den Pfosten oder die Querlatte erweitert. Der Bully nach einer solchen Unterbrechung findet in der Endzone statt, in der der Puck das Spiel verlassen hat.[2]

Erhöhung des Salary Caps[Bearbeiten]

Am 26. Juni 2008 verkündete the National Hockey League, das der Salary Cap, die durch die Liga festgesetzte Gehaltsobergrenze für Spieler, zum vierten Mal in Folge erhöht wurde. Der Maximallohn wurde für die Saison 2008/09 auf Basis des NHL Collective Bargaining Agreements auf 56.700.000 US-Dollar pro Team erhöht.

Entry Draft[Bearbeiten]

Logo des NHL Entry Draft

Der 46. NHL Entry Draft fand am 20. und 21. Juni 2008 im Scotiabank Place in Ottawa, Ontario, Kanada statt. Die Wahl der ersten Runde des Entry Draft wurde am ersten Tag durchgeführt, die restlichen Runden wurden am zweiten Tag gewählt. Die Auswahlreihenfolge der 14 Teams, die sich nicht für die Playoffs in der Vorsaison qualifizierten, wurde bei einer Lotterie am 8. April 2008 festgelegt, die die Tampa Bay Lightning gewannen und ihren ersten Platz als schlechtestes Team der vergangenen Spielzeit behielten.[3]

Als großer Favorit für die Wahl als erster Spieler galt nach den im November 2006 und Januar 2007 veröffentlichten Rankings des Central Scouting Service der Kanadier Steven Stamkos. Gefolgt wurde er von den Verteidigern Drew Doughty und Zach Bogosian. Im April 2008 wurde schließlich die finale Rangliste von NHL Scouting Service ausgegeben. Wie schon in beiden Rankings zuvor, führten Stamkos , Bogosian und Doughty die Rangliste an. Hinter den drei Spielern aus der Ontario Hockey League belegten mit Tyler Myers und Luke Schenn zwei Verteidiger der Kelowna Rockets aus der Western Hockey League die folgenden Plätze. Die Spitzenposition bei den nordamerikanischen Torhüter belegte Thomas McCollum vom OHL-Team Guelph Storm. Der Russe Nikita Filatow behauptete die Spitzenposition bei den europäischen Feldspielern, gefolgt von seinem Landsmann Kirill Petrow, der innerhalb von drei Monaten um 31 Positionen aufsteigen konnte. In der Rangliste der europäischen Torhüter wechselten Jacob Markström und Harri Säteri die Positionen, den dritten Rang belegte Anders Lindbäck.[4]

An erster Position wählten die Tampa Bay Lightning letztlich wie erwartet den kanadischen Stürmer Steve Stamkos aus. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgten vier Verteidiger, darunter auf Rang zwei Drew Doughty, der von den Los Angeles Kings ausgewählt wurde, sowie an dritter Position Zach Bogosian. Er war der erste US-Amerikaner im Draft 2008. Als erster Europäer wurde der Russe Nikita Filitow an sechster Stelle von den Columbus Blue Jackets gedraftet. Der Däne Mikkel Bødker, an Position acht von den Phoenix Coyotes ausgewählt, war nach Lars Eller im Vorjahr erst der zweite Däne, der in der ersten Runde gedraftet wurde. Erster Torhüter im Draft war der Kanadier Chet Pickard, den die Nashville Predators an 18. Position auswählten.[5]

Insgesamt sicherten sich die 30 Franchises die Rechte an 211 Spielern. 121 Kanadier machten dabei mehr als die Hälfte der ausgewählten Spieler aus, gefolgt von 44 US-Amerikanern. Mit 17 Spielern war Schweden das stärkste europäische Land im Draft vor Russland mit neun und Finnland mit sieben Spielern. Aus Tschechien und Norwegen wurden je drei Spieler gedraftet, während aus der Schweiz und Dänemark je zwei Spieler ausgewählt wurden. Zudem wurde je ein Spieler aus Weißrussland, Frankreich und Deutschland gedraftet.

Top-5-Picks[Bearbeiten]

# Spieler Nationalität Pos NHL Team Junior Team
1. Steven Stamkos KanadaKanada Kanada C Tampa Bay LightningTampa Bay Lightning Tampa Bay Lightning Sarnia Sting (OHL)
2. Drew Doughty KanadaKanada Kanada D Los Angeles KingsLos Angeles Kings Los Angeles Kings Guelph Storm (OHL)
3. Zach Bogosian Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA D Atlanta ThrashersAtlanta Thrashers Atlanta Thrashers Peterborough Petes (OHL)
4. Alex Pietrangelo KanadaKanada Kanada D St. Louis BluesSt. Louis Blues St. Louis Blues Niagara IceDogs (OHL)
5. Luke Schenn KanadaKanada Kanada D Toronto Maple LeafsToronto Maple Leafs Toronto Maple Leafs Kelowna Rockets (WHL)

Reguläre Saison[Bearbeiten]

Eröffnung in Europa[Bearbeiten]

Die reguläre Saison wurde am 4. und 5. Oktober 2008 mit jeweils zwei Auftaktpartien zwischen den Ottawa Senators und den Pittsburgh Penguins in der Globenarena in Stockholm sowie den New York Rangers und den Tampa Bay Lightning in der O₂ Arena in Prag eröffnet. Die New York Rangers gewannen gegen Tampa Bay Lightning zweimal 2:1. Pittsburgh besiegte Ottawa 4:3 n.V.

Es ist nach der Auftaktpartie der Anaheim Ducks gegen die Los Angeles Kings im Londoner Millennium Dome in der vergangenen Spielzeit die zweite Saisoneröffnung der nordamerikanischen Profiliga in Europa. Die vier eröffnenden Mannschaften bestritten zudem im Vorfeld einige Vorbereitungsspiele auf europäischem Boden, wie beispielsweise die Tampa Bay Lightning, die in der neu eröffneten O2 World in Berlin gegen den Deutschen Meister Eisbären Berlin antraten.

NHL Winter Classic 2009[Bearbeiten]

Logo des NHL Winter Classic 2009

Nach dem Erfolg des vergangenen NHL Winter Classic 2008 verkündeten die Verantwortlichen der Liga, auch in dieser Spielzeit ein Winter Classic unter freiem Himmel veranstalten zu wollen. Die Partie zwischen den Chicago Blackhawks und den Detroit Red Wings wurde am 1. Januar 2009 im 41.118 Zuschauer fassenden Wrigley Field in Chicago ausgetragen.[1]

Logo des 57. NHL All-Star Game

57. NHL All-Star Game[Bearbeiten]

Das 57. All-Star Game der National Hockey League wurde am 25. Januar 2009 im Centre Bell in Montréal, Québec ausgetragen.[6] Die Ligaführung vergab das Spiel an die Montréal Canadiens, die 2009 ihr 100-jähriges Bestehen feierten. Wie in den vergangenen Jahren trat dabei eine Auswahl der besten Spieler der NHL Eastern Conference gegen eine Mannschaft der Western Conference an. Das nächste All-Star-Spiel wird aufgrund von Änderungen im Collective Bargaining Agreement und der Terminierung des Olympischen Eishockeyturniers 2010 erst 2011 ausgetragen werden.

Abschlusstabellen[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Niederlage nach Overtime bzw. Shootout, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, Pts = Punkte
Erläuterungen: In Klammern befindet sich die Platzierung innerhalb der Conference;     = Playoff-Qualifikation ,     = Division-Sieger,     = Conference-Sieger,     = Presidents' Trophy-Gewinner

Eastern Conference[Bearbeiten]

Atlantic Division GP W L OTL GF GA Pts
New Jersey Devils (3) 82 51 27 4 244 209 106
Pittsburgh Penguins (4) 82 45 28 9 264 239 99
Philadelphia Flyers (5) 82 44 27 11 264 238 99
New York Rangers (7) 82 43 30 9 210 218 95
New York Islanders (15) 82 26 47 9 201 279 61
Northeast Division GP W L OTL GF GA Pts
Boston Bruins (1) 82 53 19 10 274 196 116
Montréal Canadiens (8) 82 41 30 11 249 247 93
Buffalo Sabres (10) 82 41 32 9 250 234 91
Ottawa Senators (11) 82 36 35 11 217 237 83
Toronto Maple Leafs (12) 82 34 35 13 250 293 81
Southeast Division GP W L OTL GF GA Pts
Washington Capitals (2) 82 50 24 8 272 245 108
Carolina Hurricanes (6) 82 45 30 7 239 226 97
Florida Panthers (9) 82 41 30 11 234 231 93
Atlanta Thrashers (13) 82 35 41 6 257 280 76
Tampa Bay Lightning (14) 82 24 40 18 210 279 66

Western Conference[Bearbeiten]

Central Division GP W L OTL GF GA Pts
Detroit Red Wings (2) 82 51 21 10 295 244 112
Chicago Blackhawks (4) 82 46 24 12 264 216 104
St. Louis Blues (6) 82 41 31 10 233 233 92
Columbus Blue Jackets (7) 82 41 31 10 226 230 92
Nashville Predators (10) 82 40 34 8 223 233 88
Northwest Division GP W L OTL GF GA Pts
Vancouver Canucks (3) 82 45 27 10 246 220 100
Calgary Flames (5) 82 46 30 6 254 248 98
Minnesota Wild (9) 82 40 33 9 219 200 89
Edmonton Oilers (11) 82 38 35 9 234 248 85
Colorado Avalanche (15) 82 32 45 5 199 257 69
Pacific Division GP W L OTL GF GA Pts
San Jose Sharks (1) 82 53 18 11 257 204 117
Anaheim Ducks (8) 82 42 33 7 245 238 91
Dallas Stars (12) 82 36 35 11 230 257 83
Phoenix Coyotes (13) 82 36 39 7 208 252 79
Los Angeles Kings (14) 82 34 37 11 207 234 79

Beste Scorer[Bearbeiten]

Mit 78 Vorlagen und 113 Punkten führte Jewgeni Malkin die Scorerlisten der NHL an. Bester Torschütze war Alexander Owetschkin mit 56 Treffern. In der Plus/Minus-Wertung führte David Krejčí mit einem Wert von + 37. Die meisten Powerplay-Tore erzielte Thomas Vanek, der 20 Mal in Überzahl traf. Owetschkin war mit 528 Schüssen der Spieler, der am häufigsten aufs Tor schoss. In Unterzahl war es Mike Richards, der mit sieben Toren am häufigsten traf. 21% der Schüsse von Ryan Malone fanden den Weg ins Tor. Mit 254 Strafminuten war Daniel Carcillo in dieser Saison der böse Bube. Mike Green war mit 31 Toren und 73 Punkten der erfolgreichste Verteidiger.

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, +/− = Plus/Minus, PIM = Strafminuten; Fett: Saisonbestwert

Die Art Ross Trophy für den punktbesten Spieler der regulären Saison
Spieler Team GP G A Pts +/− PIM
Jewgeni Malkin Pittsburgh 82 35 78 113 +17 80
Alexander Owetschkin Washington 79 56 54 110 +8 72
Sidney Crosby Pittsburgh 77 33 70 103 +3 76
Pawel Dazjuk Detroit 81 32 65 97 +34 22
Zach Parise New Jersey 82 45 49 94 +30 24
Ilja Kowaltschuk Atlanta 79 43 48 91 −12 50
Ryan Getzlaf Anaheim 81 25 66 91 +5 121
Jarome Iginla Calgary 82 35 54 89 −2 37
Marc Savard Boston 82 25 63 88 +25 70
Nicklas Bäckström Washington 82 22 66 88 +16 46

Beste Torhüter[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, TOI = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Overtime/Shootout-Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GAA = Gegentorschnitt; Fett: Saisonbestwert

Spieler Team GP TOI W L OTL GA SO Sv% GAA
Tim Thomas Boston 54 3258:49 36 11 7 114 5 .933 2.10
Steve Mason Columbus 61 3663:37 33 20 7 140 10 .916 2.29
Niklas Bäckström Minnesota 71 4088:03 37 24 8 159 8 .923 2.33
Nikolai Chabibulin Chicago 42 2467:15 25 8 7 96 3 .919 2.33
Roberto Luongo Vancouver 54 3181:05 33 13 7 124 9 .920 2.34
Miikka Kiprusoff Calgary 76 4417:59 45 24 5 209 4 .903 2.84

Beste Rookiescorer[Bearbeiten]

Mit 31 Toren und 57 Punkten führte Bobby Ryan die Rookies als bester Scorer an. Bester Vorlagengeber war Kris Versteeg mit 31 Assists. In der Plus/Minus-Wertung führte Blake Wheeler mit einem Wert von + 36. Die meisten Powerplay-Tore erzielte Bobby Ryan, der zwölf Mal in Überzahl traf. Steven Stamkos war mit 181 Schüssen der Spieler, der am häufigsten aufs Tor schoss. In Unterzahl war es Kris Versteeg, der mit vier Toren am häufigsten traf. 17,8 % der Schüsse von Bobby Ryan fanden den Weg ins Tor. Mit 150 Strafminuten war Derek Dorsett in dieser Saison der böse Bube unter den Rookies. Drew Doughty und Matt Hunwick waren mit 27 Punkten die erfolgreichsten Verteidiger.

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, +/− = Plus/Minus, PIM = Strafminuten

Spieler Team GP G A Pts +/− PIM
Bobby Ryan Anaheim 64 31 26 57 +13 33
Kris Versteeg Chicago 78 22 31 53 +15 55
Michail Hrabouski Toronto 78 20 28 48 −8 92
Patrik Berglund St. Louis 76 21 26 47 −19 16
Steven Stamkos Tampa Bay 79 23 23 46 −13 39

Stanley Cup Playoffs[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Nachdem sich aus jeder Conference die drei Divisionssieger, sowie die fünf weiteren punktbesten Teams der Conference qualifiziert haben, starten die im K.-o.-System ausgetragenen Playoffs. Die Divisionssieger sind absteigend nach ihrer aus der regulären Saison erzielten Punktanzahl absteigend an die Positionen 1 bis 3 gesetzt. Auf den Positionen 4 bis 8 folgen die weiteren Teams, wobei es durchaus möglich ist, dass eines oder mehrere Teams mehr Punkte als einer der Divisionssieger erzielt hat.

Jede Conference spielt in der Folge in den Conference Quarterfinals (dt. Conference Viertelfinale), Conference Semifinals (dt. Conference Halbfinale) und im Conference Final (dt. Conference Finale) ihren Sieger aus, der dann im Finale um den Stanley Cup antritt. Dabei trifft die auf der Setzliste am höchsten befindliche Mannschaft immer auf die niedrigst gesetzte. Alle Serien jeder Runde werden im Best-of-Seven-Modus ausgespielt, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Erreichen der nächsten Runde benötigt. Das höher gesetzte Team hat dabei die ersten beiden Spiele Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselt das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hat die höhergesetzte Mannschaft in Spiel 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil. Der Sieger des Eastern Conference Finals wird mit der Prince of Wales Trophy ausgezeichnet und der Sieger des Western Conference Finals mit der Clarence S. Campbell Bowl.

Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden bleiben, folgt die Overtime, die im Gegensatz zur regulären Saison mit fünf Feldspielern gespielt wird. Die Drittel dauern weiterhin 20 Minuten und es wird so lange gespielt bis ein Team das erste Tor schießt.

Playoff-Baum[Bearbeiten]

  Conference Quarterfinals   Conference Semifinals   Conference Finals   Stanley Cup Finals
                                     
2 Washington Capitals 4  
7 New York Rangers 3  
  2 Washington Capitals 3  
  4 Pittsburgh Penguins 4  
4 Pittsburgh Penguins 4
5 Philadelphia Flyers 2  
    4 Pittsburgh Penguins 4  
NHL Eastern Conference.svg Eastern Conference
  6 Carolina Hurricanes 0  
1 Boston Bruins 4  
8 Montréal Canadiens 0  
  1 Boston Bruins 3
  6 Carolina Hurricanes 4  
3 New Jersey Devils 3
6 Carolina Hurricanes 4  
  E4 Pittsburgh Penguins 4
  W2 Detroit Red Wings 3
2 Detroit Red Wings 4  
7 Columbus Blue Jackets 0  
  2 Detroit Red Wings 4  
  8 Anaheim Ducks 3  
1 San Jose Sharks 2
8 Anaheim Ducks 4  
  2 Detroit Red Wings 4
NHL Western Conference.svg Western Conference
  4 Chicago Blackhawks 1  
3 Vancouver Canucks 4  
6 St. Louis Blues 0  
  3 Vancouver Canucks 2
  4 Chicago Blackhawks 4  
4 Chicago Blackhawks 4
5 Calgary Flames 2  

Stanley-Cup-Sieger[Bearbeiten]

Stanley-Cup-Sieger

Logo der Pittsburgh Penguins
Pittsburgh Penguins

Torhüter: Marc-André Fleury, Mathieu Garon

Verteidiger: Philippe Boucher, Mark Eaton, Hal Gill, Alex Goligoski, Sergei Gontschar, Kristopher Letang, Brooks Orpik, Rob Scuderi

Angreifer: Craig Adams, Matt Cooke, Sidney Crosby (C), Pascal Dupuis, Ruslan Fedotenko, Eric Godard, Bill Guerin, Tyler Kennedy, Chris Kunitz, Chris Minard, Jewgeni Malkin, Miroslav Šatan, Jordan Staal, Petr Sýkora, Maxime Talbot, Mike Zigomanis

Cheftrainer: Dan Bylsma  General Manager: Ray Shero

Beste Scorer[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, +/- = Plus/Minus, PIM = Strafminuten; Fett: Playoffbestwert

Spieler Team GP G A Pts +/− PIM
Jewgeni Malkin Pittsburgh 24 14 22 36 +3 51
Sidney Crosby Pittsburgh 24 15 16 31 +9 14
Henrik Zetterberg Detroit 23 11 13 24 +13 13
Johan Franzén Detroit 23 12 11 23 +8 12
Alexander Owetschkin Washington 14 11 10 21 +10 8
Ryan Getzlaf Anaheim 13 4 14 18 +3 25
Nicklas Lidström Detroit 21 4 12 16 +11 6
Valtteri Filppula Detroit 23 3 13 16 +8 8
Eric Staal Carolina 18 10 5 15 −3 4
Daniel Cleary Detroit 23 9 6 15 +17 12

Beste Torhüter[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, TOI = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Overtime/Shootout-Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GAA = Gegentorschnitt; Fett: Playoffbestwert

Spieler Team GP TOI W L OTL GA SO Sv% GAA
Tim Thomas Boston 11 679:44 7 4 21 1 .935 1.85
Chris Osgood Detroit 23 1405:51 15 8 47 2 .926 2.01
Jonas Hiller Anaheim 13 806:43 7 6 30 2 .943 2.23
Martin Brodeur New Jersey 7 426:41 3 4 17 1 .929 2.39
Roberto Luongo Vancouver 10 617:57 6 4 26 1 .914 2.52
Marc-André Fleury Pittsburgh 24 1447:18 16 8 63 0 .908 2.61

NHL Awards und vergebene Trophäen[Bearbeiten]

Auszeichnung Spieler Team
Art Ross Trophy Jewgeni Malkin Pittsburgh Penguins
Bill Masterton Memorial Trophy Steve Sullivan Nashville Predators
Calder Memorial Trophy Steve Mason Columbus Blue Jackets
Conn Smythe Trophy Jewgeni Malkin Pittsburgh Penguins
Frank J. Selke Trophy Pawel Dazjuk Detroit Red Wings
Hart Memorial Trophy Alexander Owetschkin Washington Capitals
Jack Adams Award Claude Julien Boston Bruins
James Norris Memorial Trophy Zdeno Chára Boston Bruins
King Clancy Memorial Trophy Ethan Moreau Edmonton Oilers
Lady Byng Memorial Trophy Pawel Dazjuk Detroit Red Wings
Lester B. Pearson Award Alexander Owetschkin Washington Capitals
Lester Patrick Trophy Mark Messier
Mike Richter
Jim Devellano
Mark Messier Leadership Award Jarome Iginla Calgary Flames
Maurice ‚Rocket‘ Richard Trophy Alexander Owetschkin Washington Capitals
NHL Foundation Player Award Rick Nash Columbus Blue Jackets
NHL Lifetime Achievement Award Jean Béliveau
NHL Plus/Minus Award David Krejčí Boston Bruins
Roger Crozier Saving Grace Award Tim Thomas Boston Bruins
Vezina Trophy Tim Thomas Boston Bruins
William M. Jennings Trophy Tim Thomas Boston Bruins
Manny Fernandez
Presidents' Trophy San Jose Sharks
Prince of Wales Trophy Pittsburgh Penguins
Clarence S. Campbell Bowl Detroit Red Wings
Stanley Cup Pittsburgh Penguins

NHL All-Star Teams[Bearbeiten]

NHL First All-Star Team[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, W = Siege, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt

Spieler Position Team GP G A Pts
Jewgeni Malkin Center Pittsburgh Penguins 82 35 78 113
Alexander Owetschkin Flügelstürmer Washington Capitals 79 56 54 110
Jarome Iginla Flügelstürmer Calgary Flames 82 35 54 89
Mike Green Verteidiger Washington Capitals 68 31 42 73
Zdeno Chára Verteidiger Boston Bruins 80 19 31 50
Spieler Position Team GP W SO GAA
Tim Thomas Torhüter Boston Bruins 54 36 5 2,10

NHL Second All-Star Team[Bearbeiten]

Steve Mason beendete in dieser Saison zehn Begegnungen ohne Gegentor

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, W = Siege, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt

Spieler Position Team GP G A Pts
Pawel Dazjuk Center Detroit Red Wings 81 32 65 97
Zach Parise Flügelstürmer New Jersey Devils 82 45 49 94
Marián Hossa Flügelstürmer Detroit Red Wings 74 40 31 71
Dan Boyle Verteidiger San Jose Sharks 77 16 41 57
Nicklas Lidström Verteidiger Detroit Red Wings 78 16 43 59
Spieler Position Team GP W SO GAA
Steve Mason Torhüter Columbus Blue Jackets 61 33 10 2,29

NHL All-Rookie Team[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, W = Siege, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt

Spieler Position Team GP G A Pts
Patrik Berglund Stürmer St. Louis Blues 76 21 26 47
Bobby Ryan Stürmer Anaheim Ducks 64 31 26 57
Kris Versteeg Stürmer Chicago Blackhawks 78 22 31 53
Drew Doughty Verteidiger Los Angeles Kings 81 6 21 27
Luke Schenn Verteidiger Toronto Maple Leafs 70 2 12 14
Spieler Position Team GP W SO GAA
Steve Mason Torhüter Columbus Blue Jackets 61 33 10 2,29

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b nhl.com, Blackhawks, Red Wings meet in the great outdoors
  2. nhl.com, 2008-09 Official NHL Rulebook – Changes to the Rules for 08-09
  3. tsn.ca, Scotiabank NHL Draft Lottery Special
  4. nhl.com, Stamkos, defensemen lead final draft list
  5. nhlentrydraft2008.com, Ergebnisse des NHL Entry Drafts 2008
  6. ESPN, Montreal to host '09 All-Star Game, 23. Januar 2007