Natriumsalicylat

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Strukturformel
Natriumsalicylat
Allgemeines
Name Natriumsalicylat
Andere Namen
  • Salicylsäure Natriumsalz
  • 2-Hydroxybenzoesäure Natriumsalz
Summenformel C7H5NaO3
CAS-Nummer 54-21-7
PubChem 16760658
Kurzbeschreibung

weißer, geruchsloser Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 160,11 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,32 g·cm−3 [2]

Schmelzpunkt

200 °C [2]

Löslichkeit

1000 g·l−1 in Wasser (20 °C) [2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​319
P: 260​‐​305+351+338 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 22​‐​36
S: 22​‐​24
Toxikologische Daten

930 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Natriumsalicylat ist das Natriumsalz der Salicylsäure. Natriumsalicylat dient als Vorstufe zur Synthese von Acetylsalicylsäure (ASS).

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Natriumsalicylat wird durch Sättigung von Natriumphenolat mit Kohlenstoffdioxid unter hohem Druck und erhöhter Temperatur gewonnen. Dies ist die bereits 1844 industriell eingeführte Kolbe-Schmitt-Reaktion.

Verwendung[Bearbeiten]

Natriumsalicylat wird verwendet:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Datenblatt Natriumsalicylat (PDF) bei Merck, abgerufen am 19. Januar 2011.
  2. a b c d Eintrag zu CAS-Nr. 54-21-7 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 9. August 2007 (JavaScript erforderlich).
  3. a b Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 54-21-7 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich).
  4. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.