Namie Amuro

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Namie Amuro (jap. 安室 奈美恵; Amuro Namie (Hiragana あむろ なみえ)), (* 20. September 1977 in Naha, Okinawa), ist eine populäre J-Pop-Sängerin. In den 1990er Jahren galt sie als J-Pop-Queen und Teenidol. Sie hat neun Singles, die sich über eine Million Mal verkaufen und die Höchstplatzierung in den Oricon-Charts erreichen konnten.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

1992 bis 1995: Namie Amuro with Supermonkeys[Bearbeiten]

Mit zehn Jahren besuchte Namie Amuro die Okinawa Actors School und 1992, im Alter von 15 Jahren, bildete sie mit einigen Klassenkameradinnen die Popgruppe Supermonkeys.

Ihre ersten Singles, Koi no Cute Beat / Mister U.S.A. (jap. 恋のキュート・ビート / ミスターU.S.A.), Dancing Junk, Aishite Maskot (jap. 愛してマスカット) und Paradise Train waren nicht sonderlich erfolgreich. Nach einigen Umbesetzungen nannte sich die Gruppe jetzt Namie Amuro with Supermonkeys. Namie Amuro trat immer weiter in den Vordergrund und die fünfte Single Try Me: Watashi wo Shinjite (jap. Try Me ~私を信じて~) – ein Eurobeatsong – schaffte es sofort in die Top Ten der Singlecharts. Dies gelang auch mit den folgenden Singles im Eurobeatstil wie Taiyō no Season (jap. 太陽のSeason) und Stop the Music.

Im Jahr 1995 startete Namie Amuro ihre Solokarriere und wechselte von Toshiba EMI zu Avex Trax, einem Label, das gegen Ende der 90er Jahre die populärsten J-Pop-Gruppen und -Solomusiker wie Every Little Thing, Do As Infinity, Ayumi Hamasaki, Kumi Kōda und BoA betreute. Die verbleibenden Mitglieder der Supermonkeys wechselten als Gruppe ebenfalls zu Avex Trax, nannten sich jetzt MAX (Music Active eXperience) und wurden in den späten 90er Jahren aus eigener Kraft zu einer erfolgreichen J-Pop-Gruppe.

1995 bis 1998: Solokarriere und J-Pop-Queen[Bearbeiten]

Namie Amuros erste Solo-Single bei Avex Trax Body Feels Exit erschien im Oktober 1995 und war ebenfalls ein Erfolg. Diese und die folgenden Singles und Alben wurden von Tetsuya Komuro produziert. Viele von ihnen wurden Hits und erreichten die Top Ten der Musikcharts. How to Be a Girl, erschienen im Mai 1997, gilt als prototypischer J-Pop-Song aus der Zeit vor der Jahrtausendwende. Das erste Studioalbum Sweet 19 Blues verkaufte sich allein mehr als 3,7 Millionen Mal und galt zu seiner Zeit als erfolgreichstes Studioalbum einer Frau in Japan.

Im Jahr 1996 wurde sie als jüngste Musikerin in der Geschichte mit dem Japan Record Awards Committee's Best Artist Prize ausgezeichnet, weil sie in einem Jahr mehr als zehn Millionen CDs verkauft hatte. Sie gewann den gleichen Preis auch im folgenden Jahr 1997, ebenso wie den Best Single Award für Can You Celebrate?. Ihre erfolgreichste Single Can You Celebrate? steht unter anderem auf der Hitliste der meistverkauften Singles der japanischen Musikgeschichte auf Platz 14.

In den Jahren 1995 bis 1997 war Namie Amuro der erfolgreichste J-Pop-Star, bekannt in ganz Ostasien. Ursache waren zum einen ihre sehr eingängigen, von Tetsuya Komuro produzierten Songs, zum anderen auch ihre Ausstrahlung und ihr Sexappeal. In den 90er Jahren gewann Namie Amuro insbesondere die Bewunderung von weiblichen Teenagern und beeinflusste sie mit ihrem Stil, indem sie sich nach dem Vorbild ihres Idols die Haare färbten und kurze Röcke mit kniehohen Stiefeln trugen, ein Markenzeichen von Namie Amuro.

Am 19. Mai 1998 brachte Namie Amuro ihren Sohn Haruto zur Welt und ging in die Mutterschaftspause. Während der Zeit der Schwangerschaft war sie von Ayumi Hamasaki als Pop-Queen Japans „abgelöst“ worden. Seit 2002 ist sie von ihrem Mann geschieden.

Am 23. Dezember 1998 veröffentlichte sie ihre Comeback-Single I Have Never Seen.

1999 bis 2006: Tragisches Unglück, in Richtung R&B und sinkende Popularität[Bearbeiten]

Namie Amuro auf dem roten Teppich der MTV Asia Aid

Am 17. März 1999 veröffentlichte sie ihre Single Respect the Power of Love. Am selben Tag erhielt sie die Nachricht, dass ihre Mutter in Okinawa ermordet worden sei. Namie Amuro brach alle Musikpromotion ab und flog nach Okinawa, um den Leichnam ihrer Mutter zu identifizieren.[1] Die Mutter war von ihrem Schwager mit einer Axt erschlagen worden.[1]

Die zwölfte Single folgte am 7. Juli 1999, hieß Toi et Moi (fr. für Du und ich) und wurde als Titellied für den Film Pokémon 2 – Die Macht des Einzelnen verwendet.[2] Gerüchten zufolge wollte sie die Single nicht veröffentlichen, da sie nicht an deren Erfolg glaubte; andererseits wird spekuliert, dass sie die Single aufgrund des Verlusts ihrer Mutter nicht veröffentlichen wollte, daher gab es auch kein Musikvideo zum Titel.[2]

In den folgenden Jahren ihrer Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Produzenten Dallas Austin bewegte sich ihre Musik stärker in Richtung R&B. Die 13. Single Something 'bout the Kiss war ihre erste Single, die von Dallas Austin produziert wurde, und hatte somit einen Hip-Hop- und R&B-Stil. Er produzierte auch gemeinsam mit Tetsuya Komuro ihr drittes Studioalbum Genius 2000, welches im Januar 2000 veröffentlicht wurde. Das Album debütierte auf der Höchstplatzierung. Die Künstlerin sie ging in der ersten Hälfte des Jahres auf eine Tour, um für das Album zu werben. Nach der Tour veröffentlichte sie im Juli ihre Single Never End. Der Song fand beim G8-Gipfel in Okinawa 2000 Verwendung.[3] Das Lied wurde vom damaligen japanischen Premierminister Keizō Obuchi in Auftrag gegeben, der Tetsuya Komuro fragte, ob er ein Lied mit der Botschaft einer Vision der Harmonie und Interaktion in der Welt des 21. Jahrhunderts schreiben könnte. Später wurde Namie angefragt, das Lied beim Gipfel vorzusingen.[4] Im selben Jahr veröffentlichte sie ihr viertes Studioalbum Break the Rules. Es war ihr erstes Studioalbum mit einer Höchstplatzierung auf Platz 2. Insgesamt verkaufte es sich 335.000 Mal.[5]

Bei der Single Say the Word aus dem Jahr 2001 schrieb sie zum ersten Mal die Liedtexte selber. Mit dieser Single verabschiedete sie sich außerdem von ihrem Produzenten Tetsuya Komuro.[6] Gegen Ende 2001 arbeitete sie mit dem Rapper Verbal von M-Flo zusammen am Song Lovin' It. Er wurde im Rahmen des Song+Nation-Projektes als Wohltätigkeitssingle veröffentlicht, deren Einnahmen den Opfern des Terroranschlags vom 11. September 2001 in den USA zugutekommen sollten.

Im März 2002 veröffentlichte sie ihr Kompilationsalbum Love Enhanced Single Collection mit Neuauflagen einiger ihrer Lieder. Im Juli 2002 wurde die Scheidung von Maruyama bekanntgegeben. Am 11. September 2002 veröffentlichte sie ihre Single Wishing on the Same Star, die von Diane Warren geschrieben wurde und im Original von Keedy, im Jahr 1991, gesungen worden war.[7] Somit war das Lied ein Sample. Im Jahr 2002 wandte sich Namie Amuro vollständig dem R&B-Genre zu. Sie veröffentlichte unter anderem zwei Singles, ein Studioalbum und ein Remixalbum unter dem Pseudonym Suite Chic. Hier arbeitete sie mit zahlreichen japanischen populären Hip-Hop- und R&B-Musikern zusammen.

Ab 2003 veröffentlichte sie wieder neue Singles unter ihrem eigenen Namen, darunter Shine More, Put 'Em Up und So Crazy / Come. Alle wurden von Dallas Austin produziert und können ebenfalls dem R&B-Genre zugerechnet werden. Bei dem Lied So Crazy schrieb unter anderem die Musikgruppe Full Force mit. Zum Jahresende hin, im Dezember, veröffentlichte sie ihr fünftes Studioalbum Style, das sich bis zu 222.000 Mal verkaufen konnte und auf Platz 4 der Charts einstieg.[8] In Südkorea stieg das Album auf Platz 10 ein und konnte sich dort bis zu 7.000 Mal verkaufen.[8]

Wegen des Erdbebens im Indischen Ozean 2004 nahm sie als einzige Japanerin am MTV Asia Aid im Februar 2005 teil.[9] Sie spendete ¥10 Millionen (ca. 76.000 ) an UNICEF für die betroffenen Kinder der Katastrophe.[10]

Ihr sechstes Studioalbum Queen of Hip-Pop wurde im Juli 2005 veröffentlicht. Der Song WoWa auf diesem Album gehört zum Soundtrack für den neuen Pink Panther Film. Queen of Hip-Pop gehört zu den erfolgreichsten Alben 2005 in Japan und wurde bis zu 500.000 Mal verkauft.

Im August 2006 gab sie eine weitere Tournee unter dem Namen Namie Amuro Best Tour „Live Style 2006“. Am 17. September trat sie vor 12.000 Menschen im Kokuritsu Yoyogi Kyōgijō in Tokio auf.[11]

2007 bis 2009: Steigende Popularität, Best Fiction und Past < Future[Bearbeiten]

Ihr siebtes Studioalbum Play wurde am 27. Juni 2007 veröffentlicht. Das Album beinhaltet zwölf Lieder, wovon vier als Singles veröffentlicht wurden. Für das Album, das unter anderem auch ein rockiges Lied enthält, wurde Amuro ein Stilwandel zugeschrieben. Das Lied Top Secret daraus wurde als Titellied für die zweite Staffel der Serie Prison Break in Japan verwendet.[12] Das Album erreichte die Höchstplatzierung und wurde somit seit sieben Jahren ihr erstes Album (nach Genius 2000), das dies schaffen konnte. Es ist außerdem ihr viertes Studioalbum, das die Höchstplatzierung erreichen und sich für zwei Wochen auf der Höchstplatzierung halten konnte.[13] Vom 18. August 2007 bis zum 27. Februar 2008 absolvierte sie ihre Tournee unter dem Namen Namie Amuro Play Tour 2007–2008 und gab dabei 65 Konzerte. Erst waren nur 53 Konzerte geplant, aber zwölf weitere wurden hinzugefügt.[14] Die Tour war somit ihre längste und die mit den meisten Konzerten.[14]

Namie Amuro veröffentlichte am 12. März 2008 eine weitere Single, die für die damals neue Vidal Sassoon-Kampagne Fashion x Music x VS warb.[15] Die Single hieß 60s 70s 80s und beinhaltete drei Lieder New Look, Rock Steady und What a Feeling. Diese Lieder sind Samples von erfolgreichen Liedern, die jeweils in den titelgebenden Jahrzehnten erschienen sind. Die Single debütierte auf Platz 2 der Charts und konnte sich mehr als 114.000 Mal verkaufen.[16] In der zweiten Verkaufswoche kletterte die Single an die Spitze der Charts. Dadurch wurde sie zu Amuros erster Hitsingle seit I Have Never Seen vor neun Jahren.[17] Laut Oricon verkaufte sich die Single fast 300.000 Mal und war die einzige Single einer weiblichen Künstlerin, die in den jährlichen Top 30 in Japan gelistet war.

Das dritte Kompilationsalbum Best Fiction wurde am 30. Juli 2008 veröffentlicht. Es beinhaltet alle ihre Singles, die seit Wishing on the Same Star (2002) bis 60s 70s 80s (2008) veröffentlicht wurden. Außerdem gab es zwei neue Lieder: Do Me More und Sexy Girl. Das Lied Do Me More war Teil einer Vidal-Sassoon-Kampagne und das Lied Sexy Girl wurde als Titellied für die Serie Otome no Punch verwendet. In der ersten Woche verkaufte sich die Kompilation mehr als 681.000 Mal und debütierte auf Platz 1 der wöchentlichen Oricon-Charts.[18] Nach der dritten Verkaufswoche brach die Kompilation die Millionen-Marke, außerdem hielt sie sich sechs folgende Wochen auf der Höchstplatzierung. Dies hatte bisher nur die Gruppe Dreams Come True mit ihrem 1993 veröffentlichten Album Magic geschafft.[19] Namie Amuro wurde damit die erste japanische Künstlerin, die jeweils Millionen-Alben in ihrer Jugend, ihren 20ern und ihren 30ern veröffentlichte.[20] Die Kompilation war auf Platz 2 der jährlichen Oricon-Charts 2008, direkt hinter Exiles Exile Love-Album.[21] Es war auch das zweitmeistverkaufte Album in den jährlichen japanischen iTunes-Charts 2008, hinter Hikaru Utada mit Heart Station.[22] Best Fiction wurde mit dem Preis in der originalen Kategorie The Best Album of the Year bei den 50. Japan Record Awards ausgezeichnet.

Am 16. Dezember 2009 wurde ihr neuntes Studioalbum Past < Future veröffentlicht, die ihre Single Wild / Dr. beinhaltet.[23] Das Album wurde ihr sechstes Studioalbum, das die Höchstplatzierung erreichen konnte. Sie überholte damit die Verkaufszahlen ihres Play-Albums. Im April 2010 gab man Tourdaten für eine neun Monate lange Tournee bekannt, die in 26 Städten veranstaltet wurde.

2010 bis 2011: Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Sie gewann am 18. Mai 2010 bei den World Music Awards in Monaco den Preis in der originalen Kategorie Best Artist from Asia.[24] Dies machte sie zur ersten weiblichen asiatischen und zur erst zweiten japanischen Künstlerin – nach Chage and Aska –, die dies geschafft hat. Amuro trat mit Hide and Seek aus ihrem Album Play bei dieser Veranstaltung auf.

Für die Opfer des Tōhoku-Erdbeben 2011 spendete Namie mehr als 15 Millionen €, es wurde auch spekuliert, dass sie für die Reparaturen am Kernkraftwerk Fukushima Daini gespendet haben soll. Insgesamt sollen ihre Spenden mehr als 41,5 Millionen € betragen haben.[25]

Am 27. April 2011 veröffentlichte sie ihr erstes Kooperations-Album unter dem Namen Checkmate!. Das Album beinhaltet neun Zusammenarbeiten, die in der Zeit von 2003 bis 2011 aufgenommen wurden. Dazu gehören zum Beispiel die Lieder Do What U Gotta Do, Luvotomy, Black Diamond, Rock U und Fake. Außerdem gab es vier neue Lieder wie Wonder Woman, eine Zusammenarbeit mit Ai und Anna Tsuchiya, Make It Happen mit Afterschool, Unusual mit Yamashita Tomohisa und #1 mit Kawabata Kaname (von Chemistry). Als Erscheinungstermin war eigentlich der 23. März 2011 geplant, aber durch das Tōhoku-Erdbeben 2011 verzögerte er sich auf April.[26]

Während ihrer Live Style 2011-Tour wurden zwei neue Lieder hinzugefügt. Diese Lieder waren Arigatou: Thank the World for Love... Gift Song for 2011 und Higher. Das Lied Higher sollte das Titellied einer neuen Coke Zero-Werbung werden, wurde aber nie im TV ausgestrahlt. Ihr Lied Arigatou wurde in einer A cappella-Version als Titellied für eine Kose Esprique-Kampagne verwendet. Um ihren Fans näherzukommen, eröffnete man am 16. November den offiziellen YouTube-Kanal von Namie Amuro, der seitdem Aufmerksamkeit von Fans aus der ganzen Welt bekommt. Die nächste Single Sit! Stay! Wait! Down! / Love Story wurde am 7. Dezember 2011 veröffentlicht. Außerdem veröffentlichte sie am 21. Dezember 2011 ihr Konzert mit dem Titel Namie Amuro: Live Style 2011 im DVD- und Blu-ray-Format.

Seit 2012: Uncontrolled, 20th Anniversary und Feel[Bearbeiten]

Im Juni 2012 veröffentlichte Namie Amuro ihr zehntes Studioalbum Uncontrolled. Das Album hielt sich drei Wochen lang auf der Höchstplatzierung und war somit ihr einziges Studioalbum, das dies geschafft hat.[27] Es war (auf alle ihre Alben bezogen) ihr zehntes Album mit der Höchstplatzierung, außerdem war es mit mehr als 517.000 verkauften Einheiten 2012 auf Platz 11 der meistverkauften Alben in Japan.

Am 16. September war ein Konzert in ihrer Heimatstadt Okinawa geplant, um das Jubiläum ihrer seit 20 Jahren laufenden Bühnenauftritte zu feiern. Es wäre ihr erstes Konzert gemeinsam mit Gastkünstlern gewesen. Es sollte vor 27.000 Fans stattfinden. Wegen einer Taifunwarnung und den starken Niederschlägen in Okinawa wurde das Konzert aber abgesagt. Es gab auch kein neues Datum, da das Konzert eine spezielle Veranstaltung sein sollte. Sie startete daraufhin am 24. November ihre Namie Amuro 5 Major Domes Tour 2012: 20th Anniversary Best-Tour. Dies war seit 15 Jahren ihre erste Dome-Tour. Die Tour wurde mit einem Publikum von insgesamt 340.000 Menschen die meistbesuchte Dome-Tour einer weiblichen Künstlerin.

Fast genau ein Jahr nach der letzten Single veröffentlichte sie am 6. März 2013 ihre 38. Single mit dem Titel Big Boys Cry / Beautiful. Sie kam erstmals seit White Light / Violet Sauce ohne eine CD+DVD-Version heraus. Mit fast 32.000 verkauften Einheiten zählt die Single auch zu ihrer schlechtestverkauften. Einen Monat später, im April, veröffentlichte sie die digitale Single zu Contrail, welche als Titelmelodie für das japanische Dorama Soratobu Kouhou Shitsu verwendet wurde. Für den 10. Juni kündigte man ihr zehntes Studioalbum mit dem Titel Feel an. Das Album umfasst zwölf Titel, wovon Big Boys Cry und Contrail bekannt waren, außerdem gab es fünf neue Musikvideos, dazu auch ein Musikvideo zu Contrail. Gleichzeitig arbeitete sie mit TLC zusammen und übernahm in einer Neuauflage von Waterfalls den Part von Left Eye. Das Ganze erschien digital am 12. Juni. Außerdem haben TLC auch einen Gastauftritt in dem Musikvideo zu Hands on Me, welches ebenfalls ein Titel aus dem zehnten Studioalbum ist.[28] Am ersten Tag verkaufte sich das Studioalbum 111.458 Mal. Außerdem wurde bekannt, dass sie mit dieser Veröffentlichung die erste Künstlerin sei, die beim neuen Sublabel von Avex namens Dimension Point unter Vertrag steht.[29] Sie war in der Oktober-Ausgabe (2013) der japanischen Vogue vertreten, hier gab sie die Zusammenarbeit mit Gucci und Vogue Japan bekannt.[30] Sie wirbt hierbei für die Herbst-Winter-Kollektion 2013/14. Im November 2013 brach sie die Ein-Millionen-Marke auf dem sozialen Netzwerk Facebook, was bis dato keinem anderen japanischen Künstler vorher gelang.[31] Vom 16. April, bis zum 21. Dezember 2013 ging ihre The Namie Amuro Feel Tour 2013 Konzerttournee, hierbei feierte sie ihr 500. Konzert.[32]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1995 Preis als Best Music für Try Me: Watashi wo Shinjite (jap. Try Me ~私を信じて~), bei den 37. Japan Record Awards.
  • 1996 Preis als Music Award bei den 33. Golden Arrow Awards.
  • 1996 Preis als Female Player bei den '96 Best Dresser Awards.
  • 1996 Preis als Best Idol bei den ersten Idol Music Awards.
  • 1996 Preis als Best Music für Don't Wanna Cry, bei den 38. Japan Record Awards.
  • 1996 Preis als Best Album für Sweet 19 Blues, bei den 38. Japan Record Awards.
  • 1997 Preis als J-Pop Award für Can You Celebrate?, bei den 11. Japan Gold Disc Awards.
  • 1997 Preis als Best 5 Artists bei den 11. Japan Gold Disc Awards.
  • 1997 Preis als Best 5 Singles für Don't Wanna Cry, bei den 11. Japan Gold Disc Awards.
  • 1997 Preis als Music Video Award für Amuro Namie First Anniversary, bei den 11. Japan Gold Disc Awards.
  • 1997 Preis als Single Award für Can You Celebrate?, bei den 30. Japan Record Sales Awards.
  • 1997 Preis als Best Music für Can You Celebrate?, bei den 39. Japan Record Awards.
  • 1998 Preis als Song of the Year für Can You Celebrate?, bei den 12. Japan Gold Disc Awards.
  • 1998 Preis als Pop Album of the Year für Concentration 20, bei den 12. Japan Gold Disc Awards.
  • 1999 Preis als Pop Album of the Year für 181920, bei den 13. Japan Gold Disc Awards.
  • 2000 Preis als Yoshida Tadashi Award für Something 'Bout the Kiss, bei den 32. Japan Usen Awards.
  • 2000 Auszeichnung bei den Naha Citizenship Honor Awards
  • 2000 Preis als Special Award für Never End, bei den 42. Japan Record Awards.
  • 2001 Preis als Millennium Special Award für Never End, bei den 33. Japan Usen Awards.
  • 2003 Preis als Best Collaboration für Suite Chic, bei den MTV Video Music Awards Japan '03
  • 2004 Preis als Best R&B Video und Best Buzz Asia, bei den MTV Video Music Awards Japan '04
  • 2005 Preis als Best R&B Video und Asia the Best Performing Artist, bei den MTV Video Music Awards Japan '05
  • 2007 Auszeichnung als Student Voice in Form des Respect Awards, bei den MTV Student Voice Awards 2007
  • 2008 Preis als Best Female Video für Hide & Seek, bei den Space Shower Music Video Awards Japan '08
  • 2008 Preis als Best Album Award für Best Fiction, bei den 50. Japan Record Awards.
  • 2009 Preis als Best 10 Albums für Best Fiction, bei den 23. Japan Gold Disc Awards.
  • 2009 Preis als Best Artist bei den Space Shower Music Awards '09.
  • 2009 Preis als Best Female Video für New Look, bei den Space Shower Music Awards '09.
  • 2009 Preis als Best Female Video für New Look, bei den MTV Video Music Awards Japan 2009.
  • 2009 Preis als Best R&B Video für Sexy Girl, bei den MTV Video Music Awards Japan 2009.
  • 2010 Preis als Best Asian Artist bei den World Music Awards in Monaco.[33]
  • 2010 Preis als Best Female Video für Fast Car, bei den MTV Video Music Awards Japan 2010.
  • 2012 Preis als Best Video für Love Story, bei den MTV Video Music Awards Japan 2012.
  • 2012 Preis als Best Collaboration Video für Make It Happen, bei den MTV Video Music Awards Japan 2012.

Diskografie[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Namie Amuro/Diskografie

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Namie Amuro – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vol.10 No.8 Saturday Evening Edition Tragedy; mom of Amuro slain In web.archive (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  2. a b Generasia Toi et Moi In Generasia (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  3. mofa.go.jp Kyushu-Okinawa Summit 2000 Reference Materials (PDF; 39 kB) In mofa.go.jp (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  4. TIME ASIA 'There Were Times I Nearly Gave Up' In cgi.cnn.com (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  5. Generasia Break the Rules In Generasia (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  6. Oricon Amuro Namie Oricon Interview In Oricon (japanisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  7. music.goo.ne.jp Wishing On The Same Star - 安室奈美恵 In music.goo.ne.jp (japanisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  8. a b Generasia Style (Amuro Namie) In Generasia (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  9. BBC Großbritannien Global stars play Asia Aid show In BBC (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  10. ttenoovy Namie Amuro donates Y10 million to child victims in Sumatra In asian fanatics (englisch), abgerufen am 19. Mai 2013
  11. Oricon 安室が全国ツアー東京公演で熱唱 In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  12. webarchive 過去のニュース In Fox TV (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  13. Oricon 安室&GReeeeN強し!アルバム1位、2位は先週と変わらず! In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  14. a b Natalie 安室奈美恵、過去最長のロングツアーがDVD化 In natalie.mu (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  15. Oricon 安室奈美恵、夢のコラボで新曲初披露 In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  16. Oricon 2008年03月第4週の邦楽シングルランキング情報 In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  17. webarchive 安室9年3カ月ぶりにオリコン1位獲得 In daily.co.jp (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  18. Oricon 安室ベスト盤が今年最高の初動売上68.1万枚でアルバム通算7作目の首位 In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  19. Oricon 安室奈美恵の勢い衰えず!ドリカム以来14年8ヶ月ぶりの6週連続首位 In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  20. webarchive 安室、史上初3年代ミリオンアルバム達成! In sanspo.com (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  21. Oricon ORICON 2008 SPECIAL In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  22. barks.jp 2008年、「iTunes Store」で最もダウンロードされた楽曲が発表 In barks.jp (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  23. OOPS! 安室奈美恵、ニューアルバムを12月16日リリース In oops-music.com (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  24. NAMIE AMURO NETWORK Namie attended 'WORLD MUSIC AWARDS 2010' In Namie Amuro Network (englisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  25. Serdar Namie Amuro und Ayumi Hamasaki haben am meisten gespendet! In hamasaki.asia (deutsch), abgerufen am 22. Juni 2013
  26. onekjpop Amuro Namie’s “Checkmate” to be released on the 27th! In OneAsiaa (englisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  27. Oricon 【オリコン】安室奈美恵、20年目で初の新作V3 In Oricon (japanisch), abgerufen am 18. Mai 2013
  28. Jacques Peterson J-pop Queen Namie Amuro Gets Down With TLC In Her “Hands On Me” Music Video In POP DUST (englisch), abgerufen am 15. Juni 2013
  29. Serdar Feel (Amuro Namie) In Generasia (englisch), abgerufen am 10. Juli 2013
  30. Namie Amuro GUCCI×VOGUE JAPAN×安室奈美恵による豪華コラボレイションが実現!! In namieamuro.jp (japanisch), abgerufen am 28. August 2013
  31. Music on Facebook Japan Music on Facebook Japan In Facebook (englisch / japanisch), abgerufen am 17. November 2013
  32. boy amu namie amuro - FEEL TOUR NEWS(2013.12.9) In YouTube (japanisch), abgerufen am 22. Dezember 2013
  33. Amuro Namie – An Asian Woman's First Honor!. Musicjapanplus. 20. Mai 2010. Abgerufen am 20. Mai 2010.