Naturpark Südschwarzwald
Der Naturpark Südschwarzwald ist mit einer Fläche von 3.700 km² der zweitgrößte Naturpark in Deutschland.
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[Bearbeiten] Geographie
Der Naturpark liegt im Südschwarzwald, im Südwesten des Bundeslands Baden-Württemberg in der Stadt Freiburg im Breisgau und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Landkreis Waldshut sowie im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Bezeichnung Südostschwarzwald ist heute relativ unzeitgemäß, und wird praktisch nicht verwendet.
[Bearbeiten] Lage
Der Naturpark Südschwarzwald reicht im Norden in Teile des Mittleren Schwarzwald bei Elzach und Triberg (Kreis Schwarzwald-Baar) und im Westen bis an den Rhein in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg im Breisgau und Lörrach inklusive der Vorbergzonen in der Rheinebene. Im Süden umfasst er den Südschwarzwald bis an den Rhein in den Landkreisen Lörrach und Waldshut und im Osten das Alb-Wutach-Gebiet bis Donaueschingen und Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Süddeutscher Teil des Naturpark Südschwarzwald ist der Klettgau, der Hotzenwald, und der Dinkelberg, mit dem Breisgau-Hochschwarzwald grenzt er an das Markgräflerland und den Sundgau am Oberrhein. Im Norden verbindet er sich mit dem größten Deutschen Naturpark, dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Naturpark Südschwarzwald geht auf das ehemalige Modellfördergebiet Südschwarzwald zurück, dessen Förderung 1997 auslief. Da bereits Planungen liefen, das Modell zu einem Naturpark weiterzuentwickeln, verlängerte das Land Baden-Württemberg seine Unterstützung bis zur Gründung des Naturpark Südschwarzwald e. V. am 1. Februar 1999 in Titisee-Neustadt, der Träger des Naturparks ist. Vereinsmitglieder sind die im Naturpark liegenden Landkreise sowie 103 Städte und Gemeinden, diverse Vereine, Unternehmen und Privatpersonen.
Der Verein hat seinen Sitz im Haus der Natur in der Gemeinde Feldberg auf dem höchsten Berg des Schwarzwaldes, dem 1.493 m hohen Feldberg.
[Bearbeiten] Landschaft und Tourismus
Die Schönheit der Naturlandschaft hat früh schon Künstler bewogen hier tätig zu werden, bekannt wurden die Bilder von Hans Thoma, Adolf Hildenbrand, Josua Leander Gampp, sowie durch Dichter und Schriftsteller wie Joseph Victor von Scheffel, Johann Peter Hebel, August Ganther, Heinrich Hansjakob, Heinrich Ernst Kromer und Wissenschaftler wie Rudolf Metz sowie zahlreiche Heimatforscher, etwa Ferdinand Hasenfratz oder Elmar Zimmermann haben die Natur beschrieben und erforscht. Der Schwarzwaldverein legt Wanderwege und Rastplätze an, und in jüngster Zeit entstand der Schluchtensteig. Der Wintersport hat durch den Südschwarzwald maßgebliche Impulse erhalten, ein bekannter Sportler ist Georg Thoma, dem Begründer des Skimuseums Hinterzarten.
[Bearbeiten] Umwelteinflüße
Solange es Menschen gibt haben diese die Landschaft durch ihr Wirken beeinflusst, sei es durch Nahrungserwerb oder Siedlung. Der Bodenverbrauch ist heute nur eines von vielen Problemen. Aktuell ist unter anderem der Ausbau der Energiereserven, etwa von Windkraftanlagen oder Speicherkraftwerken.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bedeutende Naturdenkmäler
- Belchen (Schwarzwald) (1414 m)
- Erdmannshöhle
- Feldsee
- Feldberg (Schwarzwald)
- Herzogenhorn (1415 m)
- Hochblauen (1165 m)
- Schluchsee
- Titisee
- Triberger Wasserfälle und weitere Wasserfälle im Südschwarzwald
- Albtal von St. Blasien bis Albbruck
- Wutachschlucht von Neustadt bis Waldshut, sehenswert das unter Denkmalschutz stehende Flusskraftwerk Stallegg und die Stallegger Tanne
- Steina, Flusstal von Bonndorf bis Tiengen
- Schlücht, Flusstal von Rothaus /Grafenhausen bis Gurtweil/Tiengen
- Lauffen, Stromschnellen im Rhein bei Ettikon
- Bergöschingen, Große Tanne
- Hochrhein, Rheinschlaufe bei Altenburg
- Hotzenwald, Große Teile noch naturbelassen
- Randen, weitgehend Naturlandschaft
[Bearbeiten] Bedeutende Städte, Gemeinden und Ortschaften
- Donaueschingen
- Blumberg
- Freiburg im Breisgau
- Furtwangen im Schwarzwald
- Gersbach (Südschwarzwald) (Staatlich anerkannter Erholungsort, Bundesgolddorf 2004 und Europagolddorf 2007)
- St. Georgen im Schwarzwald
- Schönau im Schwarzwald
- Stühlingen
- Hohentengen (südlichst - Grenze zur Schweiz)
- St. Blasien
- Titisee-Neustadt
- Todtmoos
- Todtnau
- Triberg im Schwarzwald
- Villingen-Schwenningen
- Waldshut-Tiengen (mit Rhein und Wutach, Steina und Schlücht)
[Bearbeiten] Fauna und Flora (Auswahl und Besonderheiten)
Im Hochschwarzwald:
Auf Trockenwiesen der Hochflächen:
Im Wald:
Im Wasser der Seen und Flüsse :
Im Hochmoor:
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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