Nadeem Elyas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nadeem Elyas 2002 beim Weltreligionstag Stuttgart

Nadeem Elyas (arabisch ‏نديم إلياس‎, DMG Nadīm Ilyās; * 1. September 1945 in Mekka) war in den Jahren von 1995 bis 2006 Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Er ist sunnitischer Muslim wahhabitischer Ausrichtung. [1] Elyas verließ 1964 Saudi-Arabien, studierte in Deutschland Medizin und Islamwissenschaft und praktizierte als Gynäkologe. Er lebt in Eschweiler (Nordrhein-Westfalen), ist verheiratet und hat vier Kinder.

Er war Generalsekretär der Union Muslimischer Studenten Organisation in Europa und Sprecher des Islamischen Zentrums Aachen, ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Islamischen Kooperationsrats in Europa und Partner in Arbeitskreisen und Beiräten, wie dem Islamisch-christlichen Arbeitskreis, dem Interkulturellen Rat oder dem Runden Tisch der Religionen. Im Entführungsfall um die deutsche Archäologin Susanne Osthoff bot sich Elyas 2005 für einen Austausch gegen die Geisel an.

Nadeem Elyas’ Nachfolger im Zentralrat wurde 2006 Ayyub Axel Köhler, womit gleichzeitig der Sitz des Zentralrats von Elyas’ Wohnort Eschweiler nach Köln wechselte.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.welt.de/print-welt/article395030/Das_doppelte_Gesicht_des_Islam_in_Deutschland_Nadeem_Elyas.html

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen