NTT DoCoMo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
NTT DoCoMo
Logo
Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3165650007
Gründung 1992
Sitz Chiyoda, Tokio
Leitung Ryūji Yamada (Präsident)
Branche Mobilfunkgesellschaft
Website www.nttdocomo.co.jp

Das Unternehmen K.K. NTT DoCoMo (jap. 株式会社エヌ・ティ・ティ・ドコモ, Kabushiki-gaisha Enu Ti Ti Dokomo, engl. NTT DoCoMo, Inc.), gelistet im Nikkei 225, ist mit über 53 Millionen Kunden[1] der größte Mobilfunkanbieter in Japan und Tochtergesellschaft der NTT (Nippon Telegraph and Telephone Corporation). Hauptsitz ist Tokio.

Das Unternehmen wurde 1992 gegründet, ging ab 1993 mit analogen mobilen Sprachdiensten an den Markt, wird seit 1998 an der Börse in Tokio gehandelt und hat 2001 mit FOMA seinen mit UMTS vergleichbaren 3G Dienst gestartet. NTT DoCoMo ist mit über 15 Millionen Kunden einer der größten Anbieter von mobilen Diensten der dritten Generation. Unter anderem entwickelte das Unternehmen durchsichtige Touchscreens, welche die Steuerung von Smartphones sowohl über die Vorder- als auch über die Rückseite gestatten.[2] Des Weiteren bietet NTT DoCoMo eine App für Smartphones, die während eines Telefonats zweier Personen zwischen der japanischen und englischen Sprache Simultanübersetzungen liefert.[3]Seinen 4G Dienst hat NTT DOCOMO mit LTE im Dezember 2010 in Japan und weltweit gestartet.

NTT DoCoMo hat unter anderem Handheld-PCs mit dem Windows-CE-Betriebssystem gefertigt. Diese verfügen über eingebaute FOMA-Module und diverse andere High-Tech-Features. Dazu zählen zum Beispiel der sigmarion II oder der sigmarion III. Letzterer ist nur am japanischen Markt vertrieben worden und dort auch nur in japanischer Systemsprache. Es gibt jedoch Entwicklungen, diese Geräte mithilfe von sogenannten .MUI-Sprachpaketen ‚anderssprachig‘ zu konfigurieren. Zurzeit ist ein englisches aber auch ein deutschsprachiges Paket (siehe Link) bekannt. In Deutschland wurde NTT DoCoMo als Erfinder von i-mode bekannt.

NTT DOCOMO hat außerhalb Japans Forschungslabors in Palo Alto (seit 1999), Peking (seit 2003) und seit November 2000 in München-Laim, die DOCOMO Euro-Labs.

Seit Dezember 2009 hält NTT DoCoMo 79,59 % der Aktien an dem deutschen Mobilfunkunternehmen net mobile AG.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: NTT DoCoMo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. NTTDoCoMo: Company Overview, 2008
  2. Durchsichtiges Display: NTT Docomo präsentiert neuen Touchscreen, netzwelt, abgerufen am 22. Mai 2012
  3. Übersetzungen in Echtzeit: Netzbetreiber testet Handy-Anwendung, netzwelt, abgerufen am 22. Mai 2012
  4. docomo. net mobile, 3. Dezember 2009, abgerufen am 28. August 2010.