Nationalpark Bamingui-Bangoran

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Nationalpark Bamingui–Bangoran
Nationalpark Bamingui-Bangoran (Zentralafrikanische Republik)
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819.5Koordinaten: 8° 0′ 0″ N, 19° 30′ 0″ O
Lage: Zentralafrikanische Republik
Besonderheit: Bamingui-Bangoran
Nächste Stadt: Ndélé
Fläche: 11.191,1 km²
Gründung: 1979
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Der Nationalpark Bamingui-Bangoran liegt in der Präfektur Bamingui-Bangoran im Norden der Zentralafrikanischen Republik an der Grenze zum Tschad. Er wurde 1979 gegründet und bedeckt eine Fläche von 11.191,1 km². Er wird von dem Vassako-Bolo-Naturschutzgebiet (860 km²), den Biosphärenreservaten Gribingui-Bamingui (4.500 km²) und Koukourou-Bamingui(1.100 km²) umschlossen. Der Fluss Bamingui bildet die westliche und südliche Grenze, der Fluss Bangoran die nördliche Grenze und die Straße von Kaga-Bandoro nach Ndélé die östliche Grenze des Nationalparks.

Der Nationalpark liegt auf einer Ebene mit einem Höhenniveau von 350 bis 450 Metern über dem Meeresspiegel. Die Fauna ist sehr reichhaltig und wird im Norden vom Vegetationstyp der Östlichen Sudan Savanne und im Süden von der des Nördlichen Kongo Wald Savanne bestimmt. Zu 81 % sind es Waldgebiete und zu 19 % Busch- und Grassavannen. Die dominierenden Baumarten sind die Terminalia laxiflora, Isoberlinia doka und Anogeissus leiocarpus. Entlang der Flüsse dehnen sich schmale Galeriewälder aus, die mit Bäumen aus der südlicher gelegenen Regenwäldern stammen, durchsetzt sind. Im Norden des Nationalparks liegen Grassavannen, die mit Bäumen der Arten Mitragyna inermis, Lophira lanceolata und Crossopteryx febrifuga einen spärlichen Baumbewuchs aufweisen.

Es leben eine große Anzahl an Wildtieren in den Grenzen des Nationalparks, unter anderem der Löwe. In den Zonen der Galeriewälder lebt auch der Bongo (Tragelaphus eurycerus). Bei Zählungen in den 1990er Jahren wurden 374 Vogelarten aufgezeichnet.

Quelle[Bearbeiten]