Nationales Museum der luxemburgischen Eisenerzgruben

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Das Gebäude des MNM in Rümelingen
Stollen des Museums

Das Nationale Museum der luxemburgischen Eisenerzgruben (frz.: Musée National des Mines de Fer Luxembourgeoises, abgekürzt MNM) ist ein luxemburgisches Museum in Rümelingen, das die Eisenerzförderung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre thematisiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Nationale Museum der luxemburgischen Eisenerzgruben wurde am 4. Mai 1973 durch eine Initiative des Bürgermeister von Rümelingen, André Zirves, gegründet. Der Verein, der sich mit den Aufbau der Museumsanlagen befasste, bestand hauptsächlich aus früheren Bergleuten.

Das Museum wurde größtenteils in einem Teil der ehemaligen Eisenerzmine Walert, die einstig zur Eisenhütte Rodingen gehört hatte, errichtet. Der genutzte Stollen, der sich bis zu 90 m[1] unter der Oberfläche befindet, ist knapp 580 m[2] lang. Im Stollen herrscht das gesamte Jahr über eine konstante Temperatur von 10 °C.

In den Jahren 1996/1997 wurden die ober- und unterirdischen Anlagen des Museums vom Luxemburgischen Staat und der Europäischen Union renoviert und teils beträchtlich ausgebaut. 2002 bekam das Museum zwei neue Zugeinheiten, bestehend aus jeweils einer Zugmaschine und zwei Personenwagen. Diese werden zum Transport der Gäste in den Stollen eingesetzt. Die beiden dieselhydraulischen Lokomotiven wurden nach der Prinzessin Alexandra von Luxemburg und dem Prinz Sébastien von Luxemburg benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nationales Museum der luxemburgischen Eisenerzgruben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. De Kaydall: Musée National des Mines (Zeile 18)
  2. Service des sites et monuments nationaux: Rumelange - Musée des mines (Zeile 9)


Lokomotive Prinzessin Alexandra mit zwei Personenwagen