Nahost-Quartett

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Das Nahost-Quartett ist eine Gruppe von Staaten, zwischenstaatlichen und überstaatlichen Organisationen, die den Friedensprozess im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern vermitteln und die gemeinsame Position in Bezug auf den Konflikt abstimmen.[1] Das Quartett besteht aus den Vereinigten Staaten, Russland, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen. Die Gruppe wurde 2002 in Madrid vom damaligen spanischen Ministerpräsidenten Aznar als Reaktion auf die eskalierenden Auseinandersetzungen im Nahen Osten gegründet. Seit seinem Rücktritt als Premierminister des Vereinigten Königreiches am 27. Juni 2007 ist Tony Blair der Sondergesandte des Quartetts. Einige arabische Länder werfen dem Gremium immer wieder eine proisraelische Haltung vor. Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte im November 2012 vor Journalisten seine Bedenken über die Effektivität des Gremiums zur Beilegung des Konfliktes beizutragen, wenn es nicht näher mit der Arabischen Liga zusammenarbeite.[2]

Vertreter[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Prof. Dr Thomas v. Winter, Christoph G. Klarmann, Claudia Weichel: Das Nahost-Quarett. bundestag.de, 9. März 2007, abgerufen am 4. Dezember 2012 (PDF; 82 kB).
  2. Nahost: Russland schickt Rettungsschiffe zum Gazastreifen. n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH, 23. November 2012, abgerufen am 4. Dezember 2012.