Nahverkehr in Wetzlar
Der Öffentliche Personennahverkehr in Wetzlar wird durch die Lokale Nahverkehrsorganisation der Stadt Wetzlar organisiert. Die Stadt Wetzlar ist als Aufgabenträger nach dem Hessischen ÖPNV-Gesetz für diese Aufgabe zuständig. Gemeinsam mit 25 weiteren mittel- und südhessischen Aufgabenträgern (Landkreisen, Kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten) ist die Stadt Wetzlar Gesellschafter des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), der im Verbundgebiet die einheitliche Organisation des ÖPNV gewährleistet. Mit der Durchführung des Busverkehrs im Stadtgebiet hat die Stadt Wetzlar die Wetzlarer Verkehrsbetriebe, eine GmbH im Besitz der Stadt Wetzlar beauftragt. Weitere im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (Aufgabenträgerorganisation für den ÖPNV im Lahn-Dill-Kreis und im Landkreis Limburg-Weilburg) fahrende Linien[1] verbinden Wetzlar mit dem Kreisgebiet.
Da keine Straßenbahn oder andere Verkehrsmittel in der mehr als 50.000 Einwohner zählenden Stadt eingesetzt werden, konzentriert sich der gesamte ÖPNV auf den Bus. Eigene Busspuren sind unter anderem am Busbahnhof, Freibad, Seibertstraße, Leitz- und Haarplatz sowie am Buderusplatz vorhanden. Die innerstädtischen Lichtsignalanlagen sind durch den städtischen zentralen Verkehrsrechner so programmiert, dass sie die Busse beschleunigt durchschleusen.
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[Bearbeiten] Geschichtlicher Abriss
Wetzlar war schon seit langer Zeit, bedingt durch die Lage an der Hohen Straße, Station für Postkutschen. In den Jahren 1862 und 1863 erhielt Wetzlar mit dem Bau der beiden einzigen bis heute noch in Betrieb befindlichen Eisenbahnstrecken seinen Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. Bis um 1900 bildete sich im Raum Wetzlar ein weitläufiges Schienennetz und Wetzlar wurde Ausgangspunkt für viele Bahnlinien ins Umland. Im frühen 20. Jahrhundert wurde der Einsatz von Straßenbahnen diskutiert, wegen der schwierigen örtlichen Verhältnisse hat man sich jedoch für den Busbetrieb entschieden, woraufhin die Wetzlarer Verkehrsbetriebe (WVB) gegründet wurden.
[Bearbeiten] Zugverkehr
Auf dem Stadtgebiet in Wetzlar befinden sich heute zwei Bahnhöfe: Der Bahnhof Wetzlar und der Bahnhof Dutenhofen (Wetzlar). Die Bahnhöfe liegen an der Dillstrecke und der Lahntalbahn, welche zwischen Wetzlar und Gießen gemeinsam verlaufen. In Wetzlar halten die Regional-Express-Züge der RMV-Linie 40 Siegen–Gießen–Frankfurt am Main (Main-Sieg-Express) und der Mittelhessen-Express Dillenburg–Gießen–Frankfurt, sowie die Regional-Express-Züge Koblenz–Limburg–Gießen und die Regionalbahnen Limburg–Gießen (–Fulda) der RMV-Linie 25. Am Bahnhof Dutenhofen (Wetzlar) halten hingegen nur der Mittelhessen-Express und vereinzelte Regionalbahnen von Gießen über Wetzlar nach Dillenburg.
Von Dezember 2009 bis Dezember 2011 hatte Wetzlar, nach mehrjähriger Unterbrechung, wieder Anschluss an das internationale Fernverkehrsnetz erhalten; einmal täglich fuhr ein EC von Siegen nach Klagenfurt und zurück, mit Kurswagen von und nach Zagreb, den Bahnhof Wetzlar an. Wegen angeblich ungenügender Auslastung stellte die DB AG das Angebot jedoch nach zwei Jahren wieder ein; der Zug verkehrt künftig nur noch ab bzw. bis Frankfurt.
Es besteht zudem eine direkte Verbindung von Wetzlar nach Frankfurt, die östlich des Bahnhofes Dutenhofen (Wetzlar) von der Dillstrecke abzweigt und im Bahnhofsteil Gießen-Bergwerkswald auf die Main-Weser-Bahn trifft, über die Stadt und Bahnhof Gießen südwestlich umfahren werden können. Diese Strecke wird hauptsächlich vom Güterverkehr genutzt und im Personenverkehr zurzeit nur von dem im Berufspendlerverkehr nach und von Frankfurt eingesetzten RE-Sprinter-Zugpaar befahren. Die Nahverkehrsstrecke von Wetzlar über Garbenheim nach Lollar als Teil der Kanonenbahn, die Solmsbachtalbahn von Wetzlar über Albshausen und Brandoberndorf nach Grävenwiesbach sowie die Ulmbachtalbahn über Stockhausen nach Beilstein, wurden in den 1970er-Jahren stillgelegt, der Bahnhof Garbenheim aufgelöst.
Der Bahnhof Wetzlar ist der viertgrößte in Mittelhessen. Im Dezember 2002 hielt in Wetzlar der letzte InterRegio.
[Bearbeiten] Buslinien im Stadtverkehr
Durch die Stadtbuslinien sind alle Stadtteile von Wetzlar bis auf Blasbach (Linie 415) an den Stadtbusverkehr angebunden. [2] Zentraler Umsteigeplatz ist zum einen die bahnhofsnahe Haltestelle Busbahnhof und zum anderen die innenstadtnahe Haltestelle Leitzplatz. Die Wetzlarer Verkehrsbetriebe befördern auf dem 76 km langen Liniennetz jährlich rund 6 Millionen Fahrgäste.
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Nummer
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Linienweg
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Bemerkung
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| 007 | Busbahnhof–Rundverkehr Stadtgebiet |
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| 10 | Busbahnhof–Westend–Stadtteil Steindorf | |
| 11 | Busbahnhof–Blankenfeld–Stadtteil Münchholzhausen – Dutenhofen - Gießen | |
| 12 | Aßlar–Niedergirmes–Busbahnhof–Spilburg/Büblingshausen–Krankenhaus | |
| 12a | Busbahnhof–Spilburg/Büblingshausen–Krankenhaus–Kirschenwäldchen |
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| 13 | Aßlar–Niedergirmes–Busbahnhof–Stoppelberger Hohl–Krankenhaus |
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| 14 | Busbahnhof–Stadtteil Nauborn | |
| 16 | Busbahnhof–Arbeitsamt/Buderus–Neustadt–Dahlheim |
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| 17/18 | Stadtteil Garbenheim - Busbahnhof - Neuer Friedhof | |
| 24 | Busbahnhof–Niedergirmes–Stadtteil Naunheim–Lahnau–Gießen |
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| Citybus | Busbahnhof → Altstadt → Busbahnhof |
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| Ortsverkehr Naunheim | Naunheim Simberg → Ortsmitte → Einkaufszentren Ost |
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Mit Ausnahme der Linie 17/18 verkehren bis auf wenige Fälle grundsätzlich alle Busse auf der ganzen Linie durchgängig von der Start- bis zur Endhaltestelle. Taktverstärkerfahrten, wie es sie häufig bei anderen Verkehrsmitteln gibt finden somit nicht statt.
Die Anbindung einzelner Stadtteile ist zudem durch die einige Überlandlinien verstärkt, so zum Beispiel Naunheim mit der Linie 240, Steindorf über Linie 185 und Nauborn durch die Linien 160 und 170.
[Bearbeiten] "Kleinbuslinien"
Zum 1. September 2010 verkehren im Wetzlarer Stadtgebiet 2 Buslinien mit einem Kleinbus. Zum einen der Citybus welcher seit 2003 die Fußgängerzonen in der Altstadt mit dem Bahnhof und dem Forum Wetzlar im 20 min. Takt verbindet. Bei dem City-Bus handelt es sich rechtlich nicht um ÖPNV, sondern um einen Marktverkehr. Somit gelten hier die Fahrkarten des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) nicht, sondern es gilt ein eigener Tarif.
Von September bis zunächst Ende 2010 erhielt der Stadtteil Naunheim probeweise einen innerörtlichen Busverkehr. Die Probezeit wurde inzwischen bis Ende März verlängert. Dieser verkehrt dienstags und freitags mit einem Fahrtenpaar ab 9:30 Uhr von 2 Haltestellen im Wohngebiet am Simberg in Richtung Ortsmitte und den Lebensmittelmärkten im Osten von Naunheim. Nach einem 45 minütigen Aufenthalt verkehrt er wieder zurück. Ziel hierbei ist es, ältere Mitbürger im Bereich Simberg mobil zu halten. Das Fahrzeug wird ebenfalls ein Kleinbus der Wetzlarer Verkehrsbetriebe sein.
[Bearbeiten] Ehemalige Linien
Folgende Linien wurden in der Vergangenheit durch die Stadtbusse in Wetzlar bedient.
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Nummer
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Linienweg
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Erläuterung
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| 15 | Wetzlar Busbahnhof → Steindorf |
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| 16a | Wetzlar Busbahnhof → Dillfeld |
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| 19 | Wetzlar → WZ-Blasbach → Hohenahr |
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| 5403 | Braunfels → Solms → Wetzlar |
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[Bearbeiten] Taktverkehr
In der Regel verkehren in Wetzlar tagsüber die Linien im Takt von 20, 30 oder 60 Minuten. Samstags gibt es einen 30- oder 60-Minuten-Takt, sonntags verkehren die Linien im Takt von 45, 60, 90, 120 oder 180 Minuten. Auf der „Stammstrecke“ zwischen Busbahnhof und Leitzplatz, auf der fast alle Linien verkehren, herrscht dadurch eine Anbindung mit kurzen Taktzeiten.
[Bearbeiten] Buslinien im Überlandverkehr
Durch die Stilllegung der Solmsbachtalbahn Wetzlar–Grävenwiesbach, der Ulmbachtalbahn Stockhausen–Beilstein und der Kanonenbahn Wetzlar–Lollar hat sich der Personennahverkehr aus einigen umliegenden Gemeinden nach Wetzlar in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend auf den Bus verlagert. Seit Mitte der 1980er-Jahre verbinden somit viele Linien Wetzlar mit seinen Vororten und den umliegenden Gemeinden. Diese Linien werden heute von dem Träger des Personenverkehrs für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg, die Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH) verantwortet und von ihr beauftragten Verkehrsunternehmen bedient. Als zentrale Umsteigeplätze untereinander sowie zu den Linien des Stadtverkehrs dienen die Haltestellen Busbahnhof und Leitzplatz.
Zu dem Fahrplanwechsel im Jahr 2008 und nochmal 2009 wurde der Linienverkehr im Wetzlarer Raum etappenweise erneuert. Viele Linien erhielten neue Bezeichnungen und vertaktete Fahrpläne. Wesentliche Änderung ist die Ausweitung des Verkehrs in den Abendstunden und an Samstagen sowie größtenteils die stündliche Anbindung von und nach Wetzlar. Zum Einsatz kommen generell nur Niederflurbusse mit max. 8 Jahren Alter. Alle Fahrzeuge fahren im Design des VLD.
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Nummer
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Linienweg
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Bemerkung
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| 120/125 | Wetzlar Busbahnhof–Oberbiel–Leun–Allendorf–Holzhausen–Beilstein/Weilburg |
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| 160 | Wetzlar Busbahnhof–Schöffengrund−Waldsolms |
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| 170 | Wetzlar Busbahnhof–Schöffengrund−Bonbaden |
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| 173 | Schöffengrund - Braunfels - Nauborn-Schulgasse - Schöffengrund |
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| 185 | Wetzlar Busbahnhof–Stadtteil Steindorf–Albshausen/Oberbiel−Niederbiel–Braunfels |
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| 200 | Wetzlar Busbahnhof–Aßlar–Ehringshausen | |
| 240 | Wetzlar Busbahnhof–Naunheim–Lahnau |
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| 311A | Münchholzhausen-Rechtenbach |
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| 312/313 | Wetzlar Busbahnhof–Rechtenbach - Reiskirchen |
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| 415 | Wetzlar Busbahnhof–Stadtteil Blasbach–Königsberg-Erda-Altenkirchen |
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| 471 | Wetzlar Leitzplatz–Busbahnhof–Aßlar–Ehringshausen–Katzenfurt |
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[Bearbeiten] Busse und Haltestellen
Im Stadtverkehr kommen Niederflurbusse zum Einsatz, am Morgen und Abend zur Hauptverkehrszeit auch Gelenkbusse in Niederflurform. Die WVB verwenden Busse von den Herstellern Neoplan, Van Hool, Scania, Mercedes Benz und MAN. In den Bussen befinden sich akustische Haltestellenansagen, zur Steigerung der Behindertenfreundlichkeit. Auch zahlreiche der 225 Haltestellen im Stadtgebiet wurden behindertenfreundlich umgestaltet, z. B. durch ebenerdiges Einsteigen. Stark frequentierte Haltestellen verfügen in der Regel über ein Wartehäuschen, bzw. einen überdachten Unterstand, die restlichen besitzen das Haltestellenschild, Fahrplaninformationen, einen Mülleimer, teilweise auch eine Sitzgelegenheit.
Die wichtigsten Haltestellen im Stadtgebiet sind Busbahnhof, Leitzplatz, und Krankenhaus.
[Bearbeiten] Busbahnhof
Der zentrale Busbahnhof (ZOB) ist mit seinen 7 Bussteigen Start- und Endpunkt für viele Linien im Stadt- und Überlandverkehr. Er ist auch die größte Haltestelle in Wetzlar. Seitlich im Busbahnhof befindet sich ein Abstellplatz für Busse. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Bahnhof, das Forum Wetzlar sowie die Einkaufsstraße "Bahnhofstraße".
[Bearbeiten] Leitzplatz / Neues Rathaus
Nahe der Altstadt liegt die Haltestelle Leitzplatz mit insgesamt 4 Bussteigen. Verkehrstechnisch bedingt existiert noch in der Nähe des Leitzplatzes die Haltestelle "Neues Rathaus", welche von den Bussen stadtauswärts Richtung Westend angefahren wird. Stadteinwärts halten diese Busse jedoch an der Haltestelle "Leitzplatz". Beide Haltestellen spielen eine wichtige Rolle im Busverkehr, da von hier ab sich die Linien in Richtung Westend/Braunfels, Nauborn und Wetzlar-Süd treffen, bzw. teilen. Von der Haltestelle Leitzplatz sind unter anderem die Altstadt, das Rathaus und die Leitz-Werke schnell zu Fuß zu erreichen.
[Bearbeiten] Krankenhaus
An der Haltestelle Krankenhaus beginnen die Linien 12 und 13, die Linie 12 a führt von hier aus weiter in Richtung Kirschenwäldchen. Ebenfalls wird die Haltestelle durch die Spätbuslinie 007 angefahren. Eine besonderheit der Haltestelle ist, dass die meisten Busse der Linien 12/13 hier nach einem kurzen Aufenthalt als andere Linie (Linie 12 als Linie 13 und umgekehrt) wieder Stadt einwärts fahren, somit ergibt sich ein Ringverkehr.
[Bearbeiten] Ehemalige Haltestellen
Seit Mitte 2009 wird die Haltestelle "Altenberger Straße" geschlossen (Linie 125 und 185), Grund hierfür ist der Wegfall der Abfahrt "Altenberger Straße" an der B49, die Haltestelle kann somit nicht mehr bedient werden. Bis etwa 2003 fuhren alle Stadtbusse die Haltestelle "Haus der Mode" am Karl-Kellner-Ring an, diese Haltestelle wurde jedoch zu Gunsten der Haltestelle "Seibertstraße" aufgegeben. Auch die Haltestelle "Schellweg" (alte Linie 5405) in Wetzlar-Niedergirmes wird nicht mehr Fahrplanmäßig bedient. An allen Haltestellen wurden die Haltestellenschilder und Wartehäuschen entfernt.
[Bearbeiten] Zukunft
Im Frühjahr 2012 wird der Neubau des Busbahnhofes am Wetzlarer Bahnhof fertiggestellt sein. An der Bahnhofs-Nordseite werden dann ca. 220 befestigte Park-und-Ride-Parkplätze vorhanden sein. Im gleichen Zuge wird der Bahnhof Wetzlar behindertenfreundlich umgebaut.
Auch sollen viele der veralteten Wartehäuschen neuen, modernen Fahrgastunterständen weichen.
Durch die neuen kommunikationstechnischen Möglichkeiten, denen sich auch der RMV verschrieben hat, werden in Zukunft neue Vertriebswege für den Fahrkartenverkauf (Online-Ticket-Shop des RMV, Handy-Ticketing) an Bedeutung gewinnen.
Ob und wie der neue Industriepark "Leitzpark" im Südosten der Stadt an den Stadtbusverkehr angeschlossen wird ist unklar, denkbar wäre jedoch eine Anbindung durch die Linie 11 oder 12.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- Lokale Nahverkehrsorganisation Stadt Wetzlar - Fahrpläne für Wetzlar
- Webseite des Betreibers des Stadtverkehrs Wetzlar
- Verkehrsverbund Lahn-Dill – Fahrpläne für den Lahn-Dill-Kreis
- Aktueller Liniennetzplan (PDF-Datei; 743 kB)
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