Naturhistorisches Museum (Braunschweig)

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52.27527777777810.529444444444Koordinaten: 52° 16′ 31″ N, 10° 31′ 46″ O

Eingang
Rückansicht

Das staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig ist ein Museum für die Geschichte der Zoologie in Braunschweig. Träger ist das Land Niedersachsen. Das Museum wurde 1754 als Herzogliches Kunst- und Naturalienkabinett eröffnet.

Es gibt wissenschaftliche Sammlungen und die Schausammlungen, wobei die wissenschaftliche Sammlung wesentlich größer ist. Diese umfasst 3.000 Säugetiere, 50.000 Vögel, 10.300 Vogeleier, 4.000 Schädel und Skelette, 500 Geweihe und Gehörne, 1.000 Fische, Amphibien und Reptilien sowie 80.000 Schmetterlinge, 85.000 Käfer, 100.000 Muscheln und Schnecken, 5.000 Präparate aus dem Bereich der Paläontologie und vieles mehr.

Es besitzt einen Lichtsaal mit den wertvollsten Stücken des Museums. Daneben enthält es auch mehrere Dauerausstellungen zu den Themen Aquarium, Dioramen (Tiere in ihrem Lebensraum), Vögel, Insekten, Wirbellose und Fossilien.

Das Museum ist aus dem 1754 gegründeten Herzoglichen Kunst- und Naturalienkabinett hervorgegangen. Über mehrere räumlich weniger geeignete Stationen bezog es dann 1937 das heutige Backsteingebäude. Dieses war ursprünglich als Pädagogische Hochschule gebaut worden, blieb im Krieg unzerstört, so daß die Museumsarbeit bald wieder aufgenommen werden konnte. Anfangs der 50er Jahre hat man hier die "Dioramen" entwickelt, den Aufbau der toten Tiere in einer perspektivisch tiefen, naturnahen Umgebung. Diese Präsentation war damals neu, heute ist sie Museumsalltag.

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