Naomi Klein

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Naomi Klein (2008)

Naomi Klein (* 5. Mai 1970 in Montreal) ist eine kanadische Journalistin, Schriftstellerin, Globalisierungskritikerin und politische Aktivistin.

Biografie[Bearbeiten]

Familie[Bearbeiten]

Naomi Klein ist die Tochter der Dokumentarfilmerin Bonnie Sherr Klein und des Arztes Michael Klein, die als Gegner des Vietnamkrieges 1967 aus den USA nach Montreal, Kanada ausgewandert waren.[1] Ihre Großeltern väterlicherseits waren amerikanische Kommunisten, die sich nach dem Hitler-Stalin-Pakt von der Sowjetunion abzuwenden begannen. Kleins Großvater Phil Klein verlor seinen Posten als Trickfilmer bei Walt Disney, nachdem er 1941 den ersten Streik der Animatoren bei Disney mitorganisiert hatte[2] und arbeitete danach auf einer Schiffswerft.[3] Kleins Bruder Seth leitet ein Zentrum für alternative Politik in British Columbia.

Naomi Klein ist Jüdin. Sie ist mit dem kanadischen Fernsehjournalisten und Dokumentarfilmer Avi Lewis verheiratet, der ebenfalls aus einer linken, politisch engagierten jüdischen Familie kommt. Seine Mutter Michele Landsberg ist eine bekannte kanadische feministische Journalistin, sein Vater ist der Politiker und Diplomat Stephen Henry Lewis, dessen Vater David Lewis einer der Mitbegründer der kanadischen New Democratic Party war und dessen Großvater, Moishe Lewis geb. Losz, als Aktivist des jüdischen Bunds 1921 aus Osteuropa nach Kanada ausgewandert war.[4] Klein und ihr Mann leben in Toronto.

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten]

In ihrer Kindheit und Jugend war Naomi Klein von Konsum, Designer Labels und Logos fasziniert. Auch war es ihr unangenehm, eine in der Öffentlichkeit als Feministin bekannte Mutter zu haben, besonders nachdem deren Antipornographiefilm „This Is Not A Love Story“ veröffentlicht worden war. Ihre Konsumabhängigkeit und Eitelkeit habe sie dadurch auf ein vernünftiges Maß reduzieren können, dass sie angefangen habe, sich für andere Dinge zu interessieren, so Klein in einem Interview mit der britischen Tageszeitung The Guardian.[1]

Klein wollte ein Studium der Anglistik und Philosophie an der Universität von Toronto beginnen, als ihre Mutter einen schweren Schlaganfall erlitt, und sie das Studium aufschob, um mit ihrem Vater und Bruder ihre Mutter zu pflegen. Als sie 1989 an die Universität zurückkehrte, ereignete sich der Amoklauf an der Polytechnischen Hochschule Montréal, bei dem Marc Lépine vermutlich aus Hass auf Feministinnen vierzehn Frauen ermordete und weitere dreizehn Menschen verletzte, bevor er sich selbst umbrachte.[5] Dieses Ereignis habe alle Studentinnen stark politisiert, und es sei selbstverständlich, dass man sich danach als Feministin bezeichne, meinte Klein.[6]

An der Universität begann Klein für die Studentenzeitung The Varsity zu schreiben und wurde ihre Chefredakteurin. Nach drei Jahren brach sie ihr Studium ab, um ein Volontariat bei der kanadischen Tageszeitung The Globe and Mail in Toronto anzutreten und ging danach als Redakteurin zur kleinen alternativen politischen Zeitschrift This Magazine, die der New Yorker als „die kanadische Entsprechung des US-amerikanischen Magazins The Nation“ bezeichnete.[7]

Nach etwas mehr als einem Jahr beschloss sie 1996, ihr Studium fortzusetzen, und stellte fest, dass sich an der Universität vieles verändert hatte. Im Gegensatz zu früher waren Studenten nicht mehr an Identitäts-, sondern an Wirtschaftsfragen interessiert. Klein verließ die Universität und fing an, ein Buch über die als gefährlich empfundene neue Markenartikel-Kultur zu schreiben.[3]

Publizistische Tätigkeit[Bearbeiten]

Naomi Klein hat bisher drei vielbeachtete Bücher veröffentlicht und arbeitet als freie Journalistin. Sie schreibt eine Kolumne für das US-Magazin The Nation und für die britische Tageszeitung The Guardian. Ihre Artikel werden unter anderem auch im Harper’s Magazine, The Globe and Mail und in der New York Times – in deutscher Übersetzung zum Teil auch in der Frankfurter Rundschau – publiziert.

Globalisierungs- und Konsumkritik[Bearbeiten]

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Hauptartikel: No Logo

Kleins erstes Buch: No Logo[8] erschien im Jahr 2000 kurz nach den Protesten von Globalisierungskritikern gegen das Treffen der WTO in Seattle im Dezember 1999 und dokumentierte – wie die britische Wochenzeitung The Observer bemerkte – die Ziele der Demonstranten bevor die Demonstrationen überhaupt stattgefunden hatten.[9]

Klein analysiert in ihrem Buch die Globalisierung von Marken und die Entwicklung von klassischen, produzierenden Herstellerfirmen zu Lifestyle-Vermarktungsunternehmen, d.h. zu reinen Logofirmen.

Das Buch wurde mit über einer Million verkauften Exemplaren in mehr als zwanzig Sprachen weltweit ein Bestseller; im Observer wird es als „Manifest“, als „Das Kapital der wachsenden Antiglobalisierungsbewegung“ bezeichnet und Klein als „Prophetin“ gelobt, die nicht die Zukunft, aber die Gegenwart besser als andere zu sehen im Stande ist.[9]

In einem Interview mit der Zeit wehrt sich Klein gegen derartige Darstellungen. Weder sei ihr Buch ein Manifest, noch sei sie die Anführerin der Antiglobalisierungsbewegung, die auch nicht zentralistisch organisiert sei und somit keine Anführer habe.[10]

Über Zäune und Mauern: Berichte von der Globalisierungsfront[Bearbeiten]

Über Zäune und Mauern[11] ist die 2003 erschienene deutsche Übersetzung des 2002 auf englisch erschienenen Buches Fences and Windows: Dispatches from the Front Lines of the Globalization Debate von Naomi Klein und der Herausgeberin Debra Ann Levy. Das Buch enthält eine Sammlung der hauptsächlich in der kanadischen Zeitung The Globe and Mail, aber auch im Magazin The Nation erschienenen Artikel von Naomi Klein, ergänzt durch einige von ihr gehaltene Reden.

Kritik am Neoliberalismus[Bearbeiten]

Klein wandte sich danach der Auseinandersetzung mit dem Neoliberalismus und dem Irakkrieg zu.

Irakkrieg[Bearbeiten]

In ihrem 2004 in der amerikanischen Zeitschrift Harper’s Magazine erschienenen Artikel „Bagdad year zero: Pillaging Iraq in pursuit of a neocon utopia“[12] analysierte Klein die damalige Situation im Irak. Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, die verfahrene Situation im Irak sei auf das Fehlen eines Plans der amerikanischen Regierung für die Zeit nach der Einnahme des Iraks zurückzuführen, vertritt Klein den Standpunkt, die Regierung Bush habe sehr wohl über einen Nachkriegsplan verfügt, der allerdings fehlgeschlagen sei.

Gemäß diesem Plan hätten die amerikanischen Neokonservativen vorgesehen, den Schock, den die militärische Niederlage im Irak erwartungsgemäß auslösen würde, zu nutzen, um eine neokonservative Utopie eines marktradikalen Systems aufzubauen. Klein argumentiert, dass gerade die Brutalität der vom amerikanischen Zivilverwalter Paul Bremer vorgesehenen, mit einer Anzahl entsprechender Verordnungen durchzusetzender Privatisierungen die Gewalt und die Aufstände der verschiedenen irakischen Gruppierungen auslöste, in deren Folge der Irak für westliche Investoren unattraktiv wurde.

Naomi Klein bei einer Buchvorstellung in Berlin (2007)

Die Schock-Strategie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Die Schock-Strategie

2007 erweiterte sie die These zu dem Buch Die Schock-Strategie. Demnach seien Milton Friedmans Theorien, die sie als „marktradikal“ bezeichnet, grundsätzlich nach wirtschaftlichen Schocks, militärischen Niederlagen oder Naturkatastrophen dazu genutzt worden, um breite Privatisierungsmaßnahmen durchzusetzen. Nach dem exemplarischen sogenannten „Wunder von Chile“ unter Pinochet sei die Schock-Strategie auch in Margaret Thatchers Großbritannien nach dem Falklandkrieg, in der ehemaligen Sowjetunion Russland unter Jelzin und in den Vereinigten Staaten nach dem Hurrikan Katrina sowie im Irak nach dem Einmarsch geschehen oder geplant gewesen. Nach Kleins Einschätzung tragen Friedmans Thesen, die großen Einfluss auf die Politik von IWF und Weltbank hätten, zur Verelendung und Ausbeutung in weiten Teilen der Welt bei. Klein bezeichnet sich selbst als demokratische Sozialistin und befürwortet eine gemischte Wirtschaftsform.[13]

Kritik an Israel[Bearbeiten]

Als Redakteurin der Studentenzeitung schrieb Klein während der ersten Intifada in einem Israel-kritischen Artikel mit dem Titel Victim To Victimizer (deutsch etwa Vom Opfer zum Täter), Israel müsse nicht nur seine Besatzungspolitik gegen die Palästinenser, sondern auch die gegen das eigene Volk, besonders gegen die Frauen, beenden. Die heftigen Reaktionen von jüdischer Seite nicht nur gegen den Artikel, sondern auch gegen ihre Person hatten zur Folge, dass sie sich danach längere Zeit scheute, über Israel zu schreiben.[14]

In einer Kolumne im Globe and Mail und Guardian formulierte sie im April 2002 vorsichtige Kritik nicht an Israel, aber am damaligen israelischen Premierminister Ariel Scharon, der den weltweiten Antisemitismus als Waffe und Rechtfertigung für seine Politik missbrauche. Daraus leitet Klein einen eindringlichen Aufruf an die Globalisierungskritiker ab, den Antisemitismus trotzdem nicht zu ignorieren, sondern erst recht zu bekämpfen.[15]

Anlässlich des Gazakrieges schloss sie sich der Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) an, die im Juli 2005 von zahlreichen palästinensischen Organisationen ins Leben gerufen worden war,[16] und rief in einem Kommentar in der britischen Zeitung The Guardian vom 10. Januar 2009 mit folgender Argumentation zum Boykott gegen Israel auf: „die beste Strategie, die zunehmend blutige Besetzung zu beenden, besteht für Israel darin, das Ziel solch einer Art globalen Bewegung zu werden, welche das Ende der Apartheid in Südafrika bewirkte“.[17] Unabhängig davon gibt Klein weiterhin israelischen Medien, z. B. Haaretz, Interviews[18] und veröffentlichte die hebräische und die arabische Ausgabe ihres Buches Die Schock-Strategie in einem kleinen israelischen, auf Übersetzungen arabischer Literatur ins Hebräische spezialisierten Kleinverlag, zu dessen Gunsten sie auf die Einnahmen aus dem Buch verzichtet.[19][20] In Deutschland wurde Klein für diesen Aufruf in mehreren Zeitungen, so in der Zeit[21] und in der tageszeitung (taz)[22] des Antisemitismus bezichtigt.

Kapitalismus und Klimawandel[Bearbeiten]

In ihrem im September 2014 veröffentlichten Buch This Changes Everything: Capitalism vs. The Climate befasst sich Klein mit dem Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Klimawandel. Notwendige Klimaschutzmaßnahmen seien bislang nicht umgesetzt worden, da sie in fundamentalem Konflikt mit dem Ideal freier, nicht-regulierter Marktwirtschaft stünden und die elitäre Minderheit bedrohen würden, die eine Vormachtstellung in Wirtschaft, Politik und Medien haben. Unter anderem zählt sie verschiedene Beispiele von Greenwashing auf, und nennt dabei unter anderem Richard Branson, der sein Versprechen, drei Milliarden Dollar für den Klimaschutz bereitzustellen, bisher nicht eingelöst habe.[23][24][25]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • The Take. Dokumentarfilm, 2004. Regie: Avi Lewis, Drehbuch: Naomi Klein

Ehrungen[Bearbeiten]

Für ihr Buch No Logo: Taking Aim at the Brand Bullies gewann Naomi Klein 2000 als jüngste Gewinnerin den mit 20'000 CAN$ dotierten kanadischen National Business Book Award, der von PricewaterhouseCoopers zusammen mit der Bank of Montreal und the Globe and Mail seit 1985 jährlich vergeben wird[26] und 2001 den vom französischen Senat mitorganisierten Prix Médiations.[27]
Ferner war No Logo unter den fünf für den Guardian First Book Award 2000 nominierten Büchern.[28]

Für ihren im Harper’s Magazine erschienenen Artikel „Baghdad year zero: Pillaging Iraq in pursuit of a neocon utopia“ erhielt Naomi Klein 2004 den vom Hunter College New York verliehenen James Aronson Award for Social Justice Journalism.[29]

Der Dokumentarfilm The Take von Avi Lewis, den Naomi Klein mitproduzierte und zu dem sie das Drehbuch schrieb, erhielt 2004 den Grand Jury Prize des American Film Institute, Los Angeles in der Kategorie Dokumentarfilm.[30]

Im Oktober 2005 stand Naomi Klein auf dem elften Platz im 2005 Global Intellectuals Poll,[31] einer von den Magazinen „Prospect“ (GB) und „Foreign Policy“ (USA) durch eine Leserinternetumfrage ermittelten Liste der 100 wichtigsten lebenden, in der Öffentlichkeit stehenden Intellektuellen, während sie 2008 nicht mehr auf der Liste figuriert.[32]

Im Jahr 2007 erhielt Naomi Klein den Honorary Doctor of Civil Laws der University of King’s College, Nova Scotia, Kanada.[33]

Für ihr Buch The Shock Doctrine: The Rise of Disaster Capitalism erhielt Naomi Klein den 2009 zum ersten Mal vergebenen, mit 50.000 £ dotierten Warwick-Preis der englischen Universität Warwick.[34]

Für die drei Kolumnen von Naomi Klein „Disowned by the Ownership Society“ vom 18. Februar 2008, „Obama, Being Called a Muslim Is Not a Smear“ vom 17. März 2008 und „Obama’s Chicago Boys“ vom 30. Juni 2008 erhielt die Herausgeberin des Magazins The Nation den National Magazine Award 2009 der American Society of Magazine Editors (ASME) in der Kategorie Kolumnen und Kommentare.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Naomi Klein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Katharine Viner: Hand-to-brand-combat in: The Guardian 23. September 2000, abgerufen: 27. März 2009
  2. Tom Sito: Disney Strike of 1941: How It Changed Animation & Comics Animation World Magazine, July 19, 2005, abgerufen: 25. März 2009
  3. a b Larissa MacFarquhar: Outside Agitator: Naomi Klein and the New Left in: The New Yorker, 8. Dezember 2008, abgerufen: 27. März 2009
  4. Extended story by Avi Lewis: Who do you think you are? CBC television, abgerufen: 25. März 2009
  5. Big Think: Naomi Klein: The Montreal Massacre 27. Januar 2008 (Video, 1:32 min)
  6. The Guardian: Hand-To-Brand-Combat (part two) 23. September 2000
  7. The New Yorker on Naomi Klein (and This Magazine): “Have you heard of this little publication, The New Yorker? Well, in the tradition of all Canadians unexpectedly name-checked by larger and — let’s face it — more profitable and widely read American peers, we’re a little twitterpated that This Magazine gets a mention in a profile of Naomi Klein, former This editor and author of The Shock Doctrine. Not just any mention, either: they call us "the Canadian equivalent of The Nation. Quick, someone get us the smelling salts!” This Magazine, December 08 2008, posted by Graham F. Scott; abgerufen 3. April 2009
  8. No logo: taking aim at the brand bullies; Knopf, Canada 2000 (Erstausgabe)
    deutsch: No Logo!: der Kampf der Global Players um Marktmacht: ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern; aus dem Amerikan.; Riemann, München 2001
  9. a b Gaby Wood: Look, no brands... Her surprise bestseller No Logo has propelled 30-year-old Naomi Klein to the forefront of the radical anti-corporate movement. But can boycotting Gap really change the world? The Observer, 12. November 2000, abgerufen 6. April 2009
  10. Keine Macht den Marken! Interview mit Naomi Klein von Claudia Riedel, Die Zeit, 15. März 2001
  11. Fences and Windows: Dispatches from the Front Lines of the Globalization Debate; editor Debra Ann Levy; Picador, New York 2002; deutsch: Über Zäune und Mauern: Berichte von der Globalisierungsfront; aus dem Engl.; Campus, Frankfurt am Main 2003
  12. Harper’s Magazine: Bagdad year zero: Pillaging Iraq in pursuit of a neocon utopia; September 2004;
    deutsch: Blätter für deutsche und internationale Politik: Bagdad im Jahr Null. Das Scheitern der neokonservativen Utopie; Ausgabe 01/2005
  13. Socialist Review: The Shock Doctrine. Oktober 2007
  14. Naomi Klein speaks out on Israel Interview by Lauren Sandler in Heeb Magazin, March/April 2003, abgerufen auf utne reader, 10. Juli 2009
  15. The Guardian: Anti-semitism sustains Israel's brutal leader - the fight against it must be reclaimed, 25. April 2002
  16. Boycott, Divestment and Sanctions
  17. Enough. It's time for a boycott. The Guardian. 10. Januar 2009. Abgerufen am 18. Januar 2011: „the best strategy to end the increasingly bloody occupation is for Israel to become the target of the kind of global movement that put an end to apartheid in South Africa“
  18. Naomi Klein: Oppose the state, not the people
  19. Andalus Publishing
  20. Naomi Klein in Israel
  21. Die Zeit: Verblendet, 15. Januar 2009
  22. taz: Antisemitismus von links, 22. Januar 2009
  23. Suzanne Goldenberg: Naomi Klein: ‘We tried it your way and we don’t have another decade to waste’. In: The Guardian. 14. September 2014. Abgerufen am 15. September 2014.
  24. Naomi Klein: The hypocrisy behind the big business climate change battle. In: The Guardian. 13. September 2014. Abgerufen am 15. September 2014.
  25. Suzanne Goldenberg: Richard Branson failed to deliver on $3bn climate change pledge. In: The Guardian. 13. September 2014. Abgerufen am 15. September 2014.
  26. [1]
  27. [2]
  28. [3]
  29. [4]
  30. PDF bei www.afi.com
  31. Intellectuals Poll 2005
  32. Intellectuals Poll 2008
  33. [5]
  34. Naomi Klein's The Shock Doctrine wins first Warwick Prize for Writing