Nationalpark Llanganates

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Nationalpark Llanganates

IUCN-Kategorie II − National Park

Pastaza, Grenzfluss zwischen den Naturparks Llanganates und Sangay

Pastaza, Grenzfluss zwischen den Naturparks Llanganates und Sangay

Lage Ecuador
Fläche 2197 km²
WDPA-ID 97512
Geographische Lage 1° 9′ S, 78° 15′ W-1.1491666666667-78.2475Koordinaten: 1° 8′ 57″ S, 78° 14′ 51″ W
Nationalpark Llanganates (Ecuador)
Nationalpark Llanganates
Einrichtungsdatum 1996

Der Nationalpark Llanganates ist ein Naturschutzgebiet in Ecuador.

Der Park befindet sich in der Provinz Napo etwa 50 km südwestlich der Provinzhauptstadt Tena. Der Name „Llanganates“ bedeutet in der Quechua-Sprache „Schöner Berg“ und bezieht sich auf den 4571 m hohen Cerro Hermoso (spanisch: „Schöner Berg“), die höchste Erhebung des Parks. Der Nationalpark umfasst auf einer Fläche von über 200.000 ha mehrere klimatisch verschiedene Höhenzonen zwischen 602 und 4571 m[1] über dem Meeresspiegel. Die Biologische Vielfalt im Park ist hoch.

Der Park ist außerdem durch die Legende über einen versteckten Inka-Goldschatz des Atahualpa bekannt.

Ökologie[Bearbeiten]

Im Park überschneiden sich verschiedene ökologische Zonen. Der westliche Bereich ist hoch gelegen und dem Páramo zuzuordnen. Hier gibt es einsame, menschenleere Landschaften mit hohen Gipfeln und tiefen Tälern und bildet den Lebensraum für Vikunjas, Lamas und Alpakas. Der östliche Bereich liegt an den Osthängen der Anden und grenzt an die Regenwälder des Amazonasgebietes. Hier gedeihen artenreiche Gebirgswälder. Dieses Gebiet ist aufgrund seiner Hanglagen und den zahlreichen Gebirgsflüssen unzugänglich.

Fauna und Flora[Bearbeiten]

Im Park kommen über 800 Pflanzenarten vor. Zu den seltenen und geschützten Tieren des Parks zählen Puma, Jaguar, Tapir, Ozelot, verschiedene Affenarten, Capybara, Brillenbär, Wiesel, Füchse sowie der Andenkondor, der Tukan verschiedene Papageienarten und der Andenklippenvogel.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CEA Regenwald Station. Centro de Educación Ambiental. Abgerufen am 20. April 2013.