Neil Corbould

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Neil Corbould (2013)

Neil Corbould (* 24. Dezember 1962 in England)[1] ist ein britischer VFX Supervisor, der zweimal (2001 und 2014) den Oscar für die besten visuellen Effekte erhielt.

Leben[Bearbeiten]

Er wuchs mit zwei Brüdern, Chris Corbould und Paul Corbould, die ebenfalls als Spezialeffekt-Künstler tätig sind, in England auf.[2] Im Alter von 15 Jahren erhielt er in Superman durch seinen Onkel Colin Chilvers, der für den Film als VFX Supervisor tätig war, seinen ersten Job als Spezialeffekt-Laufbursche.[3] 1980 arbeitete er in Der Elefantenmensch als Techniker für Martin Gutteridge.[3] In den folgenden Jahren folgten als Spezialeffekt-Techniker Filme wie Superman II – Allein gegen alle, Superman III – Der stählerne Blitz und James Bond 007 – Lizenz zum Töten.

1997 war er bei Das fünfte Element erstmals als Leiter für Spezialeffekte tätig. 2000 gründete er das Spezialeffekt-Unternehmen Neil Corbould Special Effects Limited, das seinen Hauptsitz in den Pinewood Studios hat.

Für Gladiator erhielt er 2001 den Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte. Weitere Nominierungen erhielt er 2007 für Superman Returns und 2013 für Snow White and the Huntsman. 2014 wurde er mit Tim Webber, Chris Lawrence und Dave Shirk für seine Arbeit am Science-Fiction-Film Gravity erneut mit dem Oscar in dieser Kategorie ausgezeichnet.

Filmografie (Spezieleffekte)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Credits & Resume (for Neil Corbould). Neil Corbould Special Effects Limited. Abgerufen am 10. Februar 2013 (englisch).
  2. JAMES BOND BAFTA NO 001. Mirror.co.uk. 13. Januar 2007, abgerufen am 10. Februar 2013 (englisch).
  3. a b Interview with... Neil Corbould. 14. September 2010, abgerufen am 10. Februar 2013 (englisch).