Nau

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Nau (Begriffsklärung) aufgeführt.
Nau
(Oberlauf: Warme Ach)
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Der Nau-Ursprung in Langenau

Der Nau-Ursprung in Langenau

Daten
Gewässerkennzahl DE: 11592
Lage Alb-Donau-Kreis, Landkreis Günzburg
Flusssystem Donau
Abfluss über Donau → Schwarzes Meer
Quelle nordwestlich von Langenau
48° 29′ 54″ N, 10° 6′ 18″ O48.49847222222210.105461.7
Quellhöhe 461,7 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
QuellschüttungVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
230 l/s
Mündung bei Günzburg in die Donau48.46361111111110.276666666667440Koordinaten: 48° 27′ 49″ N, 10° 16′ 36″ O
48° 27′ 49″ N, 10° 16′ 36″ O48.46361111111110.276666666667440
Mündungshöhe 440 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 21,7 m
Länge 21,3 km[1]
Kleinstädte Langenau, Günzburg
Gemeinden Leipheim

Die Nau ist ein linker Nebenfluss der Donau und 21,3 km lang. An der Nau gibt es einige alte Mühlen, die teilweise auch unter Denkmalschutz stehen.

Nau-Ursprung[Bearbeiten]

Der Nau-Ursprung befindet sich im Nordwesten von Langenau direkt neben einem Wanderheim. Es handelt sich um eine Karstquelle die im Mittelwert etwa 230 Liter pro Sekunde[2] schüttet. Die Quelle befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch, von dem heute jedoch nichts mehr zu sehen ist. Die Mulde ist jetzt vollständig mit Quellwasser gefüllt. Das Wasser der Quelle stammt zu einem Teil der Lone, die bei Bernstadt teilweise im Untergrund versickert und im Nau-Ursprung sowie in einigen benachbarten Quellen wieder ans Tageslicht tritt.

Verlauf[Bearbeiten]

Kurz nach dem Ursprung fließt der Rohngraben in die Nau, welche zu jenem Zeitpunkt auch Warme Ach genannt wird. Dann durchquert der Fluss die Stadt Langenau von West nach Ost und verbindet sich hierbei mit dem Flötzbach und am Kappenzipfel mit der Kalten Ach. Danach ändert sie ihre Richtung nach Süden durch das Donauried und schließt sich kurz vor der Sixenmühle mit dem Schammenbach zusammen. Von dort fließt sie weiter nach Südosten durch Riedheim (bei Leipheim) hindurch weiter nach Osten in den Günzburger Donauwald, wo sie schließlich in die Donau mündet.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet wurde seit der Jungsteinzeit besiedelt. Etwa im 4. Jahrhundert entstanden erste Siedlungen der Alamannen an der Nau. Die vielen Mühlen an der Nau wurden für die Leinenweberei und zur Mahlung des Korns gebaut. Während des 18. Jahrhunderts wurden die Gebiete um die Nau als Viehweiden, für die Streugewinnung und für den Torfabbau genutzt. Heute gibt es neben den Jungviehweiden auch Felder mit Nutzpflanzen. Der Torfabbau wurde eingestellt.

Nebenflüsse und Quellen[Bearbeiten]

  • linker Nebenfluss
    • Wörth
    • Kalte Ach
      • Löffelbrunnen
      • Simontalgraben
      • Kalmenbrunnen
  • rechter Nebenfluss
    • Rohngraben
    • Flötzbach
    • Schammenbach
      • Weiherbach
      • Sulzbach

Mühlen an der Nau[Bearbeiten]

  • Obere Mühle
  • Öchslesmühle
  • Langmühle
  • Ostermühle
  • Sixenmühle

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zentraler Kartenserver der LUBW
  2. Daten eines begrenzten Messzeitraumes während eines Intensivmessprogrammes. Der daraus errechnete Mittelwert ist nicht repräsentativ und spiegelt nicht die langfristigen hydrologischen Verhältnisse wider.