Hokuriku-Shinkansen

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JR logo (east).svg / JR logo (west).svg Hokuriku-Shinkansen
Zug der Baureihe E7 als Asama-Verbindung am Bahnhof Ōmiya
Zug der Baureihe E7 als Asama-Verbindung am Bahnhof Ōmiya
Strecke der Hokuriku-Shinkansen
Streckenlänge: 117,4 km (weitere 258 km im Bau) km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 25 kV 50/60 Hz ~
Höchstgeschwindigkeit: 260 km/h
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JR East: Jōetsu-Shinkansen/ Takasaki-Linie
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0,0 Takasaki (高崎駅)
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←JR East: Jōetsu-Linie/ ↓Shin'etsu-Hauptlinie
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←JR East: Jōetsu-Shinkansen
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Satomi Tunnel (2.550 m)
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18,5 Annaka-Haruna (安中榛名駅)
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Akima Tunnel (8.295 m)
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Ichinose Tunnel (6.165 m) / Yokokawa (横川駅)
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Usui-Pass Tunnel (6.110 m)
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Usui-Pass
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41,8 Karuizawa (軽井沢駅)
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↓Shinano Eisenbahn: Shinano-Linie
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Kariyado Tunnel
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Odai Tunnel (2.690 m)
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59,4 Sakudaira (佐久平駅) ←JR East: Koumi-Linie
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Chikuma (Fluss) / Komoro (小諸駅)
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Mimakihara Tunnel (6.980 m)
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Yaehara Tunnel (5.718 m)
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Maruko Tunnel (2.318 m)
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Chikuma (Fluss)
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84,2 Ueda (上田駅)
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Gorigamine Tunnel (15.175 m)
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Chikuma (Fluss)
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↑Shinano Tesudo: Shinano-Linie
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→JR East: Shinonoi-Linie
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Shinonoi (篠ノ井駅)
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↓JR East: Shin'etsu-Hauptlinie
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Sai (Fluss)
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117,4 Nagano (長野駅)
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Shinkansen-Betriebswerk Nagano
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Toyono / ↓JR East: Iiyama-Linie
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Shin’etsu-Hauptlinie→
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147,3 Iiyama (飯山駅)
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←Iiyama-Linie
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Iiyama Tunnel (22.225 m)
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Shin’etsu-Hauptlinie→
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206,9 Jōetsumyōkō (上越妙高)
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243,9 Itoigawa (糸魚川駅)
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JR East: Ōito-Linie
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Toyama Chihō Tetsudō-Hauptlinie→
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283,1 Kurobe-Unazukionsen (黒部宇奈月温泉)
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Toyama Chihō Tetsudō-Hauptlinie→
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JR Central: Takayama-Hauptlinie
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316,9 Toyama (富山駅)
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Takayama-Hauptlinie→
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JR West: Jōhana-Linie
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335,8 Shin-Takaoka (新高岡駅)
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Jōhana-Linie→
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375,4 Kanazawa (金沢駅)
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Hokuriku Tetsudō: Hokutetsu Asanogawa-Linie
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Shinkansen-Betriebswerk Hakusan
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Hokuriku-Hauptlinie
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↓3. Bauabschnitt Hokuriku-Shinkansen

Die Hokuriku-Shinkansen (jap. 北陸新幹線) ist eine in Teilstücken seit 1997 im Betrieb befindliche japanische Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Takasaki und Ōsaka. Die Linie wird zwischen Tokio und Jōetsumyōkō von JR Higashi-Nihon (engl. JR East) und von Jōetsumyōkō bis Ōsaka durch die JR Nishi-Nihon (engl. JR West) betrieben. Das erste fertiggestellte Teilstück der Hokuriku-Shinkansen zwischen Tokio und Nagano wird seit 1997 unter dem Namen Nagano-Shinkansen (jap. 長野新幹線) von JR Higashi-Nihon betrieben.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bau der Hokuriku-Shinkansen wurde 1973 im Nationwide Shinkansen Railway Development Act (Englische Übersetzung von Zenkoku shinkansen tetsudō seibi-hō) beschlossen. In diesem Gesetz wurde der Bau von fünf weiteren Shinkansen-Strecken beschlossen, so auch die Hokkaidō-Shinkansen, die Verlängerung der Tōhoku-Shinkansen und beide Ausbaustufen der Kyūshū-Shinkansen[1]. Nach der Privatisierung der Japanischen Staatsbahn im Jahr 1987, beschloss die damalige Regierung, dass der Bau der Hokuriku-Shinkansen zwischen Takasaki und Kanazawa Priorität haben sollte. Nachdem 1991 die Wahl des Austragungsorts für die Olympischen Winterspiele 1998 auf Nagano gefallen war, wurde diese erste Ausbaustufe der Hokuriku-Shinkansen wiederum in zwei Abschnitte unterteilt: Der erste Abschnitt zwischen Takasaki und Nagano wurde 1997 fristgerecht zu den Olympischen Spielen fertiggestellt und wird seither als Nagano-Shinkansen betrieben. Für die Nagano-Shinkansen wurde die Baureihe E2 entwickelt, die seither im Einsatz ist. Zu den Olympischen Spielen wurden einige Kurse der Asama-Verbindung mit der für diesen Zweck speziell umgerüsteten Garnitur F80 der Baureihe 200 betrieben.

Zug der Baureihe 200 als Asama-Verbindung im Jahr 1998

Mit der Eröffnung des ersten Bauabschnitts konnte die Fahrzeit zwischen Tokio und Nagano gegenüber der zuvor auf der Shin’etsu-Hauptlinie angebotenen Verbindungen von circa 2 Stunden 50 Minuten auf bis zu 79 Minuten (abhängig von Anzahl an Unterwegshalten der jeweiligen Verbindung) verkürzt werden. Mit der Eröffnung der Nagano-Shinkansen wurde die Shin’etsu-Hauptlinie zwischen Yokokawa und Karuizawa stillgelegt; den Abschnitt zwischen Nagano und Karuizawa übernahm später die Shinano-Tetsudō.

Im Frühjahr 1998 beschloss die japanische Regierung die Verlängerung der Strecke von Nagano nach Jōetsu, im Jahr 2002 folgte die Bewilligung der Finanzierung für den Bau bis Toyama und 2005 wurde der Bau bis Kanazawa beschlossen.[2][3][4]

Der Bau des zweiten Bauabschnitt zwischen Nagano und Kanazawa wurde mit der zeremoniellen Festziehung der letzten Schienenschraube am Bahnhof Toyama am 24. Mai 2014 fertiggestellt[5]. Einzelne Teilabschnitte wurden bereits im Zuge des Baus der Nagano-Shinkansen gebaut, ein entscheidender Meilenstein war allerdings die Fertigstellung des 22,2 km langen Iiyama-Tunnels im Jahr 2007. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2015 angekündigt[6].

Mit der ersten Fahrt eines Shinkansen-Zuges zwischen den Bahnhöfen Nagano nach Kurobe-Unazukionsen begann am 2. Dezember 2013 das Testprogramm für die neue Strecke. Zunächst werden die Test von Zügen der Baureihe East i durchgeführt. Dieser erste, rund 135 km lange Abschnitt soll bereits im Jahr 2014 eröffnen, während der circa 92 km lange Abschnitt zwischen Kurobe-Unazukionsen und Kanazawa erst im Frühjahr 2015 in Betrieb genommen werden soll. Seit Sommer 2014 werden Testfahrten auch bis Kanazawa durchgeführt[7].

Verbindungen[Bearbeiten]

Wie bei der Mehrzahl der Shinkansen-Strecken werden die meisten angebotenen Verbindungen nach Tokio durchgebunden. Im Falle der Hokuriku-Shinkansen verkehren die Züge dazu ab Takasaki über die Jōetsu- und Tōhoku-Shinkansen bis zum Bahnhof Tokio. Die älteste Verbindung der Hokuriku-Shinkansen ist die Asama-Verbindung (あさま, dt. „Vulkan Asama“), die seit der Eröffnung des ersten, zwischenzeitlich "Nagano-Shinkansen" genannten Bauabschnitts von Tokio nach Nagano angeboten wird.

Am 10. Oktober 2013 gaben JR East und JR West bekannt, dass nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts zusätzlich zur Asama-Verbindung folgende drei weitere Verbindungen auf der Hokuriku-Shinkansen angeboten werden sollen[8]:

  • Kagayaki (かがやき, dt. „Glanz“): Expressverbindung zwischen Tokio und Kanazawa
  • Hakutaka (はくたか, dt. „Nachtfalke“): Verbindung zwischen Tokio und Kanazawa, die an allen Bahnhöfen hält.
  • Tsurugi (つるぎ, dt. „Degen“): Shuttle-Verbindung zwischen Toyama und Kanazawa.

Fahrzeugeinsatz[Bearbeiten]

Züge der Baureihen E2 und E7

Zur Eröffnung des ersten Bauabschnitts ("Nagano-Shinkansen") wurden neue Fahrzeuge der Baureihe E2, pro Garnitur bestehend aus acht Wagen beschafft. Diese wurde speziell für die Anforderungen an die gebirgige und schneereiche Strecke nach Nagano entwickelt. Nach rund 15 Jahren Einsatzzeit werden die Fahrzeuge seit Ende 2013 sukzessive einer Generalüberholung unterzogen, um sie weitere Jahre einsetzen zu können.

Seit März 2014 werden auf der Asama-Verbindung auch Fahrzeuge der anlässlich des zweiten Bauabschnitts entwickelten Baureihe E7 eingesetzt. Da das Leistungsprofil der Baureihe E7 dem der Baureihe E2 entspricht, können beide Fahrzeugtypen gemischt eingesetzt werden. Ab Eröffnung des zweiten Bauabschnitts bis Kanazawa werden auch die von JR West beschafften Neufahrzeuge der Baureihe W7 zum Einsatz kommen. Die neuen Triebzüge werden aus 12 Wagen gebildet, so dass die Platzkapazität gegenüber der Baureihe E2 deutlich steigt.

Streckenverlauf[Bearbeiten]

Bahnhöfe Japanisch Entfernung
von Takasaki
(km)
Bedient von (ab 2015) Umsteigemöglichkeiten Ort
Asama Kagayaki Hakutaka Tsuguri
Tōhoku-Shinkansen
Tokio 東京 -108,6 Tōhoku-Shinkansen, Akita-Shinkansen, Yamagata-Shinkansen, Jōetsu-Shinkansen, Tōkaidō-Shinkansen, Tōkaidō-Hauptlinie, Keihin-Tōhoku-Linie, Yamanote-Linie, Keiyō-Linie, Sōbu-Hauptlinie, Yokosuka-Linie, Chūō-Hauptlinie, Tōkyō Metro: Marunouchi-Linie Chiyoda Präfektur Tokio
Ueno 上野 -105,0 Tōhoku-Shinkansen, Akita-Shinkansen, Yamagata-Shinkansen, Jōetsu-Shinkansen, Tōhoku-Hauptlinie, Takasaki-Linie, Jōban-Linie, Keihin-Tōhoku-Linie, Yamanote-Linie, Tōkyō Metro: Ginza-Linie Taitō
Jōetsu-Shinkansen
Ōmiya 大宮 -77,3 Tōhoku-Shinkansen, Akita-Shinkansen, Yamagata-Shinkansen, Jōetsu-Shinkansen, Tōhoku-Hauptlinie, Takasaki-Linie, Keihin-Tōhoku-Linie, Saikyō-Linie, Tōbu Tetsudō: Tōbu-Noda-Linie Saitama Präfektur Saitama
Kumagaya 熊谷 -40,7 Jōetsu-Shinkansen, Takasaki-Linie, Chichibu-Eisenbahn: Chichibu-Hauptlinie Kumagaya
Honjō-Waseda 本庄早稲田 -19,6 Jōetsu-Shinkansen Honjō
Hokuriku-Shinkansen, 1. Bauabschnitt ("Nagano-Shinkansen")
Takasaki 高崎 0,0 Jōetsu-Shinkansen, Takasaki-Linie, Jōetsu-Linie, Shin'etsu-Hauptlinie, Ryōmō-Linie, Hachikō-Linie Takasaki Präfektur Gunma
Annaka-Haruna 安中榛名 18,5 Annaka
Karuizawa 軽井沢 41,8 Shinano Tetsudo: Shinano-Linie Karuizawa Präfektur Nagano
Sakudaira 佐久平 59,4 Koumi-Linie Saku
Ueda 上田 84,2 Shinano Tetsudo: Shinano-Linie, Ueda Dentetsu: Bessho-Line Ueda
Nagano 長野 117,4 Shin'etsu-Hauptlinie, Shinonoi-Linie, Iiyama-Linie, Shinano Tetsudo: Shinano-Linie, Nagano Dentetsu: Nagano-Line Nagano
Hokuriku-Shinkansen, 2. Bauabschnitt; in Erprobung, Inbetriebnahme am 14. März 2015
Iiyama 飯山 147,3 Iiyama-Linie Iiyama Präfektur Nagano
Jōetsumyōkō 上越妙高 206,9 Shin’etsu-Hauptlinie (derzeitiger Halt am Bahnhof Wakinoda) Jōetsu Präfektur Niigata
Itoigawa 糸魚川 243,9 Hokuriku-Hauptlinie, Ōito-Linie Itoigawa
Kurobe-Unazukionsen 黒部宇奈月温泉 283,1 Toyama Chihō Tetsudō-Hauptlinie (neuer, zusätzlicher Halt am Shinkansen-Bahnhof) Kurobe Präfektur Toyama
Toyama 富山 316,9 Hokuriku-Hauptlinie, Takayama-Hauptlinie, Straßenbahnlinien Toyama
Shin-Takaoka 新高岡 335,8 Jōhana-Linie (neuer, zusätzlicher Halt am Shinkansen-Bahnhof) Takaoka
Kanazawa 金沢 375,4 Hokutetsu Asanogawa-Linie, Hokuriku-Hauptlinie Kanazawa Präfektur Ishikawa
Hokuriku-Shinkansen, 3. Bauabschnitt; im Bau, Inbetriebnahme bis spätestens Frühjahr 2026
Komatsu 小松 402,6 Hokuriku-Hauptlinie Komatsu Präfektur Ishikawa
Kagaonsen 加賀温泉 417,2 Hokuriku-Hauptlinie Kaga
Awaraonsen 芦原温泉 433,4 Hokuriku-Hauptlinie Awara Präfektur Fukui
Fukui 福井 451,4 Katsuyama Eiheiji-Linie, Mikuni Awara-Linie, Fukubu-Linie, Etsumi-Hoku-Linie, Hokuriku-Hauptlinie Fukui
Nan'etsu (Planungsname) 南越 470,4   Echizen
Tsuruga 敦賀 496,1 Hokuriku-Hauptlinie, Obama-Linie Tsuruga
(Die Trassierung des 4. Bauabschnitts zwischen Tsuruga and Ōsaka wurde noch nicht festgelegt. Siehe #Weitere Planungen)

Weitere Planungen[Bearbeiten]

Die Hokuriku-Shinkansen soll in ihrer Endausbaustufe Tokio über Toyama mit Ōsaka verbinden. Der Streckenabschnitt zwischen Kanazawa und Tsuruga soll bis Frühjahr 2025 fertiggestellt werden. Die Genehmigung zum Bau dieses Teilstücks wurde von der japanischen Regierung im Juli 2012 erteilt.[9]

Für den Streckenabschnitt zwischen Tsuruga und Ōsaka gibt es allerdings bislang noch keine festgelegte Trassierung. Derzeit werden drei Varianten untersucht:

  1. Wakasa-Route (若狭ルート): Neubaustrecke auf ganzer Länge über Obama und Maizuru. Diese Variante wäre die kürzeste Verbindung nach Ōsaka, mit geschätzten Baukosten in Höhe von 1 Billion Yen allerdings auch die teuerste. Bei dieser Route würde die Hokuriku-Shinkansen zudem nicht Kyōto anbinden.
  2. Maibara-Route (米原ルート): Neubaustrecke bis Maibara, damit nur etwa 1/3 der Länge der Wakasa-Route. Bei dieser Variante könnten sowohl Kyōto als auch Nagoya gut angebunden werden. Allerdings würde damit die Reisezeit nach Ōsaka steigen und die Züge der Hokuriku-Shinkansen müssten zwischen Maibara und Ōsaka die bereits sehr stark ausgelastete Tōkaidō-Shinkansen mitbenutzen.
  3. Kosei-Linien-Option (湖西線利用): Bei dieser Variante würden die Züge der Hokuriku-Shinkansen ab Tsuruga bestehende Strecken des konventionellen Eisenbahnnetzes nutzen (insbesondere die Kosei-Linie). Da dieses in Japan 1067 mm Kapspurweite hat, müsste hier der derzeit experimentelle Kikan Kahen Densha zum Einsatz kommen.[10] Diese Variante wäre infrastrukturell die mit Abstand günstigste Variante, allerdings wäre die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h gedrosselt. Durch die Notwendigkeit des Einsatzes von Zügen mit umspurbaren Fahrwerken könnte zudem dann die Hokuriku-Shinkansen nicht als Ausweichstrecke für die Tōkaidō-Shinkansen dienen.[11]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hokuriku-Shinkansen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Shinkansen Program. In: IIASA Collaborative Proceedings Series. International Institute for Applied Systems Analysis, 1981, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  2. Next shinkansen approved. Railway Gazette, 1. Februar 1998, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  3. Shinkansen programme revived. Railway Gazette, 1. Januar 2002, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  4. Shinkansen construction to be stepped up in 2005-06. Railway Gazette, 1. Februar 2005, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  5. Hokuriku Shinkansen line between Nagano, Kanazawa completed. Asahi Shimbun, 25. Mai 2014, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  6. Development of New Shinkansen Lines. West Japan Railway Company, 2013, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  7. Shinkansen tested on Hokuriku line for ’15 opening. The Japan Times, 2. Dezember 2013, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  8. 北陸新幹線の列車名の決定について. In: Pressemitteilung. JR East, 10. Oktober 2013, abgerufen am 31. Juli 2014 (japanisch).
  9. Three Shinkansen extensions approved. Railway Gazette, 19. Juli 2012, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).
  10. The Mainichi Daily News: Gov't considers free-gauge trains for Hokuriku Shinkansen, local line in Kansas (Englisch) (Version vom 2. Februar 2012 im Internet Archive)
  11. Kazuki Nishihara, Tomoko Owaki: New Shinkansen sections on right track? Yomiuri Shinbum, 20. August 2012, abgerufen am 31. Juli 2014 (englisch).