Nantes

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Nantes (Begriffsklärung) aufgeführt.
Nantes
Wappen von Nantes
Nantes (Frankreich)
Nantes
Region Pays de la Loire (Präfektur)
Département Loire-Atlantique
Arrondissement Nantes
Kanton Chef-lieu von 11 Kantonen
Koordinaten 47° 13′ N, 1° 33′ W47.217222222222-1.553888888888912Koordinaten: 47° 13′ N, 1° 33′ W
Höhe 2–52 m
Fläche 65,19 km²
Einwohner
– Unité urbaine
287.845 (1. Jan. 2011)
544.932
Bevölkerungsdichte 4.415 Einw./km²
Postleitzahl 44000, 44100, 44200 und 44300
INSEE-Code
Website www.nantes.fr
.

Nantes [nɑ̃ːt] (bretonisch Naoned; lateinisch Portus Namnetus) ist eine Großstadt im Westen Frankreichs, Präfektur im Département Loire-Atlantique (bret. Liger-Atlantel) und Hauptort der Region Pays de la Loire.

Die zeitweilige Hauptstadt der historischen Bretagne wurde 1941 mit dem Département Loire-Atlantique von dieser abgespalten und ist deshalb kein Teil der modernen Verwaltungsregion Bretagne.

Im Oktober 2010 bekam die Stadt Nantes als vierte europäische Stadt die Auszeichnung Umwelthauptstadt Europas 2013.

Geographie[Bearbeiten]

Mit 287.845 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) rangiert Nantes in der Reihe der größten Städte Frankreichs auf Platz sechs. Die Einwohnerzahl der Agglomeration beträgt rund 550.000. Bei Nantes münden die Erdre und die Sèvre in die Loire. Die Stadt befindet sich etwa 55 Kilometer östlich des Atlantiks und liegt zum größten Teil am Nordufer der Loire. Die klimatischen Bedingungen von Nantes werden durch die Nähe zum Atlantik bestimmt: Die Winter sind mild und feucht, die Sommer warm und nicht zu trocken. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 11,9 °C. Nahe der Stadt befindet sich das geographische Zentrum der Landhemisphäre der Erdkugel.

Nantes
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
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9
 
 
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9
3
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Nantes
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 8,4 9,6 12,2 14,9 18,2 21,9 24,4 24,0 21,8 17,3 12,1 9,0 Ø 16,2
Min. Temperatur (°C) 2,4 2,8 4,0 5,9 9,0 11,9 13,9 13,5 11,8 8,9 5,1 3,0 Ø 7,7
Niederschlag (mm) 86,6 70,2 69,1 49,9 64,1 45,0 46,4 44,8 62,2 79,2 86,9 84,1 Σ 788,5
Sonnenstunden (h/d) 2,3 3,5 4,8 6,2 6,8 8,0 8,6 7,7 6,4 4,5 3,0 2,3 Ø 5,3
Regentage (d) 13 11 11 9 11 8 7 7 8 10 11 12 Σ 118
Luftfeuchtigkeit (%) 88 85 81 77 78 76 75 75 79 85 88 89 Ø 81,3
T
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11,9
24,4
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Rot ein goldenes nach links fahrendes Boot mit drei goldenen Masten und Rahen, daran fünf hermelingefärbte Rahsegel, der Heckmast nur mit einem, und goldenen Mastwimpeln. Der Schildfuß ist grün und Schildhaupt mit fünf großen Hermelinen besät.

Geschichte[Bearbeiten]

Altertum und Völkerwanderung[Bearbeiten]

Zwischen 900 und 600 v. Chr. sind bereits Siedlungsreste am Ufer der Loire nachgewiesen. Gegen 500 v. Chr. siedelten in der Region um das heutige Nantes Kelten. Im Gallischen Krieg wurde das Gebiet 56 v. Chr. der römischen Herrschaft unter Caesar unterworfen. Im Jahr 50 v. Chr. wurde auf dem Gebiet der heutigen Stadt Nantes die römische Hafenstadt Portus Namnetus gegründet. Im dritten Jahrhundert traten die Bewohner zum Christentum über. Etwa zeitgleich fielen ab 285 die Sachsen in die Region ein.

Im 5. und 6. Jahrhundert kamen angeblich Bretonen von den Britischen Inseln, die schriftlichen und archäologischen Belege für solche Ansiedlungen sind jedoch denkbar gering. 843 ist die erste Brandschatzung durch die Normannen überliefert.

Mittelalter bis zur Neuzeit[Bearbeiten]

1066 unterwarf sich der Graf von Nantes dem Herzogtum der Bretagne. Im Jahr 1154 wurde Nantes an Heinrich II. übergeben, der im gleichen Jahr den englischen Thron bestieg. 1460 wurde in Nantes die Universität gegründet. Nach dem Tod der Anne de Bretagne (1477–1514) wurde die Bretagne dem französischen Stammland angegliedert.

Mit dem Edikt von Nantes (Toleranzedikt), von Heinrich IV. am 13. April 1598 verabschiedet, wurde die jahrzehntelange Unterdrückung und Verfolgung der Hugenotten durch die katholische Kirche und den französischen Staat beendet. Diese hatte ihren Höhepunkt 1572 in der sogenannten Bartholomäusnacht. Das Edikt von Nantes, das den französischen Calvinisten freie Religionsausübung zugestand, wurde jedoch im Jahr 1685 von Ludwig XIV. widerrufen (Edikt von Fontainebleau).

Aufgrund der günstigen Lage an der Loire-Mündung erlebte die Stadt im 18. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung und wurde zur bedeutendsten Hafenstadt Frankreichs. Dies verdankte sie dem Asienhandel, vor allem aber dem florierenden Sklavenhandel. Rund die Hälfte aller französischen Sklavenschiffe lief in Nantes aus.[1] Am Quai de la Fosse, der Anlegestelle der Sklavenschiffe, wurde 2012 ein Mahnmal für die Abschaffung der Sklaverei eingeweiht.[2]

Das Gebiet des Vendée-Aufstandes, der sich gegen die zunehmend radikaler werdenden Maßnahmen der französischen Revolutionsregierung wandte, schloss auch die Gegend um Nantes mit ein. Während der Terrorherrschaft wurde der Vendée-Aufstand von den Truppen des Nationalkonvents blutig niedergeschlagen. Durch die sogenannten „Höllenkolonnen“ (frz. colonnes infernales) ließ die Pariser Regierung auch noch nach der Niederschlagung der Erhebung plündern und brandschatzen, so das Land systematisch verwüsten und an der Zivilbevölkerung Vergeltung üben. Carrier, der Abgesandte der Pariser Revolutionsregierung, ließ in und um Nantes angeblich 16.000 „Gegner der Revolution“ hinrichten, vorwiegend durch die als Noyades oder Taufe von Nantes bezeichneten Massenertränkungen in der Loire.

1826 wurde in Nantes die erste öffentliche Omnibuslinie der Welt eingeweiht. 1903 wurde mit der Schwebefähre Nantes die weltweit fünfte bekannte solcher Fähren eröffnet, sie wurde 1958 abgerissen.

Nantes war das Ziel der Hinfahrt beim weltweit ersten Motorradrennen. Am 20. September 1896 trugen acht Teilnehmer einen Wettbewerb von Paris nach Nantes und wieder zurück aus. M. Chevalier gewann auf einer Michelin-Dion.[3]

Nantes im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Im Juni 1940 erfolgte im Zuge des Westfeldzugs die Besetzung der Stadt durch deutsche Truppen. Am 20. Oktober 1941 wurde der deutsche Stadtkommandant Oberstleutnant Karl Hotz von der Résistance getötet; als Racheakt wurden 48 Geiseln hingerichtet (die Hauptverkehrsstraße Cours des 50 Otages erinnert an diese Tragödie).[4][5]

Ab 1943 unterhielt die Kriegsmarine ein Marinelazarett in der Stadt. Zwischen dem 16. und dem 23. September 1943 wurde Nantes durch alliierte Luftangriffe schwer getroffen. Nach der Landung der Alliierten in der Normandie Anfang Juni 1944 wurde die Stadt am 12. August 1944 von den deutschen Besatzungstruppen geräumt.

Bei der Schaffung der Regionen Frankreichs im Juni 1941 durch die Vichy-Regierung wurde das Département Loire-Atlantique und damit Nantes, die frühere bretonische Hauptstadt, der Region Pays de la Loire zugeteilt und dadurch von der neuen Region Bretagne abgetrennt.

Gegenwart[Bearbeiten]

1962 wurde die Universität von Nantes wieder eröffnet. Der Niedergang der Werftenindustrie Ende der 80er-Jahre stürzte Nantes in eine tiefe Krise. 1989 wurde die letzte Werft geschlossen.[6] Die Folge waren hohe Arbeitslosigkeit und sozialer wie kultureller Zerfall (höchste Alkoholikerquote Frankreichs). Die TGV-Verbindung mit Paris und eine starke Auslagerung der nationalen Verwaltung von Paris in die Provinz bedeuteten den Anfang für den Wiederaufstieg von Nantes. Auch die Wiedereinführung der Straßenbahn (Tram) und die Organisation zahlreicher kultureller Festivitäten (Rendez-vous de l’Erdre, Royal de Luxe) trugen zum erneuten Aufstieg der Atlantik-Metropole bei. Die Konkurrenten Rennes und Angers hat Nantes weit hinter sich gelassen, als neuer Maßstab gilt jetzt Bordeaux. Es gibt Bestrebungen, die Region neu zu formen und zu vereinen, um die kulturellen Gemeinsamkeiten stärker ins Licht zu stellen. Die letzte inoffizielle Volksabstimmung im Jahre 2003 wies eindeutig in diese Richtung.

Von 1989 bis 2012 war Jean-Marc Ayrault Bürgermeister von Nantes und zugleich Abgeordneter in der Nationalversammlung. Er trat einige Monate nach seiner Ernennung zum Premierminister als Bürgermeister zurück, sein Nachfolger ist Patrick Rimbert (PS).[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1750 57.000
1954 222.800
1962 246.200
1968 260.244
20. Februar 1975 256.693
4. März 1982 247.227
5. März 1990 244.995
8. März 1999 277.728
2005 280.600
2008 289.800

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Straßenbahn in Nantes (Adtranz)

Die Bedeutung von Nantes als Seehafen nahm mit zunehmender Größe der Schiffe immer weiter ab. Der Hafen besitzt heute keinerlei Bedeutung mehr, die großen Frachter löschen ihre Waren 50 Kilometer westlich von Nantes in St. Nazaire. Im 19. Jahrhundert wurde der schiffbare Canal de Nantes à Brest errichtet, der heute hauptsächlich von Sport- und Hausbooten touristisch genutzt wird. Die Schwebefähre über die Loire wurde 1955 stillgelegt.

Wichtige Industriezweige sind die Eisen-, Glas-, Textil-, Zuckerindustrie und die Lebensmittelindustrie, beispielsweise wurde hier 1891 Saupiquet gegründet. Die Gründung zahlreicher Feingebäck-Firmen von internationalem Renommee fand in Nantes statt: BN (Biscuiterie nantaise) und LU (Lefèvre-Utile) sind nur zwei Beispiele. Am südlichen Stadtrand von Nantes befindet sich ein Airbuswerk mit ca. 10.000 Beschäftigten.

Der Großraum Nantes besitzt ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz. Es wird von der Semitan (Société d’économie mixte des transports en commun de l’agglomération nantaise) betrieben. Hauptverkehrsmittel sind:

Nantes besaß bereits seit 1885 eine Straßenbahn, deren Fahrzeuge zunächst mit Druckluft betrieben wurden. Die Elektrifizierung der Strecken erfolgte 1913. Der Betrieb wurde 1958 eingestellt, wie die meisten Straßenbahnen in Frankreich in der Nachkriegszeit stillgelegt wurden. Im Jahr 1985 wurde ein neues Straßenbahnnetz eröffnet, als erste Neuanlage in Frankreich.

Seit November 2006 besitzt die Stadt mit der Linie 4 einen sogenannten „Busway“. Es handelt sich hierbei um ein Bus Rapid Transit System, eine Buslinie die konsequent auf eigenen Fahrbahnen geführt wird und auch an den Kreuzungen absoluten Vorrang hat.

Der Flughafen Nantes Atlantique im Südwesten der Stadt ist gut ausgelastet, weshalb ein Neubau im Norden der Stadt in Planung ist. Von Paris aus ist Nantes in gut zwei Stunden per TGV erreichbar.

Kultur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

In Nantes studieren etwa 54.000 Studenten, etwa 36.000 an der Universität Nantes. Daneben gibt es auch mehrere private Hochschulen.

Medien[Bearbeiten]

Die meistgelesene regionale Tageszeitung ist die „Ouest France“, die allerdings in Rennes erscheint. Neben weiteren Zeitungen und Magazinen senden zwei Fernsehsender und eine Vielzahl von Radiostationen von Nantes aus.

Sport[Bearbeiten]

Die wichtigste Sportmannschaft in Nantes ist die Fußballmannschaft FC Nantes Atlantique, die schon mehrmals, zuletzt 2001, die französische Meisterschaft gewinnen konnte.

  • Vereine
    • Hermine de Nantes Atlantique (Basketball)
    • Nantes Atlantique Baseball (Baseball)
    • ASPTT Nantes Football (Fußball)
    • La Nantaise (Gymnastik)
    • HBC Nantes (Handball)
    • Centre Subaquatique nantais (Hockey)
    • Les Corsaires (Hockey)
    • Stade Nantais Université Club (Rugby)
    • Saint-Joseph Volley Nantes Atlantique (Volleyball)
    • Stade Nantais Athlétique Club (Leichtathletik)
    • Racing Club Nantais (Leichtathletik)
  • Stadien

Im September 2012 fand die Swingolf-Europameisterschaft auf der dortigen 18-Loch-Anlage statt.[8]

Musik[Bearbeiten]

Seit 1971 besteht das Orchestre national des Pays de la Loire, ein professionelles Symphonieorchester, das je zur Hälfte in Nantes und Angers spielt. Ebenfalls mit Angers teilt sich Nantes eine Oper, die im Théâtre Graslin spielt.

Mehrere Musiker kommen aus Nantes, wie Dominique A oder die Musikgruppe Tri Yann.

Museen[Bearbeiten]

Nantes verfügt über mehrere bedeutende Museen, darunter das Musée des Beaux Arts, das wegen Erweiterung und Grundrenovierung zurzeit geschlossen ist (deshalb sind Wechselausstellungen während der Bauarbeiten in der Chapelle de l’Oratoire zu sehen), ein Jules-Verne-Museum, das Musée Dobrée, das Museum zur Geschichte von Nantes im Schloss der Herzöge der Bretagne und ein Naturkundemuseum. Wechselnde Ausstellungen moderner Kunst zeigt das Lieu Unique, ein Kulturzentrum in der ehemaligen Keksfabrik LU.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind :

  • Das Schloss der Herzöge der Bretagne: Das letzte Schloss an der Loire vor dem Ozean, in dem sich heute das Historische Museum von Nantes befindet, und das nach 15 Jahren Restaurierung Anfang 2007 seine Tore wieder geöffnet hat.
  • Eine Vielzahl weiterer Kirchen. Dazu zählen die spätgotische Kirche Sainte-Croix mit einem Renaissance-Kirchenturm inmitten der Altstadt und die neogotischen Bauten von Saint-Nicolas und Saint-Clement.
  • Im Zuge der Umwandlung des alten Hafengeländes auf der Île de Nantes ist ein Ausstellungsraum im alten Bananenhangar entstanden. Alte Werftkräne wurden renoviert, um an den industriellen Charakter des Areals zu erinnern.
  • Maillé-Brézé Naval Museum. Der französische Zerstörer D 627 Maillé-Brézé liegt heute auf Wunsch von General de Gaulle als Museumsschiff am Ufer der Loire und informiert über den Zweiten Weltkrieg.
  • Parks, besonders der botanische Garten beim Hauptbahnhof, und Einkaufsstraßen wie zum Beispiel die Rue Crébillon und die historische Passage Pommeraye, eine Händlergalerie aus dem 19. Jahrhundert.
  • Das Bistro La Cigale, das als eines der schönsten Frankreichs gilt, am Theaterplatz des renovierten Théâtre Graslin. Die Brasserie im Art Nouveau-Stil des 19. Jahrhunderts hat mit seinem Dekor die Surrealisten und Jacques Demy inspiriert, der hier Szenen seines Films “Lola” (1960) gedreht hat.
  • Neubauten wie der Justizpalast des Architekten Jean Nouvel.
  • Entlang der Loire von Nantes bis Saint-Nazaire baut der Dauerkunstparcours Estuaire ein Museum mit 28 Kunstwerken auf 60 Kilometern Länge auf.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Von Ende Januar bis Anfang Februar findet das klassische Musikfestival La Folle Journée statt, das viele internationale Gäste anzieht. Am ersten Septemberwochenende finden jährlich die Rendez-vous de l’Erdre, ein großes Jazzfestival am Ufer der Erdre, statt. Estuaire ist ein Kunstprojekt entlang der Mündung der Loire, das 2007, 2009 und 2012 stattfand.

Galerie[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Söhne und Töchter von Nantes sind unter anderem die Herzogin Anne de Bretagne, der Schriftsteller Jules Verne, der französische Innenminister Pierre Waldeck-Rousseau, der Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger Aristide Briand sowie der Fußballnationalspieler Jérémy Toulalan.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Filme um Nantes[Bearbeiten]

Jacques Demy[Bearbeiten]

  • Lola, von Jacques Demy (1960)
  • Une chambre en ville (Ein Zimmer in der Stadt), von Jacques Demy (1982)
  • Jacquot de Nantes (Jacquot), von Agnès Varda (1990): über die Kindheit von Jacques Demy und seine Anfänge als Filmemacher in den Jahren 1945–1949

Andere Filme[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Paul Bois: Histoire de Nantes. Privat, Toulouse 1977, ISBN 978-2708947177.
  •  Annick Caraminot und Eric Milteau: Nantes, les couleurs d’une ville. Ouest-France, 2001, ISBN 978-2737331169.
  •  Christophe Catsaros: Le Lieu Unique: Le chantier, un acte culturel. Actes Sud, 2004, ISBN 978-2742763917.
  •  Michel Ferloni und Georges Alexis Pernoud: Nantes: Entre Loire et Atlantique. Fernand Nathan, 2002, ISBN 978-2092611135.
  •  Valéry Joncheray und Luc Arthur: Nantes entre Loire et océan. Siloë, 2007, ISBN 978-2842314071.
  •  Gaston Lequimener: Notre cathédrale de Nantes: Une recherche du sens à travers l’histoire et l’art. Editions GECOP, Nantes 1993, ISBN 2-908289-03-2.
  •  Alain-François Lesacher, Monique Sclaresky und Hélène Cayeux: Nantes hier & aujourd’hui. Editions Ouest-France, 1995, ISBN 978-2737315626.
  •  Yannick Le Marec: Nantes au XIXe siècle: Du fleuve à la ville. Siloë, 2003, ISBN 978-2842311940.
  •  Stéphane Pajot: Nantes étonnante: faits et visages oubliés d’un siècle insolite. d’ Orbestier, 2004, ISBN 978-2842380328.
  •  Stéphane Pajot: Personnages pittoresques de Nantes et de Loire-Atlantique. Allan Sutton, 2001, ISBN 978-2842380229.
  •  Stéphane Pajot: Nantes-sur-Mer: Histoire d’eau de la Loire à l’Atlantique. Editions d’Orbestier, 2000, ISBN 978-2842380540.
  •  Olivier Pétré-Grenouilleau: Nantes au temps de la traite des Noirs. Hachette Littératures, 2006, ISBN 978-2012794108.
  •  Daniel Quesney: Retour à Nantes. Les Beaux Jours, 2007, ISBN 978-2351790199 (Bildband).
  •  Jean-Yves Ruaux: Nantes. Magnard, 2001, ISBN 978-2737322822.
  •  Jean-Baptiste Russon: L’Eglise Sainte-Croix de Nantes. Impr. de Bretagne, Nantes 1956.
  •  Jean-Jacques Treuttel: Nantes – Un Destin Contrarié. Hartmann, 1997, ISBN 978-2912344007.
  •  Armel de Wismes: Les grandes heures de Nantes. Perrin, Paris 2002, ISBN 2-262-01763-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nantes – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jochen Meissner, Ulrich Mücke & Klaus Weber: Schwarzes Amerika. Eine Geschichte der Sklaverei. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56225-9, S. 84.
  2. Stefan Simons: Mahnmal in Nantes: Die späte Reue der Sklavenhandel-Metropole. In: Spiegel Online. 23. April 2012.
  3. Marc. C. Young: The Guinness book of sports records. 1997, ISBN 0-9652383-1-8, abgefragt am 19. September 2011.
  4. Es gab 50 Geiseln, von denen zwei nicht erschossen wurden.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJohannes Wetzel: Es ist euer Land, ihr habt kein anderes. In: Welt Online. Die Welt, 22. Oktober 2007, abgerufen am 24. Juli 2009 (html, deutsch): „Nach dem Mord an Hotz ordneten die deutschen Besatzer die Erschießung von 48 Geiseln an, die mit Hilfe der Vichy-Behörden ausgewählt wurden. Guy Môquet war einer von 27 Kommunisten aus einem Internierungslager bei Nantes.“
  6. Michaela Wiegel: Stadt, Fluss, Land. faz.net vom 7. Juni 2012, abgerufen am 7. Juni 2012.
  7. Meldung auf lefigaro.fr (frz.) vom 29. Juni 2012, abgerufen am 23. Februar 2013.
  8. Informationen des einladenden Clubs, abgerufen am 11. Oktober 2012.