National Women’s Soccer League

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National Women’s Soccer League
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Voller Name USSF National Women’s Soccer League
Abkürzung NWSL
Verband USSF
Erstaustragung 2013
Hierarchie 1. Liga
Mannschaften 9
Meister FC Kansas City
Rekordmeister FC Kansas City und
Portland Thorns FC (1 Titel)
Rekordspieler 4 Spielerinnen[1] (46 Spiele)
Rekordtorschütze Lauren Holiday (20 Tore)
Website www.nwslsoccer.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Region Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte StaatenVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat

Die National Women’s Soccer League ist die derzeit einzige Fußballprofiliga im Frauenfußball in den USA. Sie nahm im Jahr 2013 mit zunächst acht Franchises den Ligabetrieb auf und wurde zur Saison 2014 auf neun Teilnehmer erweitert. Mit der WUSA (Spielbetrieb von 2001 bis 2003) und der WPS (2009–2011) gab es bereits zuvor zwei kurzlebige professionelle Frauenfußballigen in den USA.

Finanzielle Unterstützung erfährt die Liga durch die Fußballverbände der USA, Kanadas und Mexikos (siehe Abschnitt Player Allocation).

Geschichte[Bearbeiten]

Am 20. November 2012 wurde die Gründung einer neuen Profiliga im US-Frauenfußball bekanntgegeben.

Saison 2013[Bearbeiten]

Die Premierensaison der NWSL startete am 13. April 2013 mit dem Spiel FC Kansas City gegen Portland Thorns FC. Erste Torschützin war die Mexikanerin Renae Cuéllar, die in diesem Spiel das 1:0 erzielte (Endstand 1:1) und erster Tabellenführer wurde der Sky Blue FC, welcher als einziger Verein sein Auftaktspiel gewinnen konnte.[2] Den ersten Trainerwechsel nahmen die Washington Spirit vor, die am 1. Juli ihren Trainer Mike Jorden freistellten. Sein Nachfolger wurde der bisherige Trainer des Washingtoner Reserveteams, Mark Parsons.[3] Im weiteren Saisonverlauf musste zudem Lisa Cole ihren Posten als Cheftrainerin der Boston Breakers räumen, für die letzten vier Saisonspiele fungierte Cat Whitehill als Spielertrainerin Bostons. Die Meisterschaft der regulären Saison konnte die Franchise der Western New York Flash erringen, zudem zogen der FC Kansas City, der Portland Thorns FC und der Sky Blue FC in die Play-offs ein. Im Finalspiel um die erste Meisterschaft in der NWSL bezwangen die Portland Thorns die Mannschaft der Western New York Flash am 31. August 2013 durch Treffer von Tobin Heath und Christine Sinclair mit 2:0.

Organisation[Bearbeiten]

Mannschaften 2014[Bearbeiten]

Am 20. November 2012 wurde bekanntgegeben, dass acht Franchises an der Saison 2013 teilnehmen würden.[4] Vier davon tragen Namen, die auch schon an der WPS teilnehmende Franchises trugen. Im Dezember 2013 wurde bekanntgegeben, dass die Franchise der Houston Dash das Teilnehmerfeld ab der Saison 2014 erweitern wird.

National Women's Soccer League
Mannschaft Stadion Stadion Kapazität Stadt Gegründet Beitritt NWSL
Boston Breakers Harvard Stadium 30.323 Boston, Massachusetts 2008 2013
Chicago Red Stars Sports Complex at Benedictine University 3.000 Lisle, Illinois 2007 2013
Houston Dash BBVA Compass Stadium 22.000[5] Houston, Texas 2013 2014
FC Kansas City Stanley H. Durwood Stadium[6] 3.200 Kansas City, Missouri 2012 2013
Portland Thorns FC Providence Park 20.438 Portland, Oregon 2012 2013
Seattle Reign FC Memorial Stadium[7] 6.000 Seattle, Washington 2012 2013
Sky Blue FC Yurcak Field 5.000 Piscataway, New Jersey 2007 2013
Washington Spirit Maryland SoccerPlex 5.126 Germantown, Maryland 2012 2013
Western New York Flash Sahlen's Stadium 13.768 Rochester, New York 2008 2013

Player Allocation[Bearbeiten]

Die detaillierten Ergebnisse der jährlichen Allocations finden sich in den jeweiligen Saisonartikeln

Jährlich im Januar werden jedem der an der kommenden Saison teilnehmenden Franchises im Rahmen eines Zuweisungsverfahrens Nationalspielerinnen der USA, Kanadas und Mexikos zugeteilt. Das Gehalt dieser Spielerinnen übernehmen die abstellenden Nationalverbände, um die Personalkosten der Franchises möglichst niedrig zu halten und den Spielerinnen dennoch Einsätze auf professionellem Niveau zu ermöglichen.

Medien[Bearbeiten]

Die meisten Spiele werden kostenfrei im Internet über YouTube und auf den Webseiten der einzelnen Franchises übertragen, sind jedoch in Deutschland aufgrund Geoblockings nicht verfügbar. In der ersten Saison waren die Boston Breakers die einzige Franchise, die für die Übertragungen ihrer Heimspiele eine Gebühr verlangte.

Am 18. April 2013 unterzeichnete die NWSL einen Vertrag mit Fox Sports Networks über die TV-Übertragung von neun Spielen der Saison 2013, darunter die drei Play-off-Spiele. Zur Saison 2014 sicherte sich ESPN die TV-Übertragungsrechte ausgewählter Partien der zweiten Saisonhälfte.[8]

NWSL-Direktor/-CEO[Bearbeiten]

  • Cheryl Bailey (seit 2012)

Modus[Bearbeiten]

Reguläre Saison[Bearbeiten]

Saison 2013[Bearbeiten]

Jede Mannschaft absolvierte in der regulären Saison 22 Spiele und traf dabei auf jeden Gegner zwischen zwei und vier mal.

Saison 2014[Bearbeiten]

Mit der Erweiterung des Teilnehmerfeldes wurde die Saison auf 24 Spieltage verlängert. Jedes Franchise misst sich mit jedem anderen je drei mal, dabei hat jedes Team an 12 Spieltagen Heimrecht.

Saison 2015[Bearbeiten]

Aufgrund der vom 6. Juni bis 5. Juli ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft 2015 wird die NWSL-Saison 2015 voraussichtlich verkürzt beziehungsweise unterbrochen werden.

Play-offs[Bearbeiten]

Die bestplatzierten vier Mannschaften spielen in einem Play-off bestehend aus zwei Halbfinals und einem Finale die Meisterschaft der NWSL aus. Heimrecht in den Play-off-Spielen hat jeweils die Mannschaft, welche sich in der regulären Saison besser platzieren konnte.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Trophäen[Bearbeiten]

Die erstplatzierte Franchise der regulären Saison erhält den sogenannten NWSL Shield, während der Gewinner des Finalspiels um die Meisterschaft mit der sogenannten NWSL Championship Trophy ausgezeichnet wird. Beide Trophäen ziert das Logo der NWSL.

Ehrungen[Bearbeiten]

Für die ausgezeichneten Spielerinnen und Trainer siehe die jeweiligen Saisonartikel

Nach dem Ende der regulären Saison verleiht die NWSL Auszeichnungen für die erfolgreichste Torschützin, die wertvollste Spielerin, sowie die jeweils beste Nachwuchsspielerin, Torhüterin, Verteidigerin und den besten Trainer. Außerdem wird eine Elf der Saison gewählt, die NWSL Best XI. Stimmberechtigt bei der Wahl sind Journalisten, Vereinsvertreter und Spielerinnen der NWSL.

Titelträger[Bearbeiten]

Teilnehmer an den Play-offs[Bearbeiten]

Jahr Erster Zweiter Dritter Vierter
2013 Western New York Flash FC Kansas City Portland Thorns FC Sky Blue FC
2014 Seattle Reign FC FC Kansas City Portland Thorns FC Washington Spirit

NWSL Championship-Spiel[Bearbeiten]

Jahr Heim Gast Ergebnis Zeitpunkt Spielort Schiedsrichter
2013 Western New York Flash Portland Thorns FC 0:2 31. August 2013, 20:00 Uhr Sahlen’s Stadium, Rochester Kari Seitz
2014 Seattle Reign FC FC Kansas City 1:2 31. August 2014, 15:00 Uhr Starfire Sports, Tukwila Margaret Domka

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jen Buczkowski, Nikki Marshall, Stephanie Ochs, Cat Whitehill
  2. fifa.com: Finalträume und der Beginn einer neuen Ära
  3. Jeff Kassouf: Official: Last-place Spirit fire coach Mike Jorden, equalizersoccer.com (englisch). Abgerufen am 18. Juli 2013.
  4. neue Frauenprofifußballiga gegründet
  5. Dynamo welcome NWSL expansion team: Houston Dash. Abgerufen am 12. Dezember 2013.
  6. FC KANSAS CITY ANNOUNCES NEW HOME VENUE. In: FCKansasCity.com. FC Kansas City. Abgerufen am 8. Januar 2014.
  7. Joshua Mayers: Reign FC confirms its new home will be Seattle Memorial Stadium (englisch) In: Sounders FC Blog. The Seattle Times. 6. Februar 2014. Abgerufen am 24. April 2014.
  8. NWSL AND ESPN ANNOUNCE NATIONAL BROADCAST AGREEMENT. nwslsoccer.com (englisch). Abgerufen am 27. August 2014.