Nana Mizuki

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Nana Mizuki (jap. 水樹 奈々, Mizuki Nana), geboren als Kondō Nana (jap. 近藤 奈々; * 21. Januar 1980 in Niihama), ist eine japanische Sängerin, Songwriterin und Seiyuu (Synchronsprecherin).

Leben[Bearbeiten]

Sie verbrachte ihre Kindheit in Niihama, wo ihre Eltern ihr beibrachten, Enka (japanischen Schlager) zu singen. Ihr Debüt als Synchronsprecherin, hauptsächlich für Animes, gab sie 1998, allerdings veröffentlichte sie ihre Debüt Single „Omoi“ erst im Jahr 2000 unter dem Label King Records. Ihr erstes Album brachte sie im Dezember 2001 heraus.

In den darauf folgenden Jahren hatte Nana ihren größten Erfolg mit der Single „Innocent Starter“ (Opening für den Anime Magical Girl Lyrical Nanoha), ihre erste Single, die es in die Top 10 der japanischen Oricon Charts schaffte (Platz 9). Seitdem schafften Nanas Singles es in immer höhere Chart-Positionen und sie etablierte sich zu einer ziemlich erfolgreichen Sängerin. Des Weiteren ist sie eine äußerst beliebte Seiyuu, mit mehr als 130 verschiedenen Synchronrollen.

Im Juli 2009 erreichte ihr Album Ultimate Diamond Platz 1 der Oricon Charts und ihre Single Phantom Minds, die im Januar 2010 erschien, schaffte es ebenfalls auf Platz 1. Nana ist somit die erste Seiyuu-Sängerin, die es geschafft hat, die Spitze der Album- und Single-Charts zu erreichen.

Werdegang[Bearbeiten]

Geboren in Niihama, begann sie bereits mit 5 Jahren das Singen zu trainieren. Ihre Eltern hatten einen kleinen Klassenraum, wo sie Leuten das Singen von Enka-Liedern beibrachten. Schon damals hatte Nana immer davon geträumt eines Tages auf einer großen Bühne zu stehen.

1993 veröffentlichte sie eine Kassette mit dem Lied „Tsugazakura“ unter dem Namen Nana Kondou. Sie gewann kurze Zeit später die Audition zum Game „Noël: La Neige“ und wurde zu einer Synchronsprecherin. 1998 veröffentlichte sie einen Image-Song namens „Girl's Age“ unter dem Namen Chisato Kadokura. Als sie mit 20 Jahren ein Konzert gab, wurde sie von der Plattenfirma King Records entdeckt. Ihre erste Single, die sie 2000 unter dem Namen Nana Mizuki veröffentlichte, war „Omoi“. 2004 schaffte es ihre Single „Innocent Starter“ auf Platz 9 der Wochen-Charts und ein Jahr später „Eternal Blaze“ sogar auf Platz 2.

Nana gewann den „Best Musical Performance“ Award mit ihrem Song „Justice to believe“ in den ersten Seiyū Awards 2007. Als ihr siebtes Album Ultimate Diamond auf Platz 1 der Oricon Weekly Album Charts landete, wurde sie somit zur ersten Seiyū, die Platz 1 der Oricon Charts erreichte. Ultimate Diamond verkaufte sich über 74.000 mal in der ersten Woche und überbot damit die populäre Hip-Hop Band The Black Eyed Peas mit ihrem Album The E.N.D., das sich 20.000 mal in Japan verkaufte. Nana schaffte auch gleich einen zweiten Rekord, denn ihre 21. Single Phantom Minds war die erste Single einer Seiyū, die auf Platz 1 der Charts landete.

Am 23. November 2009 gab der japanische Sender NHK bekannt, dass Nana am 60. Kōhaku Uta Gassen teilnehmen wird. Es war das erste Mal, dass Nana an der Show teilnahm und sie wählte ihren Song „Shin Ai“ für die Performance aus. Die Kōhaku-Show gilt in Japan als großes Sprungbrett in der Karriere eines Sängers, da diese Sendung äußerst beliebt und bekannt ist.

Synchronrollen[Bearbeiten]

Japanische Synchronisationen[Bearbeiten]

2006
2010

Anime-Serien[Bearbeiten]

1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Nana Mizuki/Diskografie

Alben[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 2000: Omoi
  • 2001: Heaven Knows
  • 2001: The Place of Happiness
  • 2002: Love & History
  • 2002: Power Gate
  • 2002: Suddenly~Meguriaete~ / Brilliant Star
  • 2003: New Sensation
  • 2003: Still in the Groove
  • 2004: Panorama
  • 2004: Innocent Starter
  • 2005: Wild Eyes
  • 2005: Eternal Blaze
  • 2006: Super Generation
  • 2006: Justice to Believe / Aoi Iro
  • 2007: Secret Ambition
  • 2007: Massive Wonders
  • 2008: Starcamp EP
  • 2008: Trickster
  • 2009: Shin Ai
  • 2009: Mugen
  • 2010: Phantom Minds
  • 2010: Silent Bible
  • 2011: Scarlet Knight
  • 2011: Pop Master
  • 2011: Junketsu Paradox
  • 2012: Synchrogazer
  • 2012: Time Space EP
  • 2012: Bright Stream
  • 2013: Vitalization

Konzerte[Bearbeiten]

Eigene Konzerte[Bearbeiten]

  • 2000: Nana Mizuki 20th Birthday Anniversary Live
  • 2001: Nana Mizuki 21 Anniversary Concert „Happy“
  • 2001: Nana Mizuki X’mas Live „Supersonic Girl“
  • 2003: Nana Mizuki Live Attraction
  • 2003: Nana Mizuki Live Sensation Zepp Side/Hall Side
  • 2003–2004: Nana Mizuki Live Skipper Countdown
  • 2004: Nana Mizuki Live Spark
  • 2004–2005: Nana Mizuki Live Rainbow
  • 2005: Nana Mizuki Live Rocket
  • 2006: Nana Mizuki Livedom -Birth-
  • 2006: Nana Mizuki Live Universe
  • 2007: Nana Mizuki Live Museum 2007
  • 2007: Nana Summer Festa 2007
  • 2007–2008: Nana Mizuki Live Formula 2007-2008
  • 2008: Nana Mizuki Live Fighter 2008 Blue Side/Red Side
  • 2009: Nana Mizuki Live Fever 2009
  • 2009: Nana Mizuki Live Diamond 2009
  • 2010: Nana Mizuki Live Academy 2010
  • 2010: Nana Mizuki Live Games 2010 Red/Blue stage
  • 2011: Nana Mizuki Live Grace 2011 -Orchestra-
  • 2011: Nana Mizuki Live Journey 2011
  • 2011: Nana Mizuki Live Castle 2011
  • 2012: Nana Mizuki Live Union 2012
  • 2013: Nana Mizuki Live Grace 2013 -Opus II-
  • 2013: Nana Mizuki Live Circus 2013
  • 2014: Nana Winter Festa 2014
  • 2014: Nana Mizuki Live Flight 2014

Andere Konzerte[Bearbeiten]

  • 2001: Happy Lesson Concert
  • 2001: Memories Off 1st Concert
  • 2003: Memories Off 2nd Concert
  • 2005: Animelo Summer Live 2005
  • 2006: Animelo Summer Live 2006
  • 2007: Animelo Summer Live 2007
  • 2008: Animelo Summer Live 2008
  • 2009: Animelo Summer Live 2009
  • 2010: Animelo Summer Live 2010
  • 2011: Animelo Summer Live 2011
  • 2013: Animelo Summer Live 2013
  • 2014: Animelo Summer Live 2014

Weblinks[Bearbeiten]