Nakatsu

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Nakatsu (Begriffsklärung) aufgeführt.
Nakatsu-shi
中津市
Nakatsu (Japan)
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Geographische Lage in Japan
Region: Kyūshū
Präfektur: Ōita
Koordinaten: 33° 36′ N, 131° 11′ O33.598222222222131.18833333333Koordinaten: 33° 35′ 54″ N, 131° 11′ 18″ O
Basisdaten
Fläche: 491,08 km²
Einwohner: 84.296
(1. März 2014)
Bevölkerungsdichte: 172 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 44203-8
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Nakatsu
Baum: Ilex rotunda
Blume: Garten-Chrysantheme
Rathaus
Adresse: Nakatsu City Hall
14-3, Toyoda-machi
Nakatsu-shi
Ōita 871-8501
Webadresse: http://www.city-nakatsu.jp
Lage Nakatsus in der Präfektur Ōita
Lage Nakatsus in der Präfektur

Nakatsu (jap. 中津市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Ōita in Japan.

Geographie[Bearbeiten]

Nakatsu liegt südöstlich von Kitakyūshū und nordwestlich der Stadt Ōita in unmittelbarer Nähe zur Präfektur Fukuoka.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte von Nakatsu beginnt mit einer von Kuroda Josui 1587 gegründeten Burg, um die eine rasch wachsende Siedlung entstand. Vorübergehend lebte in dieser Region eine starke christliche Bevölkerungsgruppe, so dass „Nakatçu“ auch auf frühen westlichen Japankarten verzeichnet war. Bis in die Neuzeit spielte der Hafen im Schiffsverkehr der Seto-Inlandsee eine wichtige Rolle.

Am 20. April 1929 entstand die heutige Stadt durch Zusammenlegung der Burgsiedlung Nakatsu mit umliegenden Dörfern. Während der fünfziger Jahre und zuletzt im Jahre 2005 kamen weitere Dörfer hinzu. 2008 lebten hier 84 179 Menschen. Bei einer Gesamtfläche von 491, 09 km² entspricht das einer Dichte von 171 Personen pro km².

Der für sein Geschichtswerk bekannte schottische Journalist und Gelehrte James Murdoch lebte hier vorübergehend als Englischlehrer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Burg Nakatsu
Wohnhaus der Samurai-Familie Fukuzawa
Kyōshūhō, Yabakei
  • Die Burg Nakatsu (中津城) war bis vor kurzem im Besitz des ehemaligen Fürstenhauses Okudaira die über das Lehen Nakatsu herrschten. Heute ist sie ein von privater Hand betriebenes Museum zur Geschichte des Lehens. Vom Turm aus hat man einen guten Blick über die Stadt.

In der Nähe findet sich das Haus der Familie Fukuzawa, die dem Haus Okudaira als Samurai diente. Aus dieser Familie stammte Fukuzawa Yukichi, einer der führenden Köpfe der Modernisierung Japans im 19. Jahrhundert und Begründer der renommierten Keiō-Universität.

In den ehemaligen Häusern der Arztfamilien Ōe und Murakami sind Objekte zur mehrhundertjährigen Geschichte der Familien und der Gesundheitsversorgung der Region ausgestellt.

Das Stadtviertel Teramachi (wörtlich: Tempelstadt) bietet einen anregenden Gang durch eine Fülle von alten Tempeln, darunter einer, in dem u.a. eine Statue des Höllenfürsten Enma verehrt wird.

Die Region um Yabakei wurde 1915 zu einer der „Neuen Drei schönsten Landschaften Japans“ gewählt.

Verkehr[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]