Nadine Hildebrand

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Nadine Hildebrand Leichtathletik
DLV Leichtathletik DM 2014 Nadine Hildebrand by Olaf Kosinsky -7.jpg
Voller Name Nadine Hildebrand
Nation Deutschland
Geburtstag 20. September 1987 (Alter: 27 Jahre)
Geburtsort StuttgartDeutschland
Größe 158 cm
Gewicht 53 kg
Beruf Rechtsanwältin
Karriere
Disziplin 100-Meter-Hürdenlauf
Bestleistung 12,71 s, Ulm 2014
Verein VfL Sindelfingen
Trainer Werner Späth
 

Nadine Hildebrand (* 20. September 1987 in Stuttgart) ist eine deutsche Leichtathletin. Ihre Spezialdisziplin ist der 100 Meter Hürden.

Bis 2002 startete sie für die Sportvereinigung Feuerbach. Danach trainierte sie im Olympiastützpunkt Stuttgart bei Trainer Sven Rees und startete für das LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg.

Drei Jahre später qualifizierte sie sich erstmals für eine internationale Meisterschaft und wurde bei den Junioreneuropameisterschaften in Kaunas Sechste. Noch im selben Jahr begann sie ihr Jura-Studium an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. 2006 konnte sie sich erneut für den internationalen Höhepunkt qualifizieren und erreichte bei den Juniorenweltmeisterschaften in Peking das Halbfinale. Dies gelang ihr auch 2007 bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen. Ihren ersten nationalen Titel sicherte sich Hildebrand im Jahre 2007 bei den Juniorenmeisterschaften und verteidigte diesen 2008. Bei den Frauen wurde sie in diesem Jahr Deutsche Vizemeisterin.

Ein Jahr später konnte sie sich mit ihrem ersten Titelgewinn im Erwachsenenbereich bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig auch für ihre erste internationale Meisterschaft der Erwachsenen qualifizieren. Bei den Halleneuropameisterschaften in Turin erreichte sie das Finale und wurde Sechste. Die Heim-Weltmeisterschaften in Berlin verpasste sie jedoch aufgrund einer Muskelentzündung im Oberschenkel.

Bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha schied sie im Halbfinale aus. Bei ihren ersten Freiluft Europameisterschaften 2010 in Barcelona konnte sie im Halbfinale ihre persönliche Bestzeit erstmals unter die magische 13s Grenze drücken und erreichte im Finale den 8. Platz[1].

2011 kam sie bei den Halleneuropameisterschaften in Paris nicht über das Halbfinale hinaus. Im September 2011 wechselte sie zu ihrem neuen Trainer Werner Späth.

Beim Olympia-Qualifikationswettkampf in Mannheim stellte sie 2012 mit 12,94 s einen neuen Württembergischen Rekord und eine neue persönliche Bestzeit auf. Bei den Europameisterschaften im selben Jahr in Helsinki erreichte sie das Halbfinale. Zur Olympia-Teilnahme fehlten ihr nur 0,02s. Im November entscheid sie sich für einen Vereinswechsel zum VfL Sindelfingen, wo sie seit Ende 2011 auch ständig trainierte.

2013 wurde Hildebrand in Dortmund zum zweiten Mal Deutsche Hallenmeisterin. Bei den Halleneuropameisterschaften eine Woche später in Göteborg kam sie ins Halbfinale. In Ulm gewann sie in 12,90 s ihren ersten Deutschen Meistertitel im Freien. Bei den Weltmeisterschaften in Moskau wenig später belegte sie mit 13,04 s den 16. Platz[2]. Im April diesen Jahres schloss sie ihr Jura-Studium mit dem 2. Staatsexamen ab und arbeitet seit September als Rechtsanwältin in einer Stuttgarter Kanzlei.

Im darauffolgenden Jahr konnte sie in der Halle erstmals die magische 8s Grenze knacken und entschied das Internationale Hallenmeeting in Karlsruhe in neuer Weltjahresbestleistung und persönlichen Bestleistung von 7,91s für sich. Wenig später verteidigte sie ihren Deutschen Hallentitel in Leipzig. Bei den Hallenweltmeisterschaften in Sopot[3] zwei Wochen später belegte sie in 8,02s im Finale den 7. Platz. Mit ihrem zweiten Platz bei den Team Europameisterschaften in Braunschweig steuerte sie wertvolle 11 Punkte zum Gesamtsieg des Deutschen Teams bei. Den Deutschen Meistertitel im Freien verteidigte sie in Ulm erfolgreich mit der Einstellung des Meisterschaftsrekords und neuer persönlicher Bestleistung von 12,71s. Bei den Europameisterschaften in Zürich belegte sie im Finale den 6. Platz.

Bei einer Größe von 1,58 m beträgt ihr Wettkampfgewicht 53 kg.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nadine Hildebrand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stuttgarter Nachrichten http://www.stuttgarter-nachrichten.de/: Nadine Hildebrand rast überraschend unter die ersten acht (de) red. 2. August 2010. Abgerufen am 7. Oktober 2014.
  2. Südwest Presse http://www.swp.de/: Hohe Hürden Tag und Nacht (de) WOLFGANG SCHEERER. 17. August 2013. Abgerufen am 7. Oktober 2014.
  3. Sebastian Stiekel/dpa/end: Morgens Anwältin, nachmittags Profisportlerin (de) Spiegel.de. 7. März 2014. Abgerufen am 7. Oktober 2014.