Nationalstraße 6 (Japan)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeichen
Nationalstraße 6

Die Nationalstraße 6 (jap. 国道6号, Kokudō 6-gō) ist eine wichtige Nord-Süd-Straße in Japan und durchquert die japanische Hauptinsel Honshū von Tokios bis Sendai. Die aktuelle Terminus Iwanuma wo überquert die Nationalstraße 4 und 6. Die Entfernung beträgt 334 km von Tokio bis Iwanuma.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Nationalstraße 6 wurde 1920 zwischen Tokio und Sendai eingerichtet. Am 4. Dezember 1952 erfolgte die Einstufung als Nationalstraße 1. Klasse. Jedoch wurde zum 1. April 1965 diese Unterscheidung aufgehoben.

Durch die nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima eingerichteten Sperrzone mit einem Radius von 20 km rund um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, die am 22. April 2011 offiziell eingerichtet wurde, ist die Nutzung des 40 km langen Abschnitts zwischen Hirono und Haranomachi in Hamadōri der Präfektur Fukushima nur noch mit behördlicher Ausnahmegenehmigung erlaubt. Seit 15. September 2014 ist der Abschnitt von Futaba nach Tomioka, ausschließlich für Kraftfahrzeuge, wieder ohne Bewilligung befahrbar. Straßensperren sollen die unbefugte Nutzung von anderen Abzweigungen in der Sperrzone verhindern und damit ebenfalls Plünderung in verlassenen Gegenden vorbeugen.[1]

Verlauf[Bearbeiten]

Der gesperrte Bereich innerhalb der Evakuierungszone ist kursiv dargestellt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nationalstraße 6 (Japan) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [http://fukushimaontheglobe.com/the_earthquake_and_the_nuclear_accident/3988.html Gov’t reopend 14km road going through no-go zone.] 15. September 2014, abgerufen am 10. Januar 2015 (englisch, Wiedereröffnung eines Abschnitts in der Sperrzone).