Naturpark Puez-Geisler
| Naturpark Puez-Geisler | ||
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| Übersichtskarte des Parks | ||
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| Lage: | Südtirol, Italien | |
| Nächste Stadt: | Gröden, Bozen | |
| Fläche: | 1346,2 ha | |
| Gründung: | 1977 | |
| Die Geislerspitzen | ||
46.59069833333311.756658333333Koordinaten: 46° 35′ 27″ N, 11° 45′ 24″ O
Der Naturpark Puez-Geisler (ital. Parco naturale Puez Odle, grödnisch-ladinisch Parch naturel Puez-Odles, gadertalisch-ladinisch Parch natural Pöz-Odles) liegt in den Dolomiten in Südtirol, Italien.
Der 1977 eingerichtete Naturpark wurde 1999 erweitert und umfasst heute 10.196 Hektar. Der Naturpark liegt auf Gebieten der Gemeinden St. Martin in Thurn, Abtei, Corvara im Gadertal, Wolkenstein, St. Christina, St. Ulrich in Gröden und Villnöß.
Der Naturpark wird im Norden vom Würzjoch begrenzt, im Süden vom Grödner Joch. Im Osten erstreckt sich das Gebiet bis zum Gadertal, nach Westen bis zur Raschötz zwischen dem Villnösser- und Grödnertal.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Berge
Zum Naturpark gehören die Geislergruppe mit bis zu 3.000 Meter hohen Gipfeln (Sass Rigais, Furchetta), die Peitlerkofel-Gruppe mit dem Peitlerkofel, die hochplateauartige Puezgruppe mit dem Sassongher und der Stevia mit dem Col da la Pieres (2759 m). Im Westen gehört noch die Raschötzeralm zum Naturschutzgebiet, ist jedoch davon von einer schmalen Gebietszone (Broglesalm, Panascharte und Seceda) getrennt [1].
[Bearbeiten] Bergseen
Seen im Gebiet sind der Lech de Crespëina, der Lech Sant der Lech da Iman und der Lech da Rijeda.
[Bearbeiten] Geologie
Der Naturpark ist geologisch besonders interessant, da alle für die Dolomiten typischen Gesteinsschichten vorkommen, wie z. B. Bozner Quarzporphyr, Gröden-Formation, Bellerophonschichten, Werfener Schichten, Muschelkalk, Sarldolomit, Buchensteiner Schichten, Wengener- und Cassianer Schichten, Schlerndolomit, Raibler Schichten, Dachsteindolomit und Jura- und Kreide-Gestein.
[Bearbeiten] Besucherzentrum
Im Villnößer Ortsteil St. Magdalena wurde 2009 mit dem zweistöckigen Naturparkhaus ein Besucherzentrum mit einem begehbaren Luftbild, dem Ausstellungsbereich "Berge anfassen", in dem Gesteinsarten und -schichten gezeigt werden, eröffnet. Im zweiten Stock befinden sich die beiden weiteren Ausstellungsbereiche "Wunderkammer der Natur" und "Berge erobern".
Durch das Gebiet des Naturparks führt der Dolomiten-Höhenweg Nr. 2.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Gebietskarte - (PDF) abgerufen am 9. November 2011
- ↑ Josef Ostermaier: Rund um die Geißlerspitzen. Mitteilungen des DÖAV Nr. 8, 30. April 1906. S 94-98