Nalbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Nalbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nalbach
Nalbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nalbach hervorgehoben
49.3788888888896.7880555555556210Koordinaten: 49° 23′ N, 6° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Saarlouis
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 22,43 km²
Einwohner: 9162 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 408 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66809
Vorwahl: 06838
Kfz-Kennzeichen: SLS
Gemeindeschlüssel: 10 0 44 113
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile: Nalbach, Piesbach, Bilsdorf, Körprich
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
66809 Nalbach
Webpräsenz: www.nalbach.de
Bürgermeister: Peter Lehnert
Lage der Gemeinde Nalbach im Landkreis Saarlouis
Frankreich Frankreich Regionalverband Saarbrücken Landkreis Neunkirchen Landkreis St. Wendel Landkreis Merzig-Wadern Rehlingen-Siersburg Wallerfangen Überherrn Dillingen/Saar Saarlouis Wadgassen Bous (Saar) Ensdorf (Saar) Schwalbach (Saar) Saarwellingen Nalbach Schmelz (Saar) LebachKarte
Über dieses Bild

Nalbach ist eine Gemeinde mit vier Ortsteilen im Landkreis Saarlouis, Saarland.

Geographie[Bearbeiten]

Nalbach liegt im Tal der Prims, einem rechtsseitigen Zufluss der Saar. Höchste Erhebung ist der 414 m hohe Litermont. Die Erhebung ist eines der zahlreichen Zeugnisse des permischen Vulkanismus im Bereich des heutigen Saar-Nahe-Berglands. Der Litermont besteht hauptsächlich aus Rhyolith, einem felsischen und daher in seiner chemischen und mineralogischen Zusammensetzung dem Granit ähnliches vulkanisches Gestein. Das Gestein besteht überwiegend aus Quarz, Glimmer und Feldspat. Der Rhyolith des Litermonts entstand aus einem relativ SiO2-reichen Magma bzw. einer entsprechenden Lava. Eine solche Anreicherung, auch Magmatische Differentiation genannt, fand beim Aufstieg von Magmen innerhalb einer relativ dicken Erdkruste statt. Der Rhyolith drang in der saalischen Phase der Gebirgsbildung vor rund 275 Millionen Jahren zwischen ältere Gesteinsschichten ein. [2]

Der geologische Untergrund Nalbachs ist der Buntsandstein. Zu einem geringeren Teil ist er oberflächlich anstehend; in weit größerem Maß wird er überdeckt von den pleistozänen und holozänen Ablagerungen von Saar und Prims. Diese Ablagerungen gehören zu einem großen Sedimentationskörper, der sich im Grundriss dreieckig darstellt, wobei die Eckpunkte etwa durch die Lage der Orte Saarlouis, Beckingen und Bilsdorf beschrieben werden können.

Sowohl der Sedimentationskörper wie auch der darunterliegende Untergrund sind im Verlauf des Quartärs durch die Kräfte der Verwitterung und Abtragung verändert worden. Dies führte letztlich dazu, dass der Raum einerseits durch horizontale Flächen, andererseits durch Hänge geprägt ist. Die Flächen stellen sich dar als die Bänke der vom Prämindel bis zum Würm datierten Flussterrassen und als Verebnungen der Flussaue der Prims. Zu den Hängen zählen die Flanken größerer und kleinerer Täler und die Wände junger Erosionsschluchten ("Gräthen"). Die Flächen sind anteilsmäßig das dominierende Raumelement. Die Prims durchfließt das Nalbacher Tal von Ost nach West. Ohne künstliche Regulierung (Dammbauten, Grundwasserspiegelabsenkungen) wäre die Prims ein mäandrierender Fluss mit mehreren Auüberflutungen im Jahr.[3][4][5][6][7]

Raumnutzung[Bearbeiten]

Die Gemeindefläche von 22,43 km² ist folgendermaßen aufgeteilt:[8]

  • Gebäude- und Freifläche: 2,77 km²
  • Wohnfläche: 1,35 km²
  • Gewerbe- und Industrieflächen: 0,14 km²
  • Erholungsflächen: 0,08 km²
  • Landwirtschaftsflächen: 11,72 km²
  • Waldflächen: 5,33 km²
  • Wasserflächen: 1,09 km²

Ortsteilflächen[Bearbeiten]

Auf die einzelnen Ortsteile entfallen folgende Flächen:[9]

  • Nalbach: 9,99 km²
  • Piesbach: 5,35 km²
  • Körprich: 3,72 km²
  • Bilsdorf: 3,37 km²

Einwohnerzahlen der einzelnen Ortsteile[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl von ca. 9700 Menschen teilt sich folgendermaßen auf:[10]

  • Nalbach: 4.257
  • Piesbach: 2.160
  • Körprich: 2.038
  • Bilsdorf: 1.264

(abgerufen Mai 2014)

Historische abgegangene Siedlungen[Bearbeiten]

Neben den aktuell bestehenden Ortsteilen des Nalbacher Tales bestanden historisch noch vier weitere Siedlungen, die später allerdings zu Wüstungen wurden.[11]

  • Heuchlingen (zwischen Nalbach und Diefflen)
  • Theter (zwischen Piesbach und Bettstadt)
  • Heisterbach (zwischen Diefflen und Düppenweiler)
  • Heynschiet (zwischen Diefflen und Düppenweiler)

Nachbarkommunen[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat fünf Nachbarkommunen. Im Uhrzeigersinn sind das Beckingen, Schmelz (Saar), Lebach, Saarwellingen und Dillingen/Saar.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Nalbach (mundartlich: Nôlbach) wurde um das Jahr 950 unter dem Namen "Nagelbach" in der Mettlacher Wallfahrerurkunde des Erzbischofs Ruotbert von Trier erstmals urkundlich erwähnt.[12] Der Ortsname[13] dürfte in vorkarolingischer Zeit entstanden sein. Der namensgebende Nalbach ist einer von drei Bächen (Nalbach, Fußbach, Etzelbach), die den Ort früher, vom Litermont herkommend, durchflossen. Heute sind alle diese Bäche verrohrt und münden in die Prims.[14]

Im Jahre 1048 schenkte der Erzbischof von Trier, Eberhard von Schwaben, den Hof Nagelbach dem Trierer Simeonstift. Die Nalbacher Kirche wird im Jahr 1154 und 1179 erstmals urkundlich erwähnt. Um das Jahr 1195 wird als Nalbacher Vogt Adalbert von Nalbach und ein zugehöriger Hofmeier genannt. Im Protokoll des Jahrgedings von 1324 werden die Nalbacher Talgemeinden Diefflen, Piesbach und Bettstadt sowie die Nalbacher Mühle genannt. Kurz darauf, im Jahr 1327, werden die Talgemeinden Körprich, Theter, Heisterbach, Heynschiet und die Bettstadter Mühle erwähnt. Dabei bestand das Nalbacher Tal aus zwei Vogteien unter der Leitung von Rudolf von Nalbach und Nikolaus von Kastel. Für das Jahr 1332 ist erstmals urkundlich die Körpricher Kapelle erwähnt. Im Jahr 1358 übertrug das Trierer Stift St. Simeon die Schirmherrschaft über das Nalbacher Tal dem Grafen Heinrich von Veldenz. Im Jahr 1393 übertrug der Nalbacher Vogt Nikolaus von Kastel und seine Ehefrau Margarete dem Stift St. Simeon das Dorf Theter im Nalbacher Tal. Die genannte Margarete ist vermutlich das Vorbild der legendären Margarete vom Litermont aus der ortlichen Maldix-Sage. Nach einem Überfall des Johann von Hagen und des Johann von Hunolstein auf das Nalbacher Tal übertrug das Stift St. Simeon dem Herzog von Lothringen die Schirmherrschaft über die Talgemeinden. Um das Jahr 1441 unternahmen die Bauern von Nalbach und Piesbach einen Aufstand gegen die Vogtin Else von Hunolstein. Eine erste Volkszählung im Nalbacher Tal ergab im Jahr 1499 ungefähr 56 Feuerstätten.[15]

Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Das Zinsregister für die Jahre 1514-1522 benennt für das Nalbacher Tal die Existenz von sieben Dörfern mit insgesamt 66 Häusern. Dabei gehören zur kurtrierischen Vogtei das Oberdorf von Nalbach, Piesbach, halb Bettstadt und Bilsdorf. Zur kurpfälzischen Vogtei gehören das Unterdorf von Nalbach, Diefflen, halb Bettstadt und Körprich. Dabei wird das Nalbacher Talsiedlung Heuchlingen sowie der Bilsdorfer Hof und eine Lohmühle bei Nalbach erstmals erwähnt.

Im Jahr 1527 erwarb Johann Ludwig, Graf von Saarbrücken, die kurpfälzische Vogtei. Sein Mitvogt war Johann von Braubach. Bereits vor 1536 zog Kurtrier seine Vogtei an sich und ließ sie bis zum Ende der Fürstenherrschaft durch den Amtmann von der Grimburg verwalten. Im Jahr 1536 wurde das erste Nalbacher Schöffenbuch angelegt. Alexander von Braubach, Herr zu Dillingen, erwarb im Jahr 1548 die kurpfälzische Vogtei des Nalbacher Tales für 1100 Gulden. Sein Nachfolger wurde dessen Sohn Wilhelm Marzloff von Braubach.[16]

Hexenverfolgungen[Bearbeiten]

Mit dem Beginn der frühen Neuzeit breitete sich auch im Nalbacher Tal der Hexenwahn aus, der besonders in den Jahren zwischen 1570 und 1634 stark wütete. Besonders der herzoglich lothringische Oberrichter Nikolaus Remigius gelangte bei der Ausrottung der vermeintlichen Hexen und Teufelsanbeter zu trauriger Berühmtheit. Die Hexenprozesse des Nalbacher Tales wurden in Dillingen geführt, die Hinrichtungen allerdings dann in Nalbach vollstreckt (1575 sowie 1591/1592 mehrere Personen des Nalbacher Tales / unbekannter Ausgang des Verfahrens, 1595 ein Mann aus Diefflen, 1595 eine Frau aus Piesbach, 1602 ein Mann aus Körprich, ca. 1605 jeweils ein Mann aus Piesbach und Körprich, 1609 ein Mann aus Diefflen, der angeblich mit seinem Pferd sexuell verkehrt haben soll und deshalb auch zusammen mit seinem Pferd hingerichtet wurde, 1611 ein Mann und eine Frau aus Körprich / unbekannter Ausgang des Verfahrens sowie mehrere Anschuldigungen in den Jahren 1602 und 1611).[17][18] Nach einer öffentlichen Verlesung des Urteils wurde der Delinquent zum Nalbacher Galgenberg geführt und dort getötet.[19] Die Nalbacher Straße "Am Gälgesberg" erinnert bis heute an die Hinrichtungsstätte. Den Vollzug der Hinrichtungen (Verbrennung bei lebendigem Leibe bzw. nach vorheriger Tötung) besorgte jeweils ein Henker (Nachrichter) aus Roden.

Dreißigjähriger Krieg und Reunionspolitik[Bearbeiten]

Durch Verordnung der Gemeindeherren wurde im Jahr 1618, dem Jahr des Ausbruches des Dreißigjährigen Krieges, ein erster Schulmeister in Nalbach eingesetzt. Die Visitationsprotokelle des Nalbacher Tales aus den Jahren 1623/1631 ergaben für die Haushaltsvorstände von Nalbach, Diefflen, Piesbach und Bilsdorf 130 Haushaltungen.

Im Jahr 1635 kam es zu ersten großen Truppenbewegungen von schwedischen, französischen und kaiserlichen Truppen durch das Nalbacher Tal in Richtung der (damaligen Stadt) Wallerfangen und Metz. Vor allem in der letzten Kriegsphase ab 1635 kam es zu schweren Verwüstungen. Dazu gesellten sich Hungersnöte und Seuchen. Den überlebenden Bevölkerungsresten blieb kaum noch eine Existenzgrundlage.[20] Für das Nalbacher Tal wurden laut Bericht des Nalbacher Maiers an den Trierer Kurfürsten aus dem Jahr 1664/65 nur noch 47 Haushaltungen gezählt (Verlust von 65 % der Vorkriegsbevölkerung).[21]

Um das Jahr 1664 war Charles Henri Gaspard de Lenoncourt, Marquis de Blainville, Herr von Dillingen, (†1713), ein hoher lothringischer Adeliger und Gründer der Dillinger Hütte, Vogt in der kurpfälzischen Vogtei des Nalbacher Tales geworden. Er besorgte im Jahr 1681 die sogenannte Reunierung des Nalbacher Tales mit dem Königreich Frankreich unter König Ludwig XIV.. Ziel dieser Reunionspolitik war es, dass Gebiete des Heiligen Römischen Reichs, die nach französischer Auffassung mit bestimmten, unter französischer Souveränität stehenden Territorien rechtlich verbunden waren, mit Frankreich „wiedervereint“ werden sollten. Auf diese Weise wurden bis 1688 große Teile des heutigen Saarlandes und seiner Nachbargebiete in den französischen Staat eingegliedert, da das Heilige Römische Reich zu einem militärischen Widerstand nicht in der Lage war (nicht zuletzt wegen des gleichzeitigen Türkenkrieges). Im Jahr 1697 erhielt das Heilige Römische Reich die französischen Reunionen im Saarland durch den Frieden von Rijswijk jedoch wieder zurück.

Im Jahr 1688 legte der Nalbacher Pfarrer Johannes Coenen (der ältere) die ersten Nalbacher Kirchenbücher an.

Das Nalbacher Tal im 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Das zerfallene Dorf Theter mit Zubehör wurde im Jahr 1701 vom Trierer Simeonsstift der Nalbacher Kirche als Besitz übereignet. Im Jahr 1711 belehnte die Kurpfalz den Freiherrn Johann Wilhelm Ludwig von Hagen zur Motten mit der obersten und untersten Vogtei des Nalbacher Tales, zunächst als Mannlehen, dann ab 1714 als Erblehen und ab dem Jahr 1718 als reichsunmittelbares Lehen.[22]

Der Trierer Weihbischof Lothar Friedrich von Nalbach visitierte im Jahr 1739 die Pfarrei Nalbach.

Wegen der schlechten Lebensverhältnisse im Nalbacher Tal kam es um 1750 zu einer Auswanderungswelle nach Ungarn.

In den Jahren 1765-1767 wurde die alte Nalbacher Kirche abgerissen und ein barocker Neubau erstellt. Dabei fand man die angeblichen Gebeine der legendären Margareta von Litermont.

Das Nalbacher Tal im 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im Gefolge der Französischen Revolution endete auch im Nalbacher Tal die jahrhundertealte Adelsherrschaft mit dem Jahr 1798. Die Franzosen gründeten zwei Jahre später, im Jahr 1800, die Mairie (Bürgermeisterei) Nalbach. Nachdem Napoleon Bonaparte zur Abdankung gezwungen worden war, wurde mit dem Bourbonen Ludwig XVIII. der erste Pariser Frieden am 31. Mai 1814 geschlossen, laut dessen Bestimmungen Frankreich auf die Staatsgrenzen von 1792 beschränkt wurde. Das deutschsprachige Dillingen und Pachten als Nachbargemeinden des Nalbacher Tales sollten demnach bei Frankreich verbleiben. Das Nalbacher Tal war durch den ersten Pariser Frieden nicht mehr Teil Frankreichs. Es unterstand einer österreichisch-bayerischen Landesadministrationskommission, die am 16. Januar 1814 mit Sitz in Kreuznach installiert worden war. Dies war als Provisorium gedacht, da noch nicht abschließend geklärt war, welcher Macht das Nalbacher Tal als Teil der zurückgewonnenen linksrheinischen deutschen Gebiete zufallen sollte. Das bedeutete, dass die östliche Banngrenze von Dillingen und Pachten und die westliche Banngrenze von Diefflen für mehr als ein Jahr zugleich Staatsgrenze war.[23] Nach der Rückkehr Napoleons und dessen endgültiger Niederlage bei Waterloo am 18. Juni 1815 sowie seiner Verbannung auf die Insel St. Helena wurden im Zweiten Pariser Frieden auch Dillingen und Pachten von Frankreich abgetrennt und mit dem gesamten Nalbacher Tal an das Königreich Preußen (Rheinprovinz) übergeben.

Das gesamte Nalbacher Tal war unter der preußischen Verwaltung zunächst dem Landkreis Ottweiler zugeteilt worden. Am 1. Juli 1816 kam es dann vom Landkreis Ottweiler zum Landkreis Saarlouis. Laut Volkszählung des Jahres 1821 hatte das Nalbacher Tal 335 Häuser, 375 Haushaltungen und 1950 Einwohner.[24]

Von 1821 bis 1829 wurde das Nalbacher Tal von der Bürgermeisterei Fraulautern aus in Personalunion verwaltet, da die aus sechs Dörfern bestehende Samtgemeinde Nalbacher Tal (als Rechtsform 1815 gegründet) die Verwaltungskosten für das Bürgermeisteramt nicht aufbringen konnte. Zu der Samtgemeinde gehörten außer Nalbach 5 Dörfer: Bilsdorf, Piesbach, Bettstadt, Diefflen und Körprich. Ab 1830 ging die Bürgermeisterverwaltung des Nalbacher Tales von Fraulautern an Saarwellingen (Personalunion) über und dauerte bis zum 31. Dezember 1899 an. Dabei bildeten Nalbach und Saarwellingen eine Doppelbürgermeisterei unter der Leitung des Bürgermeisters von Saarwellingen.

Das Kreuz auf dem Litermont wurde von der Gemeinde Nalbach im Jahr 1852 zur Erinnerung an Margarete vom Litermont errichtet. Die jüdische Glaubensgemeinde Nalbach-Diefflen errichtete im Jahr 1854 eine Synagoge in Nalbach.[25]

Am 25. April 1854 kam es durch die drei Dieffler Mitglieder des Samtgemeinderates der Samtgemeinde Nalbacher Tal zur Beantragung der Auflösung der Samtgemeinde und die Trennung ihrer Ländereien. Ebenfalls wurde dies durch ein Gesuch an den Regierungspräsidenten in Trier begründet: „Die Armut der Ortschaften ist zum Spott und Sprichwort der Umgegend geworden. Weil alles noch gemeinschaftlich ist, erfolgt keine Veredelung des Landes und der Gewinn sei daher sehr gering, auch ruhe kein Segen darauf (...) Weil Reichtum der höchste Segen des Lebens ist, würde durch ihn die Armut aus dem Lande gejagt und dadurch Moral und Sittlichkeit veredelt und der Ort Diefeln (sic!) in die Situation gestellt, sich aus dem Staube zu erheben“[26]

Die Gemeindetrennung wurde daraufhin am 1. September 1854 mit 7 gegen 2 Stimmen der Nalbacher Samtgemeinderatsmitglieder beschlossen und am 16. Juni 1858 durch den König von Preußen, Friedrich Wilhelm IV., auf Schloss Babelsberg genehmigt. Die bürgermeisteramtliche Verwaltung blieb allerdings in Nalbach bzw. bis 1899 in Saarwellingen. Erst 1969 erfolgte die bürgermeisteramtliche Trennung Diefflens von Nalbach und die Angliederung an die Stadt Dillingen/Saar.

In den Jahren 1868-1869 wurde erstmals eine Primsbrücke in Nalbach erbaut. In den Jahren 1899-1901 wurde das Nalbacher Tal mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Dillingen-Primsweiler an das Eisenbahnnetz angeschlossen (Einstellung des Personenverkehrs am 1. Juni 1980.). Im Jahr 1903 erfolgte der Bau der Primsbrücke in Körprich. Im Jahr 1912 wurde die Straßenbahnlinie Dillingen-Diefflen-Nalbach eröffnet (1955 Stilllegung zu Gunsten von Autobussen.).[27]

Nachdem im 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung die Bevölkerung Diefflens und der umliegenden Dörfer stark angewachsen war, wurde die Nalbacher Kirche mehrmals (1828 und 1890) umgebaut und vergrößert. Eine weitere Vergrößerung der Nalbacher Pfarrkirche war nicht mehr ohne Weiteres möglich, da um die Kirche herum ein Friedhof lag[28] und auch umliegende Wohn- und Geschäftshäuser von einer eventuellen Erweiterung betroffen gewesen wären.

Im Jahr 1895 war die Dieffler Wendalinuskapelle nochmals gründlich renoviert worden und erhielt dabei eine neue Glocke. Erst nach Fertigstellung einer eigenen Dieffler Pfarrkirche im neogotischen Stil in den Jahren 1899-1900 wurde sie im Jahr 1904 abgerissen.[29]

Das Nalbacher Tal im 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Völkerbundszeit

Durch den Friedensvertrag von Versailles wurde das Nalbacher Tal als Teil des Saargebietes ab 1920 dem Völkerbund unterstellt und kehrte erst 1935 nach der Volksabstimmung vom 13. Januar zum Deutschen Reich zurück. In den Jahren von 1920 bis 1923 wurden alle Nalbacher Talgemeinden an das elektrische Stromnetz und in den Jahren 1925-1926 an eine zentrale Wasserleitung angeschlossen. Die Talgemeinde Piesbach baute in den Jahren 1922-1924, die Talgemeinde Körprich im Jahr 1926 eine eigene Kirche.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem Jahr 1937 begann, auch unter militärischen Gesichtspunkten im Zuge der Vorbereitungen zum Zweiten Weltkrieg, der Bau der Entlastungsstraße Dillingen-Körprich, sodass der Schnellverkehr vom Deutschen Reich unter Umgehung der engen Dorfstraßen von Körprich, Piesbach, Nalbach und Diefflen schneller zur französischen Grenze gelangen konnte. Ebenfalls im Zuge der Kriegsvorbereitungen wurden in den Jahren 1938/1939 zahlreiche Westwall-Bauten (Bunker, Panzersperren u.ä.) im Nalbacher Tal errichtet.

"Litermont-Bunker“ (errichtet 1938), Westwallbefestigung

Mit der Kriegserklärung Frankreichs an das Deutsche Reich am 3. September 1939 wurde die Gemeinde Diefflen als einzige Talgemeinde des Nalbacher Tales im Rahmen der Freimachung der Roten Zone vollständig evakuiert. [30] Die Bewohner mussten innerhalb weniger Stunden ihre Heimat verlassen. Bergungsgebiete waren für Diefflen verschiedene Orte in Thüringen und Sachsen.[31] Die übrigen Talgemeinden Nalbach, Piesbach, Körprich und Bilsdorf wurden erst am 1. Dezember 1944 mit der Positionierung der Westfront bei Saarlouis evakuiert, da die Dörfer einem starken Artilleriebeschuss der US-amerikanischen Streitkräfte vom Limberg aus ausgesetzt waren. Es kam auch zum verstärkten Einsatz von Tieffliegern. Im März 1945 wurden in einer kriegstechnisch sinnlosen Aktion alle Primsbrücken durch deutsche Truppen gesprengt, bevor am 18. bzw. 19. März 1945 alle Nalbacher Talgemeinden durch US-Truppen erobert wurden.

Nachkriegszeit

Im Jahr 1947 wurde Nalbach Teil des teilautonomen Saarstaates Am 1. Juli 1951 wurden die unter NS-Herrschaft zwangsvereinigten Talgemeinden Körprich und Bilsdorf wieder getrennt. Bilsdorf erbaute in den Jahren 1949-1951 an der Stelle der 1891 erbauten Kapelle eine eigene Kirche.

Volksabstimmung zum Saarstatut 1955

Am 23. Oktober 1954 war zwischen dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Ministerpräsidenten Pierre Mendès-France das Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über das Statut der Saar ausgehandelt worden. Bis zum Abschluss eines Friedensvertrages mit Deutschland sah das Abkommen die Unterstellung des Saarlandes unter einen Kommissar der Westeuropäischen Union vor. Dieser sollte das Land nach außen vertreten. Die saarländische Regierung sollte jedoch weiter für die inneren Angelegenheiten zuständig und die wirtschaftliche Anbindung an Frankreich erhalten bleiben. Allerdings war auch eine engere wirtschaftliche Vernetzung mit der Bundesrepublik vorgesehen.

Bei der Volksabstimmung zum Abkommen am 23. Oktober 1955 über das europäisches Statut des Saarlandes stimmte Nalbach folgendermaßen ab:

  • Nalbach: 569 Wahlberechtigte stimmten mit Ja; 1322 Wahlberechtigte stimmten mit Nein.
  • Diefflen: 1151 Wahlberechtigte stimmten mit Ja; 1447 Wahlberechtigte stimmten mit Nein.
  • Piesbach: 392 Wahlberechtigte stimmten mit Ja; 649 Wahlberechtigte stimmten mit Nein.
  • Bilsdorf: 247 Wahlberechtigte stimmten mit Ja; 293 Wahlberechtigte stimmten mit Nein.
  • Körprich: 229 Wahlberechtigte stimmten mit Ja; 689 Wahlberechtigte stimmten mit Nein.

(Der saarländische Landesdurchschnitt der Nein-Sager lag bei 67,7 %.) Durch die darauf folgenden Verhandlungen und den Luxemburger Vertrag vom 27. Oktober 1956, in dem Frankreich der Rückgliederung des Saarlandes unter westdeutsche Hoheit zustimmte, wurde die Gemeinde Nalbach zum 1. Januar 1957 politisch und am 6. Juli 1959 („Tag X“) wirtschaftlich der Bundesrepublik Deutschland angeschlossen.[32]

Bergrutsch am Hoxberg

Im Winter 1965/66 kam nach starken Regenfällen der an den Ortsteil Körprich angrenzende Hoxberg ins Rutschen. Dabei wurden 18 Häuser in der Waldstraße zerstört.

Abtrennung Diefflens

Der Plan einer Eingemeindung der Nalbacher Talgemeinde Diefflen nach Dillingen reichte schon in die Zeit der frühen 1920er Jahre zurück. Schon damals hatte sich abgezeichnet, dass sich Diefflen vom Bauerndorf zu einer reinen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde entwickeln würde, deren Steuerkraft nicht dazu ausreichen würde, größere Aufgaben bewältigen zu können. Erst in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese Pläne im Jahr 1951 und 1959 wieder aufgegriffen, dann aber nicht weiter verfolgt. Ebenfalls führten im Jahre 1963/64 abgehaltene Verhandlungen einer Kommission des Dieffler Gemeinderates mit einer Kommission des Dillinger Stadtrates zu keinem Ergebnis. Nach weiteren Verhandlungen in den Jahren 1967–1968 wurde vom Dieffler Kommissionsmitglied Josef Jost-Reiter ein "Entwurf zum Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Dillingen/Saar und der Gemeinde Diefflen" vorgelegt. Die Gemeinderäte Diefflens und Dillingens stimmten im Jahr 1968 für die Umsetzung des Vertrages, was von der saarländischen Landesregierung am 19. Juli 1969 bestätigt wurde. Nach der Zusicherung von finanziellen Entschädigungen stimmte der Amtsrat von Nalbach in geheimer Abstimmung mit 16 zu 4 Stimmen für die Ausgliederung von Diefflen aus der Bürgermeisterei Nalbach. Damit wurde Diefflen mit damals 4298 Einwohnern und 5,04 km2 Fläche zum dritten Stadtteil Dillingens.[33][34]

Gebietsreform

Mit der kommunalen Gebietsreform wurde am Neujahrstag 1974 die neue Einheitsgemeinde Nalbach mit den Gemeindebezirken Nalbach, Piesbach, Körprich und Bilsdorf gegründet. Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am 24. April 1978 durch die Regierung des Saarlandes.

Die Gemeinde Nalbach erbaute in den Jahren 1978-1980 in allen Ortsteilen große Mehrzweckhallen.[35]

Das Nalbacher Tal im 21. Jahrhundert[Bearbeiten]

In den Jahren ab 2006 sollte im Bereich des Hoxbergs Steinkohleabbau durch den heimischen Bergbau erfolgen. Anwohner befürchten gravierende Schäden. Seit einem starken Erdbeben am 23. Februar 2008 (siehe Bergbau im Saarland) gab es einen Abbaustopp.

Religion[Bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten]

Katholische Kirche

Im Zuge der Strukturreform 2020 im Bistum Trier wurde zum 1. September 2011 die Pfarreiengemeinschaft Nalbach mit den eigenständigen Pfarreien Nalbach-St. Peter und Paul, Piesbach-St. Johannes der Täufer, Bilsdorf-Herz Jesu und Körprich-St.Michael errichtet. Gemeinsamer Pfarrer dieser Pfarreien ist Manfred Plunien.

Evangelische Kirche

Die Gemeinde Nalbach zählt zur Evangelischen Kirchengemeinde Dillingen (Evangelische Kirche (Dillingen/Saar)).

Judentum[Bearbeiten]

Judenfriedhof Diefflen, Friedhof der umliegenden jüdischen Gemeinden, Eingangshalle

In Nalbach bestand eine kleine jüdische Gemeinde bis in den Zeitraum 1937/40. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 16./18. Jahrhunderts zurück, als die ersten jüdischen Familien im Nalbacher Tal (das heißt vor allem auch in Diefflen) lebten. Bereits 1591 wird ein „Jud Meyer“ in Nalbach genannt.[36]

Im Jahr 1723 wird ein Jude aus Diefflen genannt, der damals wegen eines Verstoßes gegen die kurtrierische Judenordnung aus dem Haus eines Christen ausziehen musste. Zehn Jahre später, im Jahr 1733, lebten insgesamt zwölf jüdische Familien im Nalbacher Tal. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, im Jahr 1808, wurden 16 jüdische Einwohner in Nalbach und 32 in Diefflen gezählt. Bis zum Jahr 1858 nahm ihre Zahl auf 68 in Nalbach zu, um danach durch Aus- und Abwanderung wieder zurückzugehen. Nach dem Bau der Synagoge in Nalbach im Jahr 1854 kamen die jüdischen Einwohner aus Diefflen zum Gebet und zum Gottesdienst nach Nalbach. Auch die in Dillingen im Laufe des 19. Jahrhunderts zuziehenden jüdischen Familien zählten zur jüdischen Gemeinde in Nalbach. In einem Zeitungsbericht von 1891 zum Brand der Nalbacher Synagoge[37] ist im Blick auf die Gemeindeglieder von „15 wenig begüterten Familien der Ortschaften Nalbach, Diefflen und Dillingen“ die Rede. Am Ende des 19. Jahrhunderts bildeten Daniel Lazar, Daniel Levy I. und Moses Bonnem den Vorstand.

Im Jahr 1895 wurden 33 jüdische Einwohner in Nalbach und 20 in Diefflen gezählt. Um 1925 war Moses Bonn Gemeindevorsteher der Gemeinde Diefflen-Nalbach. In den 1930er Jahren versah dieses Amt der in Diefflen lebende Moses Weiler.

Im Juni 1933 lebten noch 24 jüdische Personen in Nalbach (bei insgesamt 2735 Einwohnern) und zehn in Diefflen. Von diesen konnte in den folgenden Jahren ein größerer Teil den Ort verlassen, teilweise in andere Orte Deutschlands, teilweise ins Ausland. Beim Novemberpogrom 1938 wurden die noch verbliebenen jüdischen Familien überfallen und misshandelt. Eine Augenzeugin berichtet: „Leute aus unserer Nachbarschaft haben die Häuser der Juden, die in der Hauptstraße standen, geplündert […]. Auf dem Weg dorthin sah ich, wie sie die Juden auf der Straße zusammentrieben und geschlagen haben […]. Sie haben die Juden mit Koppelschlössern geschlagen; die haben wie wahnsinnig auf die Juden draufgeschlagen“. Die letzten jüdischen Einwohner wurden im Oktober 1940 ins Internierungslager nach Gurs deportiert.

Von den in Nalbach und Diefflen geborenen und bzw. oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen:[38] Fanni Baum (1857), Rosa Bonn (1887), Charlotte Hanau geb. Wolff (1877), Simon Hanau (1878), Meta Hirsch (1906), Hermann Kahn (1864), Karoline Kahn geb. um (1864), Therese Metzler geb. Levy (1908), Max (Marcus) Rakhovsky (1893), Adolf Salomon (1890), Louis Salomon (1900), Josephine Weiler (1889), Julia Weiler (1887), Martha Weiler (1899)[39], Samuel Weiler (1855), Theresia Weiler geb. Levy (1857), Eugen Wolff (1897), Ferdinand Wolff (1882 oder 1886?), Friedrich (Fréderique) Wolff (1873), Hedwig(e) Wolff (1880), Wilhelmine Wolfskehl geb. Wolff (1879).

Die Synagoge

Die in Nalbach und Diefflen lebenden jüdischen Familien benützten zeitweise gemeinsame Einrichtungen, vor allem nach dem Bau der Synagoge in Nalbach. Um das Jahr 1850 war in Diefflen ein Betraum in einem jüdischen Privathaus eingerichtet worden. In Nalbach diente ein baufälliges Gebäude als Synagoge. Da die wenig begüterten jüdischen Familien Diefflens und Nalbachs alleine keine Synagoge hätten bauen können, erhielten sie finanzielle Unterstützung von jüdischen Familien aus Saarwellingen. Diese gaben der Nalbacher Gemeinde die für den Bau noch nötigen Gelder zinslos auf fünf Jahre. So konnte die Synagoge vermutlich im Zeitraum 1853/54 in der Mittelstraße 17 erbaut und am 20./21. Oktober 1854 (Schabbat Bereschit) eingeweiht werden.[40]

Am 27. November 1891 brannte die Synagoge ab.[41] Auf Grund von eigenen Mitteln einschließlich des Betrages der Feuerversicherung und vermutlich auf Grund eines Darlehens sowie der aus anderen Gemeinden eingegangenen Spendengeldern konnte die Synagoge noch im Zeitraum 1891 bis 1892 umfassend renoviert werden. Bei der Synagoge handelte es sich um einen Längssaal mit Satteldach. Der Bau hatte die relativ kleinen Maße von ca. 6,30 m Breite und ca. 10,70 m Tiefe. Durch die enge Bebauung und das fehlende Licht an beiden Längsseiten war es nötig, den Eingangsgiebel und vermutlich auch die Giebel im Bereich des Toraschreines mit großen Fenstern zu versehen. Die Eingangsfassade war nach Motiven der niederdeutschen Renaissancearchitektur gestaltet. Im Jahr 1922 wurde das Gotteshaus einer Renovierung unterzogen.

Auf Grund der in der NS-Zeit zurückgegangenen Zahl der jüdischen Gemeindeglieder wurde die Synagoge im Jahr 1937 verkauft. Die wichtigsten Ritualgegenstände wurden entfernt. Beim Novemberpogrom im Jahr 1938 wurde die verbliebene Ausstattung der Synagoge demoliert. Das Gebäude blieb jedoch insgesamt erhalten, wurde im Zweiten Weltkrieg 1944/45 durch Artilleriebeschuss beschädigt, konnte aber noch bis zum Abbruch in den Jahren 1950/51 als Lagerraum für landwirtschaftliche Vorräte verwendet werden.[42]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden die bis dahin selbständigen, aber zum Amt Nalbach zugehörigen Gemeinden Bilsdorf, Körprich und Piesbach eingegliedert.[43]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 60,5 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
54,1 %
25,5 %
3,1 %
17,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,0 %p
-4,0 %p
-1,3 %p
+17,2 %p

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat mit 27 Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:[44]

  54,1 %  (-2,0)   15 Sitze  (-1)
  25,5 %  (-4,0)   7 Sitze  (-1)
  • PiB Nalbach:
  17,2 %  (neu)   5 Sitze  (+5)
  3,1 %  (-1,3)   0 Sitze  (-1)

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1985–2003: Kurt Adam, SPD
  • 2003–2012: Patrik Lauer, SPD
  • seit 1. August 2012: Peter Lehnert, unabhängig

Wappen und Gemeindefarben[Bearbeiten]

Wappen von Kurtrier als historisches Vorbild des Nalbacher Wappens

Die Gemeinde Nalbach führt das folgende Gemeindewappen:[45][46]

In Rot auf silbernem, mit einem blauen Wellenbalken belegten Berg ein silbernes Kleeblattkreuz, bewinkelt von vier sechsstrahligen silbernen Sternen.

Durch die Symbolik des Wappens wird die historische und aktuelle Situation des Gemeindegebietes sichtbar gemacht. Es zeigt in den kurtrierischen Farben Rot-Silber ein Kleeblattkreuz, das aus einem von einer blauen Wellenleiste belegten Berg herauswächst und von vier Sternen bewinkelt wird. Das Kreuz ist eine heraldische Nachbildung des Litermontkreuzes. Der Litermont ist als silberner Berg dargestellt. Die blaue Wellenleiste versinnbildlicht die Prims, die alle Talgemeinden des Nalbacher Tales verbindet. Die Sterne stehen für die vier aktuellen Gemeindebezirke der am Neujahrstag 1974 gebildeten Einheitsgemeinde Nalbach: Nalbach, Piesbach, Bilsdorf, Körprich (Die Talgemeinde Diefflen wurde heraldisch nicht mehr berücksichtigt, da sie im Jahr 1969 aus der Bürgermeisterei Nalbach ausschied und an Dillingen angegliedert wurde). Gleichzeitig wurde der Gemeinde Nalbach das Recht verliehen, die alten kurtrierischen Farben "Rot-Weiß" als Gemeindefarben zu führen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Kindergärten:[47]

  • St. Peter und Paul, Nalbach
  • St. Michael, Körprich
  • St. Johannes, Piesbach

Grundschule[Bearbeiten]

Für alle Ortsteile Nalbachs gibt es eine zentrale Grundschule in Nalbach.[48]

Weiterführende Schulen[Bearbeiten]

Die Erweiterte Realschule Nalbach "Schule am Litermont" führt zum Hauptschulabschluss und dem mittleren Bildungsabschluss. Durch das Angebot von A-Kursen können Schüler auf einen Wechsel zum Gymnasium und zu Oberstufengymnasien vorbereitet werden. Die erste Fremdsprache an der ERS Nalbach ist Englisch.[49]

Kunst und Kultur[Bearbeiten]

Nachbau eines Telegrafenturms auf dem Litermont oberhalb von Nalbach
Weidendom

Skulpturenweg

Der Skulpturenweg mit Holzbildhauerarbeiten des aus Berlins stammenden und in Niederbayern tätigen Künstlers Örnie Poschmann befindet sich am Litermont. Die Kunstwerke entstanden aus Pappeln, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten.[50]

Litermontmuseum und Geschichtspark

Das Litermontmuseum am Fuße des Litermonts ist ein ehemaliger Westwallbunker, in dem Aspekte der Geschichte des Zweiten Weltkrieges anschaulich gemacht werden und der Litermont mit seiner Sagenwelt vorgestellt wird. Der angrenzende Geschichtspark befasst sich mit landwirtschaftlichen Geräten des letzten Jahrhunderts.[51]

Optische Telegrafenstation

Nach dem verlorenen Russland-Feldzug befahl Napoleon Bonaparte im Jahre 1813 den Bau einer Telegrafenlinie von Metz nach Mainz, wobei auch eine Station auf dem Litermont errichtet wurde. Die Stationen dienten Napoleon dazu, immer über die Ereignisse an der östlichen Grenze seines Reiches informiert zu sein. Die ursprüngliche Anlage stand bis 1813 auf dem Gipfel. Mit den preußischen Eroberungen des Jahres 1814 verfiel die Anlage auf dem Litermont. Im Jahre 2000 gründete sich der Förderverein „Optische Telegrafenstation Litermont e. V.“, der die jetzige Station nachgebaut hat. Die heutige Anlage basiert auf historischen Bauplänen und ist betriebsfertig, so dass die Funktionsweise des Telegrafen im Rahmen einer Besichtigung vorgeführt werden kann.

Weidendom

Der Weidenkuppelbau auf dem Gipfel des Litermontes steht im Zusammenhang mit dem Rundwanderweg, auf dem auch die Skulpturen von Örnie Poschmann zu sehen sind. Das lebende Bauwerk besteht aus 400 Weiden und 300 Birkenstämmen. Der Durchmesser der natürlichen Kuppelkonstruktion beträgt 10 Meter. Der Kuppelbau ist das größte lebende Bauwerk im Saarland. Neun Hauptsäulen sind so angeordnet, dass der Kuppelbau neun Eingangsportale bietet. Durch die räumliche Nähe zum Gipfelkreuz, zu dem jedes Jahr Hunderte von Gläubigen pilgern, sollte ein Raum der Ruhe und Besinnung geschaffen werden.

Michaelskapelle in Körprich

Die im Jahr 1332 urkundlich ersterwähnte Körpricher Kapelle St. Michael wurde in den 1930er Jahren von der Schönstattbewegung Saar umgestaltet. Die Bewegung ließ das Mosaikbild des Gnadenbildes der Mater Ter Admirabilis über dem Altar anbringen, dessen Original (Refugium Peccatorum Madonna) der italienische Maler Luigi Crosio (1835–1915) im Jahr 1898 angefertigt hatte. Seit ihrer letzten Renovierung (1985–1987) ist die Kapelle heute sowohl eine Andachtsstätte der Körpricher Gläubigen, als auch Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege.[52][53]

Alte Schmiede Piesbach

Der Piesbacher Schmied Jakob Becker (* um 1800) soll nach Überlieferungen die Schmiede erbaut haben. Dessen Sohn Johannes Becker (*1826), ebenfalls Schmied, fertigte im Jahr 1852 in dieser Schmiede das Litermontkreuz an. Dieses wurde mit einem Pferdewagen feierlich zum Litermont gebracht und aufgestellt. Johann Becker (*1863), Sohn von Johannes, renovierte im Jahr 1902 das Litermontkreuz, nachdem es durch einen Orkan beschädigt worden war, ebenfalls in dieser Schmiede. Die Schmiede wurde bis zum Jahr 1965 betrieben und dann endgültig geschlossen. Im Zuge des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ (2006-2007) wurde die Idee aufgegriffen, diese Schmiede zu renovieren und in ein Museum umzuwandeln. Im April 2006 erfolgte die Schlüsselübergabe an die Gemeinde. Unter Aufsicht und Mitwirkung der Landesdenkmalpflege und durch Eigenleistung der Mitglieder der Arbeitsgruppe „Bauentwicklung und Baugestaltung“ wurde die Schmiede restauriert und in den ursprünglichen Zustand gebracht. So dient sie als Museum, in dem auch durch Vorführungen das Schmiedehandwerk vermittelt wird.[54]

Verkehr[Bearbeiten]

Nalbach ist über die Bundesautobahn 8 (PerlBad Reichenhall) an das überregionale Straßennetz nach Deutschland, Luxemburg und Österreich angebunden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Jakob Anton Ziegler (1893–1944), katholischer Pfarrer, gestorben im KZ Dachau[55]
  • Alois Lauer, (1901 in Nalbach – 1984 in Dillingen) Fabrikant, Mitbegründer und erster Vorsitzender der Dillinger Ortsgruppe der NSDAP (seit 30. Juni 1932), seit 23. November 1933 Führer der "Deutschen Front" im Dillinger Gemeinderat[56][57] Alois Lauer ist Stifter der Alois-Lauer-Stiftung. Lauer war seit 1976 Ehrenbürger der Stadt Dillingen/Saar.[58]
  • Gerhard Nalbach, (1929–2008), Priester in Brasilien, Träger des Bürgerpreises der Gemeinde Nalbach (2008)[59]
  • Leo Montada, (* 1938 in Körprich), Psychologe und Hochschullehrer, Sohn des Körpricher Schulleiters Alois Montada[60]
  • Edmund Hein (* 1940), Politiker (CDU), saarländischer Finanzminister
  • Roland Henz (* 1949), Oberbürgermeister von Saarlouis
  • Anne Klein (1950–2011), Juristin, Senatorin in Berlin 1989-1990, geboren im Ortsteil Bilsdorf und verstorben in Berlin
  • Peter Bilsdorfer (* 1951), Jurist
  • Patrik Lauer (* 1964), Jurist, Landrat des Kreis Saarlouis

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Lothar Friedrich von Nalbach, (* 24. Mai 1691 in Trier; † 11. Mai 1748 in Trier), Professor an der juristischen Fakultät der Universität Trier, Weihbischof zu Trier (1691–1748), Titularbischof von Emmaus 1730, Dechant des Stiftes St. Simeon zu Trier, Diplomat am französischen Königshof[61]
  • Leo Montada, (* 29. Januar 1891 in Kochern/ Kreis Forbach, ✝ 28. Februar 1927 in Garmisch-Partenkirchen; bestattet in Körprich),[62][63] Erbauer der Körpricher Kirche St. Michael durch die Architektengemeinschaften Prior & Casel sowie Becker & Falkowski im Jahr 1926, Bruder von Alois Montada[64]
  • Alois Montada, (* 21. Juli 1899 in Metz, ✝ 8. April 1990 in Körprich), Amtsbürgermeister der Gemeinde Nalbach (1945-1949) und späterer Rektor der Katholischen Volksschule Körprich (1949-1965), Vater des Psychologen Leo Montada[65]
  • Johann Jakob Woll, (* 31. März 1899 in Wemmetsweiler, † 18. September 1985 in Dillingen/Saar), Pfarrer und Ehrenbürger in Körprich[66]
  • Albert André, (* 19. Januar 1930 in Schwalbach-Hülzweiler, † 16. April 2014 in Piesbach), Monsignore, früherer Regionaldekan der Region Saar-Hochwald im Bistum Trier, langjähriger Pfarrer der Pfarrei St. Johannes der Täufer im Ortsteil Piesbach-Bettstadt
  • Helmut Feld, (* 1936 in Dillingen/Saar), Theologe und Kirchenhistoriker, aufgewachsen in Nalbach
  • Eva-Maria Labouvie, (* 29. Juni 1957 in Saarlouis), Historikerin, Professorin für Geschichte der Neuzeit (17.–19. Jahrhundert) mit dem Schwerpunkt der Geschlechterforschung am Institut für Geschichte (IGES) der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, aufgewachsen in Nalbach[67][68][69]
  • Frank-Lorenz Engel, (* 1961), Schauspieler und Synchronsprecher, aufgewachsen in Piesbach.
  • Adrian Becker, (* 14. Mai 1970), aufgewachsen in Piesbach.
  • Michael Müller (* 1981), Opernsänger, Tenor, aufgewachsen in Bettstadt und Piesbach.

Literatur[Bearbeiten]

  • Katharina Best: Die Geschichte der ehemaligen Synagogen-Gemeinden Dillingen und Nalbach, in: Unsere Heimat, Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Kultur und Landschaft, 13. Jahrgang, Doppelheft Nr. 3/4, Saarlouis 1988, S. 95-114.
  • Georg Colesie: Hexenprozesse am Hochgericht Nalbach, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 17/18, 1969/1970.
  • Georg Colesie: Vogteien und Vögte im Nalbacher Tal, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 20, 1972, S. 36.
  • Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990.
  • Anton Edel: Die Einwohner des Nalbacher Tales 1800-1902 - Bettstadt, Bilsdorf, Diefflen, Körprich, Nalbach, Piesbach, hrsg. von Gernot Karge im Auftrag der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis, Quellen zur Genealogie im Landkreis Saarlouis und angrenzenden Gebieten, Bd. 30, 2 Bände, 2004.
  • Jacob Grimm (Hrsg.): Weisthümer, 6 Bde, Registerband von Richard Schröder, Göttingen 1840–1878, Darmstadt 1957 (Repr), Nalbacher Weistum 1532.
  • Aloys Lehnert: Vom Litermont, dem Wahrzeichen des Primstals, in: Heimatkundliches Jahrbuch des Kreises Saarlouis 1960, hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde des Kreises Saarlouis, Saarlouis 1960, S. 251-275.
  • Rudolf Loeser: Rund um den Litermont, in: Zeitschrift für Rheinische Heimatpflege, 7. Jg., 1935, Heft 1, S. 21-30.
  • Hermann Maisant: Der Kreis Saarlouis in vor- und frühgeschichtlicher Zeit, Saarlouis 1971.
  • Johannes Naumann: Die Freiherren von Hagen zur Motten - ihr Leben und Wirken in der Saar-Mosel-Region, Blieskastel 2000.
  • Nomina matrimonialiter copulatorum, Heiratsregister der Pfarrei Nalbach von 1688 bis 1791 beim Standesamt Nalbach.
  • Franz Schaefer: Lothar Friedrich von Nalbach, Sein Wirken für den Kurstaat Trier als Weihbischof (1691–1748), Würzburg 1936.
  • Alois Scherer: Dieffler Geschichten, Diefflen, wie es einmal war in Dokumenten, Berichten, Erzählungen, Bildern, Dillingen/Saar 2009.
  • Johann Spurk: »Diefflen – Die Entwicklung einer kleinen dörflichen Siedlung zu einer großen Arbeiter-Wohnsitzgemeinde«, A. Krüger, Dillingen-Saar, 1964.
  • Johann Spurk: 75 Jahre Pfarrgemeinde St. Josef Diefflen, Saarlouis 1975.
  • Friedrich Toepfer: Urkundenbuch für die Geschichte des gräflichen und freiherrlichen Hauses der Vögte von Hunolstein, 3 Bände, Nürnberg 1866-1872.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nalbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland.de – Fläche und Bevölkerung – Stand: 31.12.2013 (Basis Zensus 2011) (PDF; 0,03 MB) (Hilfe dazu)
  2. Institut für Landeskunde im Saarland: http://www.iflis.de/index.php/saarland/anker-der-identitaet/geologie-und-relief#litermont
  3. Johann Jakob Reichrath: Beiträge zur Morphologie und Morphogenese des Flußgebietes der mittleren und unteren Saar, Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde genehmigt von der Philosophischen Fakultät der Ernst Moritz Arndt-Universität zu Greifswald, Bonn 1936.
  4. Herbert Liedke: Erläuterungen zur geomorphologischen Übersichtskarte des Saarlandes, 1 : 300.000, Saarbrücken 1965.
  5. Helga Schneider: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 159, Saarbrücken, Geographische Landesaufnahme, 1 : 200.000, Bonn-Bad Godesberg 1972.
  6. Josef Jost: Diefflen, der Raum und seine anthropogene Nutzung zwischen 1858 und 1969, Wissenschaftliche Zulassungsarbeit im Fach Geographie an der Universität des Saarlandes, Dillingen 1984, S. 6-15.
  7. Hans-Walter Lorang: Die wirtschaftliche Nutzung der Flußablagerungen von Saar, Prims und Blies innerhalb des Saarlandes, Wissenschaftliche Zulassungsarbeit im Fach Geographie an der Universität des Saarlandes, Diefflen 1968.
  8. http://www.nalbach.de/gemeindedaten.html
  9. http://www.nalbach.de/gemeindedaten.html
  10. http://www.nalbach.de/gemeindedaten.html
  11. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 41-43.
  12. LHA Koblenz, Abt. 215, Nr. 3928, Blatt 4 verso.
  13. 1036: Nagalbac; 1048: Nagelbach; 1154: Nalbach; ca. 1195: Nagilbach; 1229: Nallenbach; 1280 Nalbach; 1287: Nailbach und Nalbach; 1324: Naelbach; 1527: Nolbach; 1631 Nahlbach; dann bis heute Nalbach
  14. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 22.
  15. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 249.
  16. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 249-250.
  17. Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar. Dillingen 1968, S. 122–124.
  18. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 250.
  19. Déclaration des droits, juridictions, rentes et revenues du val de Nalbach consistant en six villages, appartenant à Monsieur L´Electeur de Trèves e au Seigneur de Dilling par invidis (AD. Nancy, Titres feodaux 1524ff, E 135), Abschrift im Pfarrarchiv Nalbach.
  20. Lehnert, Aloys: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen 1968, S. 138–143.
  21. Colesie, Georg: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 107f.
  22. Colesie, Georg: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 250.
  23. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Aufl. Nalbach 1990; S. 170.
  24. Motte, Bernhard: Handschrift in der Stadtbücherei Saarlouis, nach Colesie, Georg: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Aufl., Nalbach 1990, S. 173 u. 187.
  25. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Aufl. Nalbach 1990; S. 251.
  26. zitiert nach Spurk, Johann: Diefflen – Geschichtliche Entwicklung unserer Heimatgemeinde, Dillingen 1964, S. 40ff.
  27. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Aufl. Nalbach 1990; S. 251-252.
  28. Johann Spurk: Pfarrchronik St. Josef Diefflen 1900-1975, Saarlouis 1975, S. 33.
  29. Alois Scherer: Chronik der Pfarrkirche „St. Josef“ Diefflen 1900-2000, in: Katholische Kirchengemeinde St. Josef Diefflen (Hrsg.): 100 Jahre Pfarrkirche St. Josef Diefflen 1900-2000, Dillingen 2000, S: 17-24.
  30. Hans-Walter Herrmann: Die Freimachung der Roten Zone 1939/1940. Ablauf und Quellenlage, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 32. Jahrgang, Saarbrücken 1984, S. 64–89.
  31. Lehnert, Aloys: Festschrift aus Anlaß der Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Dillingen-Saar zum 1. September 1949, Dillingen/Saar 1949, S. 20.
  32. Gerhard Franz: Der Sieg der Neinsager, 50 Jahre nach der Abstimmung über das Saarstatut, Blieskastel 2005, S. 181.
  33. Johann Spurk: Pfarrchronik St. Josef Diefflen 1900–1975, Saarlouis 1975, S. 359–360.
  34. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Aufl. Nalbach 1990; S. 244-245, 252.
  35. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Aufl. Nalbach 1990; S. 252.
  36. http://www.alemannia-judaica.de
  37. Artikel in der Zeitschrift Der Israelit vom 2. März 1891.
  38. Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem
  39. Es wird noch eine zweite Martha Weiler geb. 1919 in Diefflen genannt, eventuell sind die beiden Personen auch identisch mit Fehler im Geburtsjahr.
  40. Artikel in der Allgemeinen Zeitung des Judentums vom 20. November 1854
  41. Artikel in der Zeitschrift Der Israelit vom 2. März 1891.
  42. Katharina Best: Die Geschichte der ehemaligen Synagogen-Gemeinden Dillingen und Nalbach, in: Unsere Heimat, Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Kultur und Landschaft, 13. Jahrgang, Doppelheft Nr. 3/4, Saarlouis 1988, S. 95-114.
  43.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 807.
  44. Gemeindeergebnis Nalbach Auf: www.statistikextern.saarland.de, abgerufen am 29. Mai 2014
  45. § 3 des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes des Saarlandes in der Fassung vom 2. Januar 1975 (Amtsblatt Seite 49), geändert durch Gesetz vom 26. Oktober 1977 (Amtsblatt Seite 1009)
  46. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 252.
  47. http://www.nalbach.de/fruehkindliche-erziehung.html
  48. http://www.nalbach.de/grundschule-nalbach.html
  49. http://www.nalbach.de/ers.html
  50. http://oerniskulptur.de
  51. http://www.nalbach.de/litermontmuseum-geschichtspar.html
  52. http://www.nalbach.de/michaelskapelle-koerprich.html
  53. Georg Colesie: Geschichte des Nalbacher Tales, Eine saarländische Heimatgeschichte, 2. Auflage, Nalbach 1990, S. 249.
  54. http://www.nalbach.de/alte-schmiede-piesbach.html
  55. Zeugen für Christus, Bd. 1 (2006), S. 581-583.
  56.  Johannes Peter: Zur Geschichte der Dillinger Arbeiterbewegung 1918–1935. Dillingen/Saar 2006, ISBN 978-3-938190-19-7, S. 104.
  57. Lehnert, Aloys: »Geschichte der Stadt Dillingen Saar«, Druckerei Krüger, Dillingen 1971, S. 214-215.
  58. http://www.alois-lauer-stiftung.de
  59. http://www.saarland-biografien.de/Nalbach-Gerhard
  60. http://www.saarland-biografien.de/Montada-Alois
  61. Wolfgang Seibrich: Die Weihbischöfe des Bistums Trier, Trier 1998, S. 134-140
  62. http://www.saarland-biografien.de/Montada-Leo
  63. Körprich, Kirche und Schule St. Michael. Zweites Heimatbuch, hrsg. von der Körpricher Landbrauerei, Körprich 2005.
  64. Kristine Marschall: Sakralbauwerke des Klassizismus und des Historismus im Saarland, (Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland, Bd. 40), Saarbrücken 2002, S. 268.
  65. http://www.saarland-biografien.de/Montada-Alois
  66. http://www.saarland-biografien.de/Woll-Jakob
  67. http://www.iges.ovgu.de/fachgebiete/inhalt/geschichte_der_neuzeit_geschlechterforschung/mitarbeiter/prof__dr__eva_labouvie.html, aufgerufen am 22. Juni 1014.
  68. http://www.forschung-sachsen-anhalt.de/index.php3?option=projektleiter_detail&pid=82353, aufgerufen am 22. Juni 1014.
  69. http://d-nb.info/gnd/129474991