Narimanow

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Stadt
Narimanow
Нариманов
Föderationskreis Südrussland
Oblast Astrachan
Rajon Narimanow
Oberhaupt Alexander Jarowoi
Frühere Namen Nischnewolschskoje (bis 1967)
Nischnewolschsk(bis 1984)
Stadt seit 1984
Fläche 27 km²
Bevölkerung 11.521 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 427 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 20 m unter dem Meeresspiegel
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 85171
Postleitzahl 416111
Kfz-Kennzeichen 30
OKATO 12 240 501
Website narimanov.astrobl.ru
Geographische Lage
Koordinaten 46° 41′ N, 47° 51′ O46.68333333333347.85-20Koordinaten: 46° 41′ 0″ N, 47° 51′ 0″ O
Narimanow (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Narimanow (Oblast Astrachan)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Astrachan
Liste der Städte in Russland

Narimanow (russisch Нариманов) ist eine Stadt in der Oblast Astrachan (Russland) mit 11.521 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Kaspischen Senke etwa 50 km nordwestlich der Oblasthauptstadt Astrachan am rechten Ufer der Wolga.

Narimanow ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Die Stadt liegt an der Straße Wolgograd–Astrachan.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Nischnewolschskoje entstand im Zusammenhang mit dem Bau eines Sperrwerkes durch den Hauptarm der Wolga mit Umgehungskanal und Schleusen etwa zwei Kilometer flussaufwärts. Der Ort erhielt 1967 als Nischnewolschsk den Status einer Siedlung städtischen Typs (von russisch Nischnjaja Wolga für Untere Wolga); der Bau des Sperrwerkes war 1976 abgeschlossen.

Ab 1979 wurde unterhalb des Ortes eine große Schiffswerft errichtet, und am 19. Oktober 1984 wurde dem Ort unter dem heutigen Namen das Stadtrecht verliehen, nach dem aserbaidschanischen Schriftsteller und kommunistischen Politiker Nəriman Nərimanov (russisch Narimanow, 1870–1925).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1979 3.419
1989 11.084
2002 11.202
2010 11.521

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft[Bearbeiten]

Stadtbildendes Unternehmen ist die Schiffswerft Lotos, die u.a. Bohrplattformen herstellt. An der Wolga gibt es ein Erdölterminal, daneben Betriebe der Bau- und Leichtindustrie.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]