Nakagyō-ku (Kyōto)

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Wappen von Kyōto
Nakagyō-ku
Stadtbezirk von Kyōto
Ukyō-ku Nishikyō-ku Sakyō-ku Kita-ku Kamigyō-ku Nakagyō-ku Shimogyō-ku Higashiyama-ku Minami-ku Fushimi-ku Yamashina-ku Yamashina-kuStadtbezirke Kyōtos
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Koordinaten 35° 0′ 36″ N, 135° 45′ 6″ O35.010119135.751638Koordinaten: 35° 0′ 36″ N, 135° 45′ 6″ O
Fläche 7,38 km²
Einwohner 107.618 (1. Feb. 2014)
Bevölkerungsdichte 14.582 Einwohner/km²
Neugründung 1. Apr. 1929
Gemeindeschlüssel 26104-1
Adresse der
Verwaltung
521, Nishihorikawa-dōri Oike sagaru, Nishisanbōhorikawachō, Nakagyō-ku, Kyōto 604-8588

Nakagyō-ku (jap. 中京区, dt. „Zentraler Hauptstadtbezirk“) ist einer von elf Stadtbezirken (ku) von Kyōto, Japan.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Stadtbezirk entstand am 1. April 1929 aus der Vereinigung des Südteils von Kamigyō-ku mit dem Nordteil von Shimogyō-ku.

Geografie[Bearbeiten]

Er ist als Innenstadtbezirk das Zentrum von Verwaltung, Konsum, Tourismus und Unterhaltung in Kyoto. Im Osten durchquert der Kamo den Bezirk. Parallel zu ihm verläuft die Kawaramachistraße, an deren Kreuzung mit der Shijostraße das Haupteinkaufsviertel der Stadt liegt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Burg Nijō-jō in Nakagyō-ku ist berühmt für ihre Architektur und ihre Gärten

Die drei bekanntesten Festivals von Kyoto, das Aoi-Matsuri, das Gion-Matsuri und das Jidai-Matsuri finden in Nakagyō-ku statt. Der Bezirk beherbergt zahlreiche historische Stätten, Tempel und Museen, unter anderem die Burg Nijō-jō (eine ehemalige Residenz des Tokugawa-Shōgunats) und das Kyoto International Manga Museum.

Der Tempel Rokkaku-dō wurde nach einem Brand 1877 neu erbaut.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nakagyo-ku, Kyoto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien