Nachtsprung

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Dieser Artikel erläutert den Nachtsprung im Speditionswesen; daneben gibt es den Nachtsprung auch beim Fallschirmspringen.

Nachtsprung ist eine spezielle Form der Nachtfahrt im Speditionswesen. Sie nutzt die nachts oft günstigere Verkehrssituation, um Güter über Nacht zu transportieren.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Straßenverkehr

Beim LKW-Verkehr ist ein gebräuchliches Verfahren:

  1. der LKW (Sattelzug) fährt beladen vom Speditionsgelände (spät) abends weg
  2. der Sattelauflieger oder die Wechselbrücken werden beim ersten Empfänger abgestellt
  3. dort nimmt er einen anderen beladenen Auflieger oder Brücken auf
  4. diese werden an einen anderen Kunden zugestellt

Dies kann sich beliebig oft wiederholen und stellt den optimalen Ablauf dar. Dennoch können Leerfahrten nicht immer vermieden werden.

Oft werden Nachtsprünge im Begegnungsverkehr durchgeführt. Hierbei treffen sich zwei Lastkraftfahrer entweder bei einem Kunden oder auf einem Autobahnparkplatz, um ihre Ladeeinheiten (Sattel oder Brücke) zu tauschen und dann in verschiedenen Richtungen weiterzufahren.

[Bearbeiten] Buchhandel

Im Buchhandel bedeutet Nachtsprung die nächtliche Lieferung von Büchern durch den Büchersammelverkehr der Barsortimente oder von sonstigen an den Einzelhandel. Die Speditionsunternehmen erhalten meist einen Schlüssel für die Geschäftsräume und können damit auch ausliefern, ohne dass der Buchhändler oder dessen Mitarbeiter anwesend sein müssen.

[Bearbeiten] Vorteile

  • freie Verkehrswege
  • kürzere Transportzeiten
  • geringerer Treibstoffverbrauch
  • geringere Parkplatzprobleme

[Bearbeiten] Nachteil

[Bearbeiten] Siehe auch

Güterverkehr, Logistik

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