Naurath (Wald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Naurath (Wald)
Naurath (Wald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Naurath (Wald) hervorgehoben
49.761056.88262395Koordinaten: 49° 46′ N, 6° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Hermeskeil
Höhe: 395 m ü. NN
Fläche: 5,58 km²
Einwohner:

230 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54426
Vorwahl: 06509
Kfz-Kennzeichen: TR
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 092
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Langer Markt 17
54411 Hermeskeil
Webpräsenz: www.hermeskeil.de
Ortsbürgermeister: Werner Weber
Lage der Ortsgemeinde Naurath (Wald) im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Naurath (Wald) ist eine Orts- und Fremdenverkehrsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hermeskeil an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Der Ort oberhalb des Tales der Kleinen Dhron liegt elf Kilometer südöstlich von Schweich und 13 Kilometer östlich von Trier. Südlich des Ortes befindet sich der Naturpark Saar-Hunsrück. Naurath ist durch die Landesstraße 148 über die Anschlussstelle Mehring an die in unmittelbarer Nähe verlaufende Bundesautobahn 1 angeschlossen.

Nachbargemeinden sind Detzem, Büdlich, Breit, Schönberg, Bescheid und Mehring.

Ortsteile der Gemeinde sind Naurath, Unternaurath, die ehemalige Naurather Mühle (Steinesmühle, Robertsmühle, heute Restaurant Rüssels Landhaus St. Urban) und die Häuser bei Büdlicherbrück.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Urbar der Reichsabtei St. Maximin (um 1220/30, mit Zusätzen aus dem 15. Jh.) ist Naurath unter dem Namen Nuwilre („neuer Weiler“) eingetragen, mit vierundzwanzig abgabe- und dienstpflichtigen Höfen (mansi), zwei Mühlen (molendina), zwei Äckern (culturae) von 33 Joch und einer Weide von 6 Joch,[2], außerdem einem halben Hof der Äbtissin Hadewidis von Neumünster.[3]

[Bearbeiten] Bevölkerung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

  • 1815 – 219
  • 1835 – 250
  • 1871 – 259
  • 1905 – 257
  • 1939 – 225
  • 1950 – 218
  • 1961 – 223
  • 1965 – 206
  • 1970 – 204
  • 1975 – 201
  • 1980 – 165
  • 1985 – 158
  • 1987 – 163
  • 1990 – 173
  • 1995 – 172
  • 2000 – 183
  • 2005 – 226
  • 2010 – 230

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Ortsgemeinderat in Naurath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung lautet: „Von Blau und Gold gespalten, vorn drei goldene Ähren, hinten zwei rote Balken“.

[Bearbeiten] Einrichtungen

Katholische Filialkirche St. Walburga und St. Quirin, Felsenkapelle, Bürgerhaus mit Grillhütte, Fest- und Reitplatz, Freiwillige Feuerwehr

[Bearbeiten] Veranstaltungen

Kirmes im Mai, Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr im Juli

[Bearbeiten] Wirtschaft

Westlich des Ortes befindet sich der Windpark Mehringer Höhe der juwi Holding AG mit 15 Windenergieanlagen auf den Gemarkungen Mehring (10 Anlagen), Naurath (3) und Bescheid (3).

[Bearbeiten] Siehe auch

Ortsmitte

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Naurath (Wald) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Heinrich Beyer u.a., Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, Band II, Koblenz 1865, S. 445f. (Online bei delibri.de)
  3. S. 470f.
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Infothek
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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