Virtual DOS Machine

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Die Virtual DOS Machine (VDM) ist eine Virtuelle Maschine, die unter der Betriebssystemfamilie von Microsoft Windows zur Ausführung gelangt, um die Kompatibilität mit älterer Software sicherzustellen, die für das Vorläuferbetriebssystem MS-DOS entwickelt wurde.

[Bearbeiten] Funktionsweise

Die Virtual DOS Machine simuliert eine DOS-Umgebung mit 16-Bit-Adressraum für Programme, die noch nicht mit der Win32-API programmiert wurden. Dadurch können DOS-Programme unter der 32-Bit-Umgebung von Windows ausgeführt werden. Für die Programme sieht es so aus, als wenn sie sich auf einer DOS-Maschine befinden, sie haben keinen direkten Kontakt zu den Ressourcen des Windows-Betriebssystems. Anforderungen von Hardwarefunktionen (z. B. Speicherbereiche lesen oder schreiben) werden durch die Virtual DOS Machine in entsprechende Windows-Systemkommandos übersetzt. Es können daher auf einem Windows-Betriebssystem mehrere Virtuelle DOS Maschinen gleichzeitig laufen. Über spezielle Wrapper-Funktionen ist es möglich, aus der Windows-Welt mit Programmiertechniken auf den Inhalt der VDM zurückzugreifen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Andrew S. Tanenbaum, Moderne Betriebssysteme, Pearson Studium Verlag 2003, ISBN 3827370191

[Bearbeiten] Siehe auch

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