National Marine Sanctuary

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
US-NationalMarineSanctuariesProgram-Logo.svg

Ein National Marine Sanctuary ist ein von den USA auf bundesebene ausgewiesenes Gebiet in der Gewässern der USA, das die Meeresumwelt mit speziellen Erhaltungs-, Erholungs-, Ökologie-, Geschichts-, Kultur-, Archäologie-, Wissenschafts-, Bildungs- oder Esthetikfunktionen schützt. Das National Marine Sanctuary System besteht aus 14 Meeresschutzgebieten, die 388.498 km² umfassen. Heutzutage gibt es noch 13 nationale Meeresschutzgebiete, die vom National Marine Sanctuaries Program (NMSP), einer Abteilung der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), verwaltet werden. Das Northwestern Hawaiian Islands Marine National Monument ist ein geschütztes Meeresgebiet, aber kein Schutzgebiet. Das Programm begann nach der Santa-Barbara-Ölpest von 1969 an der Küste Kaliforniens, die einen Notstand in den Meeresökosystemen von nationalem Ausmaß brachte. Der Kongress der Vereinigten Staaten antwortete 1972 mit dem Marine Protection, Research und Sanctuaries Act, der die Bildung der Meeresschutzgebiete erlaubte. Die von den Schutzgebieten geschützten Ressourcen reichen von Korallenriffökosystemen in Florida, Hawaii und Samoa bis zu Schiffswracks im Huronsee und dem Wrack der USS Monitor. Das Papahānaumokuākea Marine National Monument ist kein Schutzgebiet und wird gemeinsam von der NMSP, dem U. S. Fish und Wildlife Service und dem Bundesstaat Hawaii verwaltet.

Liste der National Marine Sanctuaries[Bearbeiten]

Weltansicht der NOAA Marine Sanctuaries

Weblinks[Bearbeiten]