Neidhartshausen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Neidhartshausen führt kein Wappen
Neidhartshausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neidhartshausen hervorgehoben
50.67861111111110.125555555556375Koordinaten: 50° 41′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Wartburgkreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dermbach
Höhe: 375 m ü. NN
Fläche: 7,59 km²
Einwohner: 325 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36452
Vorwahl: 036964
Kfz-Kennzeichen: WAK
Gemeindeschlüssel: 16 0 63 059
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 7
36452 Neidhartshausen
Bürgermeister: Klaus Schulz
Lage der Gemeinde Neidhartshausen im Wartburgkreis
Karte

Neidhartshausen ist eine thüringische Gemeinde im Wartburgkreis, rund 70 km südwestlich von Erfurt an der Landesgrenze zu Hessen gelegen. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Dermbach.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Neidhardtshausen
(2009)

Die Gemeinde liegt in der östlichen Rhön zwischen Dermbach und Kaltennordheim. Die Bundesstraße 285 tangiert den Ort und ist Teil der Deutschen Allenstraße.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 956.

Früher war der Ort Sitz der Grafen von Nithardeshusen. Diese errichteten in dem Rhöndorf eine Holzburg, von der heute keine Überreste mehr erhalten sind. Die letztmalige Erwähnung dieser Adelsfamilie fand 1268 statt. Ab dem 15. Jahrhundert wird eine erste Kirche vermutet, an deren Stelle 1722 eine neue errichtet wurde.

1631 wurden 59 Wohnhäuser gezählt. 1868 fand ein Dorfbrand statt, dem 4 Wohnhäuser sowie 14 Scheunen, Stallungen und Nebengebäude zum Opfer fielen. Bei einem weiteren Feuer 1911 gingen 10 Scheunen in Flammen auf. 1904 wurde das Dorf an das Wasserleitungsnetz angeschlossen, 1907 an das elektrische Stromnetz.

[Bearbeiten] Politik

Der Gemeinderat von Neidhartshausen besteht aus sieben Mitgliedern einschließlich des ehrenamtlichen Bürgermeisters.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die Dorfkirche im Zentrum des Ortes stammt aus 1722. Dort ist das Wappen des zum Zeitpunkt der Erbauung der Kirche amtierenden Fuldaer Fürstabtes Konstantin von Buttlar angebracht. Die 1856 von Georg Markert aus Ostheim eingebaute Orgel stellt heute eine Rarität dar.

Um die Kirche herum gruppiert sich eine Reihe von bis zu 400 Jahre alten Fachwerkhäusern.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen


[Bearbeiten] Literatur

  • Adalbert Schröter: Land an der Straße. Die Geschichte der katholischen Pfarreien in der thüringischen Rhön. St.Benno Verlag, Leipzig 1989, ISBN 3-7462-0430-5, S. 77-80.
  • Bruno Kühn: Die Geschichte des Amtsbezirks Dermbach. In: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Alterthumskunde. Band 1, Friedrich Frommann Verlag, Jena 1854, S. 249-296.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Neidhartshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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