Naurath (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Naurath (Eifel)
Naurath (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Naurath (Eifel) hervorgehoben
49.8805555555566.7452777777778323Koordinaten: 49° 53′ N, 6° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Schweich an der Römischen Weinstraße
Höhe: 323 m ü. NN
Fläche: 5,18 km²
Einwohner:

380 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54340
Vorwahl: 06508
Kfz-Kennzeichen: TR
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 091
Adresse der Verbandsverwaltung: Brückenstraße 26
54338 Schweich
Webpräsenz: Naurath auf der Website der VG Schweich
Ortsbürgermeister: Paul-Gerhard Jahn
Lage der Ortsgemeinde Naurath (Eifel) im Landkreis Trier-Saarburg
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Naurath (Eifel)

Naurath (Eifel) ist eine Ortsgemeinde im Meulenwald, einem Teil der südlichen Eifel, im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz (Deutschland) und gehört zur Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Der Ort liegt sechs Kilometer nördlich des Verbandsgemeindesitzes Schweich und ist über die in der Nähe verlaufende Landesstraße 46 an das überörtliche Straßennetz angeschlossen. Drei Kilometer südöstlich befindet sich der Flugplatz Trier-Föhren.

[Bearbeiten] Geschichte

In der Gemarkung von Naurath wurden Spuren römischer Grundmauern und Ziegel gefunden, die auf eine Besiedlung in der Römerzeit deuten. Der Ortsname könnte von nuwe rode (neue Rodung) hergeleitet sein. 1569 wurde der Ort unter dem Namen Nuwert, später als Nawert erwähnt.

1465 wurden in alten Urkunden Bergwerke zu Nuinrait genannt. Hier wurde Erz abgebaut. Heute ist vom damaligen Bergbau nichts mehr zu sehen. Die Reichsgrafen von Kesselstatt verwalteten den Ort.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

  • 1815 – 148
  • 1835 – 267
  • 1871 – 299
  • 1905 – 367
  • 1939 – 363
  • 1950 – 367
  • 1961 – 351
  • 1965 – 360
  • 1970 – 375
  • 1975 – 349
  • 1980 – 350
  • 1985 – 346
  • 1987 – 330
  • 1990 – 345
  • 1995 – 348
  • 2000 – 392
  • 2005 – 407
  • 2010 – 380

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Ortsgemeinderat in Naurath besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Aus der Kesselstatt'schen Zeit stammt das ehemalige Hofhaus in der Kirchstraße. Gegenüber liegt eine Brauerei, die besichtigt werden kann. In der Dorfmitte liegt ein Relikt aus dem alten dörflichen Leben, das Brunnenhaus. Hier wird alljährlich ein alter Brauch zelebriert: Die Junggesellen des Ortes ziehen im November am Kirmesmontag in den Nachbarort Dierscheid und stehlen dort einen Hahn, der an der Gemarkungsgrenze zum Naurather Kuckuck umgetauft wird. Er wird dann im Dorf als neuer Einwohner gefeiert und landet darauf im Kochtopf des zuletzt getrauten Ehepaares. Niemand kennt den Ursprung dieses kuriosen Brauches.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Naurath (Eifel)

[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Infothek
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Naurath (Eifel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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